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Der Fallmeister

Ransmayr, Christoph (24.03.2021)
Produktinformationen "Der Fallmeister"
  • S. FISCHER
  • Ransmayr, Christoph
  • 978-3-10-002288-2
  • 24.03.2021
  • Hardcover
  • 224 Seiten
  • 133 x 21 x 219 (B/T/H)
  • 351
  • deutsch
  • 1. Auflage
  • 7 %
  • Entspannen
  • Buch gebunden
  • Hardcover

Im tosenden Wildwasser stürzt ein Langboot die gefürchteten Kaskaden des Weißen Flusses hinab …

  • Über 1,2 Millionen verkaufte BücherÜber 200.000 verkaufte Exemplare von »Cox oder Der Lauf der Zeit«Das Hörbuch erscheint bei ArgonExklusive Lesung auf Textouren.de! Den Link finden Sie auf www.fischerverlage.de

Nach den Bestsellern »Atlas eines ängstlichen Mannes« und »Cox oder Der Lauf der Zeit« erzählt Christoph Ransmayr in seinem Roman »Der Fallmeister« virtuos und mit großer Sinnlichkeit von menschlicher Schuld und Vergebung.
Im tosenden Wildwasser stürzt ein Langboot die gefürchteten Kaskaden des Weißen Flusses hinab. Fünf Menschen ertrinken. Der »Der Fallmeister« , ein in den Uferdörfern geachteter Schleusenwärter, hätte dieses Unglück verhindern müssen. Als er ein Jahr nach der Katastrophe verschwindet, beginnt sein Sohn zu zweifeln: War sein jähzorniger, von der Vergangenheit besessener Vater ein Mörder? Die Suche nach der Wahrheit führt den Sohn des Fallmeisters tief zurück in die eigene Vergangenheit: Getrieben von seiner Leidenschaft für die eigene Schwester und der Empörung über das Schicksal seiner aus dem Land gejagten Mutter, folgt er den Spuren seines Vaters. Sein Weg führt ihn durch eine düstere, in Kleinstaaten zerfallene Welt. Größenwahnsinnige Herrscher ziehen immer engere Grenzen und führen Kämpfe um die Ressourcen des Trinkwassers. Bildmächtig und mit großer Intensität erzählt Christoph Ransmayr von einer bedrohten Welt und der menschlichen Hoffnung auf Vergebung.

Rezensionen „Der Fallmeister"

Ransmayr vernäht die poetische Valenz des Wasser mit Entwicklungen im Weltmaßstab.
Hockenheimer Tageszeitung (Uwe Rauschelbach)

Krimi, Abenteuerroman, oberösterreichische Familiengeschichte: In Ransmayrs ›Fallmeister‹ ist von allem etwas zu lesen [...]
Die Rheinpfalz (Ellen Korelus-Bruder)

der Roman ist ein wütendes, pathetisches Manifest gegen den Irrsinn der Menschheit
Kronen Zeitung (Elisabeth Rathenböck)

Einmal mehr ist es Christoph Ransmayr gelungen, nur mit Worten eine Welt entstehen zu lassen.
Südkurier (Welf Grombacher)

kraftvoll und voller Poesie
Junge Welt (André Weikard)

Kaum ein Schriftsteller schaut derzeit schärfer auf die Vorgänge in der Welt
Rhein-Neckar-Zeitung (André Weikard)

Ransmayr wäre [...] nicht Ransmayr, wenn seine Erzählkunst nicht auch die dunkelste Welt heller erscheinen ließe, zumindest ein wenig.
Handelsblatt (Claudia Panster)

So mitreißend, dass man die gut 200 Seiten des Buches am liebsten in einem Satz lesen möchte.
Donaukurier (Stephan Boos)

So beginnt diese Geschichte einer Familie, die mit dem Wasser verbunden ist. In messerscharfe Prosa gehüllt, wird sie zum perfekten Roman.
Galore (Thomas Hummitzsch)

Wortgewaltiger Roman von Christoph Ransmayr
Gala (Thomas Hummitzsch)

ein Leseerlebnis, das nachhallt
Westfälische Nachrichten (Harald Suerland)

die kunstvoll erzeugte kafkaeske Grundstimmung und die betörende Sinnlichkeit der Sprache weist auch dieses Werk als eine Ransmayrtypische „Spielform des Erzählens“ aus
SR2 (Thomas Plaul)

Christoph Ransmayr stellt in diesem alptraumhaften Roman die ganz große Frage: Wie fallen Menschen in die Barbarei zurück?
kulturnews (Carsten Schrader)

Christoph Ransmayr ist ein außerordentlicher Schriftsteller, und auch sein neuer Roman beeindruckt durch die Beschreibungskunst und die suggestive visionäre Kraft.
SWR2 (Wolfgang Schneider)

Diese Poesie Ransmayrs ist bei all ihrer zeitlosen Schönheit und ihrem samt fataler Geschwisterliebe geradezu antiken Drama also erstmals auch das: ein aktuelles Alarmsignal.
Augsburger Allgemeine (Wolfgang Schütz)

Ransmayrs Roman ist ein wütendes, pathetisches Manifest gegen den Wahnsinn der Welt.
Wiener Zeitung (Ingeborg Waldinger)

betörende Schilderungen der Natur und eindrückliche Reisebilder, in einer Sprache, die präzise und glasklar und bis ins Magische hinein berückend daherkommt.
Die Presse (Susanne Schader)

sein Horizont öffnet sich mehr auf die Gestade einer visionären Einbildungskraft als auf den dystopischen Realismus einer von Klimawandel und Nationalismus angetriebenen Zivilisationskritik.
Stuttgarter Zeitung (Stefan Kister)

auch in seinem neuen Buch hat Ransmayr auf höchst bemerkenswerte Weise Zukunft und Vergangenheit, Gegenwart und Mythos, Fiktion und Wirklichkeit miteinander verwoben.
Freizeitmagazin Leo der Rheinpfalz (Kai Scharffenberger)

atmosphärisch und bildmächtig [...]. Ein mächtig mäandernder Strom durch das brennende Europa.
ORF (Magdalena Weyrer)

Abenteuerlich und poetisch [...]. Eine Geschichte von enormer Wortwucht und der Sprachmagie eines großen Reisenden und Weltenerzählers.
Bayern 5 (Cornelia Zetzsche)

elegant, ohne moralisches Zeigefingerwackeln, erzählerisch bunt zwischen Reiseabenteuer- und Detektivgeschichte, zwischen Liebeserwachen und Tragödie.
Münchner Merkur (Simone Dattenberger)

Die Elementargewalten virtuos entfesselt
Kölnische Rundschau (Hartmut Wilkes)

eindrucksvoll diese dichtgeknüpfte Wassermotivik
Deutschlandfunk Kultur (Wolfgang Schneider)

eine faszinierende Darstellung des Wassers in all seinen Erscheinungsformen
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Tilman Spreckelsen)

Musikalisch seine Sprache, unverbraucht und von einer Brillanz, dass man Passagen wieder und wieder lesen möchte.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Ulrich Steinmetzger)

Christoph Ransmayr legt mit diesem Buch einen Roman vor, wie es gegenwärtig nur einen Roman geben kann.
ORF Kulturmontag (Katja Gasser)

Jeder Satz sitzt, jedes Wort haftet, jede Formulierung glänzt
Kleine Zeitung (Bernd Melichar)

Ich habe dieses Buch betreten wie einen Zauberwald
Südwestrundfunk/lesenswert (Denis Scheck)

Biografie – Ransmayr, Christoph

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Ransmayr, Christoph

Christoph Ransmayr wurde 1954 in Wels/Oberösterreich geboren und lebt nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder in Wien. Neben seinen Romanen »Die Schrecken des Eises und der Finsternis«, »Die letzte Welt«, »Morbus Kitahara«, »Der fliegende Berg«, »Cox oder Der Lauf der Zeit«, »Der Fallmeister. Eine kurze Geschichte vom Töten« und dem »Atlas eines ängstlichen Mannes« erscheinen Spielformen des Erzählens, darunter »Damen & Herren unter Wasser«, »Geständnisse eines Touristen«, »Der Wolfsjäger« (gemeinsam mit Martin Pollack) und »Arznei gegen die Sterblichkeit«. 2022 erschien die Sammlung von Gedichten und Balladen »Unter einem Zuckerhimmel« (illustriert von Anselm Kiefer), 2024 der Erzählband »Als ich noch unsterblich war« sowie der Band »Egal wohin, Baby« mit Fotografien des Autors. Zum Werk Christoph Ransmayrs erschien der Band »Bericht am Feuer«. Für seine Bücher, die in mehr als dreißig Sprachen übersetzt wurden, erhielt er zahlreiche literarische Auszeichnungen, unter anderem die nach Friedrich Hölderlin, Franz Kafka, Bertolt Brecht und Heinrich von Kleist benannten Literaturpreise, den Premio Mondello und, gemeinsam mit Salman Rushdie, den Prix Aristeion der Europäischen Union, den Prix du meilleur livre étranger und den Prix Jean Monnet de Littérature Européenne, zuletzt im Jahr 2023 den südkoreanischen Park-Kyung-ni-Preis.



Literaturpreise:

Anton-Wildgans Preis der österreichischen Industrie (1989), Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1992), Franz-Kafka-Preis (1995), Franz-Nabl-Preis der Stadt Graz (1996), Aristeion-Preis der Europäischen Union (1996, gemeinsam mit Salman Rushdie), Solothurner Literaturpreis (1997), Premio Letterario Internazionale Mondello (1997), Landeskulturpreis für Literatur des Bundeslandes Oberösterreich (1997), Friedrich Hölderlin Preis der Stadt Bad Homburg (1998), Nestroy-Preis (Bestes Stück - Autorenpreis) für »Die Unsichtbare« (2001), Bertolt-Brecht-Literaturpreis der Stadt Augsburg (2004), Heinrich-Böll-Preis (2007), Premio Itas (2009), Premio La voce dei lettori (2009), Premio Gambrinus (2010), Ernst-Toller-Preis (2013), Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau (2013), Franz-Josef-Altenburg-Preis (2014), Donauland Sachbuchpreis (2014), Fontane-Preis für Literatur (2014), Prix Jean Monnet de Littératures Européennes (2015), Prix du Meilleur livre étranger (2015), Marieluise-Fleißer-Preis (2017), Würth-Preis für Europäische Literatur (2018), Kleist-Preis (2018), Nominierung für den Man Booker International Prize (2018), Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten (2018), Ludwig-Börne-Preis (2020), Premio Navicella d'Oro der Società Geografica Italiana (2023), Park-Kyung-ni-Literaturpreis (2023)

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