Arznei gegen die Sterblichkeit
Ransmayr, Christoph (23.10.2019)Arznei gegen die Sterblichkeit · Ransmayr, Christoph
Drei Geschichten zum Dank
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Verlag: S. FISCHER
Autor: Ransmayr, Christoph
ISBN: 978-3-10-397478-2
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 23.10.2019
- Verlag: S. FISCHER
- Autor: Ransmayr, Christoph
- ISBN: 978-3-10-397478-2
- Veröffentlichung: 23.10.2019
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 64 Seiten
- Maße: 129 x 10 x 220 (B/T/H)
- Gewicht: 153
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
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- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entdecken
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- »Von vielen wird er, endlich, für den größten Gegenwartsautor deutscher Sprache gehalten.« Melania Mazzucco, La Reppubblica
Neben seinen großen Romanen erkundet Christoph Ransmayr in einer losen Reihe von in Leinen gebundenen Bändchen »Spielformen des Erzählens«.
Christoph Ransmayr verwandelt Erinnerungen in Erzählungen und bedankt sich mit diesen Geschichten für die Auszeichnungen nach seinem großen Erfolg »Cox oder Der Lauf der Zeit«. Wir erleben den Schriftsteller in drei Reden sehr persönlich, fast privat. Zugleich bezieht er vehement Stellung gegen Barbarei, Populismus und Ignoranz. In »Arznei gegen die Sterblichkeit« fügt er seiner Reihe »Unterwegs nach Babylon«, nach der Bildergeschichte, der Tirade, dem Duett und vielen anderen, die Danksagung als eine weitere Spielform des Erzählens hinzu.
Ein Junge schlägt den Fußball aus dem Morast eines Spielfeldes und schießt ein fatales Eigentor. Ein Mädchen im gelben Kleid schleppt einen schweren Wasserkanister durch eine afrikanische Einöde. Ein Vater kämpft verzweifelt um die Wiederherstellung seiner Ehre.
Rezensionen „Arznei gegen die Sterblichkeit"
sorgfältig komponierte Miniaturen, funkelnde Prosastücke mit einer Pointe oder einer Gedankenbewegung, die eine autobiographische Erfahrung aufgreiftDeutschlandfunk Kultur (Maike Albath)
Alle drei Geschichten sind moralische Geschichten, und sie berühren den Leser menschlich wie intellektuell
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Miloš Vec)
eine aufrüttelnde, lange nachhallende Erzählung
Augsburger Allgemeine (Miloš Vec)
durchgängig fesselnd [...]. Auch zum ersten Kennenlernen des literarischen Werkes Ransmayrs sehr gut geeignet.
Rheinische Post online (Ronald Schneider)
Wer Trost sucht, findet ihn bei Ransmayr, der mit viel Empathie eine Brücke über den Abgrund der Sprachlosigkeit schlägt.
ZEIT Wissen (Ronald Schneider)
In jeder seiner Reden steht eine außerordentliche persönliche Erfahrung im Mittelpunkt, die der Autor literarisch brillant zum großen Thema macht.
Fresko (Kurt Haderer)
ein exzellenter Erzähler
Schwäbische Zeitung (Welf Grombacher)
Sprachlich wie immer wundervoll - mit deutlich gesellschaftskritischen Worten.
dpa (Welf Grombacher)
Wie in der Lebensgeschichte von Karl Richard Ransmayr die Grenzen zwischen Literatur und Leben verschwimmen und wie sein Sohn [...] dies erzählt, [...] sollte wirklich jeder selbst nachlesen.
Wiener Zeitung (Uwe Schütte)
Biografie – Ransmayr, Christoph
Christoph Ransmayr wurde 1954 in Wels/Oberösterreich geboren und lebt nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder in Wien. Neben seinen Romanen »Die Schrecken des Eises und der Finsternis«, »Die letzte Welt«, »Morbus Kitahara«, »Der fliegende Berg«, »Cox oder Der Lauf der Zeit«, »Der Fallmeister. Eine kurze Geschichte vom Töten« und dem »Atlas eines ängstlichen Mannes« erscheinen Spielformen des Erzählens, darunter »Damen & Herren unter Wasser«, »Geständnisse eines Touristen«, »Der Wolfsjäger« (gemeinsam mit Martin Pollack) und »Arznei gegen die Sterblichkeit«. 2022 erschien die Sammlung von Gedichten und Balladen »Unter einem Zuckerhimmel« (illustriert von Anselm Kiefer), 2024 der Erzählband »Als ich noch unsterblich war« sowie der Band »Egal wohin, Baby« mit Fotografien des Autors. Zum Werk Christoph Ransmayrs erschien der Band »Bericht am Feuer«. Für seine Bücher, die in mehr als dreißig Sprachen übersetzt wurden, erhielt er zahlreiche literarische Auszeichnungen, unter anderem die nach Friedrich Hölderlin, Franz Kafka, Bertolt Brecht und Heinrich von Kleist benannten Literaturpreise, den Premio Mondello und, gemeinsam mit Salman Rushdie, den Prix Aristeion der Europäischen Union, den Prix du meilleur livre étranger und den Prix Jean Monnet de Littérature Européenne, zuletzt im Jahr 2023 den südkoreanischen Park-Kyung-ni-Preis.
Literaturpreise:
Anton-Wildgans Preis der österreichischen Industrie (1989), Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1992), Franz-Kafka-Preis (1995), Franz-Nabl-Preis der Stadt Graz (1996), Aristeion-Preis der Europäischen Union (1996, gemeinsam mit Salman Rushdie), Solothurner Literaturpreis (1997), Premio Letterario Internazionale Mondello (1997), Landeskulturpreis für Literatur des Bundeslandes Oberösterreich (1997), Friedrich Hölderlin Preis der Stadt Bad Homburg (1998), Nestroy-Preis (Bestes Stück - Autorenpreis) für »Die Unsichtbare« (2001), Bertolt-Brecht-Literaturpreis der Stadt Augsburg (2004), Heinrich-Böll-Preis (2007), Premio Itas (2009), Premio La voce dei lettori (2009), Premio Gambrinus (2010), Ernst-Toller-Preis (2013), Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau (2013), Franz-Josef-Altenburg-Preis (2014), Donauland Sachbuchpreis (2014), Fontane-Preis für Literatur (2014), Prix Jean Monnet de Littératures Européennes (2015), Prix du Meilleur livre étranger (2015), Marieluise-Fleißer-Preis (2017), Würth-Preis für Europäische Literatur (2018), Kleist-Preis (2018), Nominierung für den Man Booker International Prize (2018), Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten (2018), Ludwig-Börne-Preis (2020), Premio Navicella d'Oro der Società Geografica Italiana (2023), Park-Kyung-ni-Literaturpreis (2023)
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