Anna – Was die Zeit nicht heilt
Laube, Christina (24.07.2024)Anna – Was die Zeit nicht heilt · Laube, Christina
Basierend auf einer wahren Geschichte: eindrucksvolle Graphic Novel über das Aufwachsen im Krieg | N… mehr lesen
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- Verlag: Fischer Sauerländer
- Autor: Laube, Christina
- Illustrator: Zaeri, Mehrdad
- ISBN: 978-3-7373-7352-4
- Veröffentlichung: 24.07.2024
- Umfang: 64 Seiten
- Maße: 236 x 11 x 306 (B/T/H)
- Gewicht: 634
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- Lesealter: ab 12 Jahre
- MwSt: 7 %
- Altersempfehlung: ab 12 Jahren
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Für alle, die nicht mehr heimkehren. Und für Anna.
- Mit ausdrucksstarken Bildern von Mehrdad Zaeri
Deutschland, 1943: Während der Vater an der Front kämpft, hält seine Tochter an der Hoffnung fest, dass er irgendwann heimkehren wird. Als ihre Heimatstadt ausgebombt wird, flieht sie mit ihrer Mutter aufs Land: Ein neuer Ort, neue Gesichter, sie ist eine Fremde unter Fremden. Keine Chance, dass der Vater sie hier findet – wenn er überhaupt noch lebt. Obwohl sie nicht dieselbe Sprache sprechen, findet die Tochter eine Freundin in Anna, einer jungen ukrainischen Zwangsarbeiterin. Ohne Worte, nur durch Tanz, wachsen sie zusammen. Doch der Krieg reißt auch Anna aus dem Leben. Das Mädchen bleibt zurück, wird zur Frau, die Jahre vergehen, doch die Zeit heilt ihre Wunden nicht.
Beruhend auf einer wahren Begebenheit erzählen Christina Laube und Mehrdad Zaeri die Geschichte eines Mädchens, das im Zweiten Weltkrieg alles verloren hat. Mit einfühlsamen und bildgewaltigen Illustrationen ist dieses Buch für all jene, die für ihre Trauer keinen Ort haben, und ist außerdem ein eindrückliches Plädoyer für Frieden.
Rezensionen „Anna – Was die Zeit nicht heilt"
Die beiden Künstler eröffnen Raum für das Sich-Zeit-Lassen, zum Innehalten, Nachsinnen, Verarbeiten. Meisterhaft!Der Rote Elefant (Kathrin Buchmann)
Auffallend ist das Zusammenspiel aus Text und Bild: Wo die Sprache zu versagen scheint, tritt sie hinter bedeutungsvolle Zeichnungen zurück.
JuLit (Jessica Langenstein)
Poetisch, berührend - eine Wucht.
querlesen (Karin Böjte)
Mehrdad Zaeris grobkörnige Schwarz-Weiß-Illustrationen zeigen auf eindrucksvolle Weise Kriegs- und Fluchterfahrung. Eine Hommage an die Bedeutung der Erinnerung.
bn bibliotheksnachrichten (Marie Lechner)
[...] die ausdrucksstarken Bilder sprechen für sich.
STUBE-Studien-und Beratungsstelle für Kinder-und Jugendliteratur, Jahresausgabe 2015 (Marie Lechner)
Eine Graphic Short Novel gegen das Vergessen nach einer wahren Geschichte.
Die Zeit (Empfehlung der LUCHS-Jury)
Auf beigefarbenem Hintergrund entwickelt die künstlerisch gelungene grauschwarze Strichführung [...] den Plot, der den/die Betrachter*in sogleich tief emotional berührt und in Bann hält.
ekz Bibliotheksdienst (Carl Münzel)
eine bewegende Graphic Novel. [...] In Bild und Prosa bringt das Buch die inneren Kämpfe der alten Frau psychologisch überzeugend auf den Punkt.
Deutschlandfunk – Büchermarkt (Christoph Vormweg)
Die knappe, rudimentäre Prosa von Christina Laube passt zu den kargen, eindringlichen Zeichnungen von Mehrdad Zaeri. Die Wucht liegt in der kommentarlosen Kürze.
Deutschlandfunk - Büchermarkt (Christoph Vormweg)
Diese Graphic Novel [...] setzt die durch den Krieg verursachten Traumata auf ganz bedrückende, aber auch auf sehr berührende Weise in Text und Bild um.
Deutschlandfunk Kultur Lesart (Dina Netz)
Mehrdad Zaeri und Christina Laube haben eine sehr reduzierte, gleichzeitig aber direkte und einfühlsame Bildsprache gefunden, die nah an dem Mädchen und seinen Gefühlen ist.
SWR Kultur (Marie-Dominique Wetzel)
Eine zeitlose Botschaft mit schriftlicher und bildlicher Tiefe, die lange nachhallt.
Mannheimer Morgen (Karoline Jauernig)
Biografie – Laube, Christina
Christina Laube ist schon in der Kindheit am liebsten in den Bilder- und Geschichtenwelten ihrer Bücher verloren gegangen. Sie wurde Fotografin und hat für Film, Theater und alle Menschen, die wollten, Bilder gemacht. Zum Schreiben kam sie Jahre später durch einen schönen Zufall. Ihr erstes Scherenschnittbuch »Marthas Reise« wurde für den Deutsch-Französischen Jugendliteraturpreis 2019 nominiert und vom Deutschlandfunk unter Die besten 7 gewählt. Die Freude am Gestalten und Erzählen wanderte vom Papier schließlich an Hauswände. Heute tauscht sie Kamera und Stift gegen Pinsel und Sprühdose, um gemeinsam mit Mehrdad Zaeri poetische Wandgemälde zu gestalten. Die beiden bilden das Duo Sourati.
Mehrdad Zaeri kam 1970 in Isfahan/Iran auf die Welt. Im Alter von vierzehn Jahren floh er mit seiner Familie über die Türkei nach Deutschland. Seit 2006 ist er als Buchillustrator, Live-Performance-Zeichner und Geschichtenerzähler im deutschsprachigen Raum tätig.2016 gründete er mit seiner Lebenspartnerin Christina Laube das ›Duo Sourati‹, um Zeichnungen in XXL-Format an Fassaden von großen Häusern zu sprühen.
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