Danach
Cusk, Rachel (17.08.2022)Danach · Cusk, Rachel
Über Ehe und Trennung | »Eine erstklassige Autorin mit beißender Intelligenz und kompromisslos genau… mehr lesen
12,00 €
Preise inkl. MwSt. · Kostenloser Versand ab 25,00 € ·
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Cusk, Rachel
- Übersetzer: Bonné, Eva
- ISBN: 978-3-518-47259-0
- Bestellnummer: ST 5259
- Veröffentlichung: 17.08.2022
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 187 Seiten
- Maße: 118 x 15 x 190 (B/T/H)
- Gewicht: 184
- Reihe: suhrkamp taschenbuch (5259)
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Aftermath
- Originalsprache: englisch
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- »Ohne Zweifel ein Meisterwerk des autofiktionalen Essays, das mehr schmerzt, als man es wahrhaben möchte, das aber an Stellen versöhnt, an denen man es am wenigsten vermuten würde.« der Freitag»Hochaktuelle Lektüre und der Schlüssel zum Werk einer großartigen Autorin.« Deutschlandfunk Kultur»Das Schöne und Traurigste, das Provokative an diesem fordernden, herausfordernden Buch es gibt keine Eindeutigkeit, keine Gerechtigkeit, kein Wahr und Falsch.« MDR
Rachel Cusk hat ein zutiefst persönliches und hochpolitisches Buch geschrieben – einen skandalträchtigen Bericht über die gewaltigen Folgen und Nebenwirkungen ihrer eigenen Trennung.
Sie erzählt von der heiklen Entscheidung, direkt nach der Geburt der Töchter als Schriftstellerin weiterzuarbeiten, während ihr Mann, zuvor erfolgreicher Fotograf, Töchter und Haushalt übernimmt. Eine unkonventionelle Konstellation, schwierige Umstände, dann die Krise, bald darauf die Trennung. Schonungslos geht sie dabei mit sich ins Gericht, spricht über die eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten.
Was genau passiert da, wenn so eine Ehe kollabiert? Wenn man nicht mehr die Hälfte eines Paares ist, sondern nur noch man selbst, eine Frau, einzeln und heillos gebrochen? Man fällt aus allen traditionellen und ideologischen Rollen und Bezügen und legt vollends die gewohnten Kostümierungen ab. Darin liegen Schmerz und Anlass zu bohrenden Zweifeln. Aber auch die Möglichkeiten zu einer Selbstbefragung, die befreit.
Rezensionen „Danach"
»... es lohnt sich, Cusks Geschichte zu folgen. Einerseits, weil man an ihr die eigene Haltung schärfen kann. Andererseits, weil sie die Herausforderung, Kinder großzuziehen, so klar benennt. Denn echte Gleichberechtigung - das zeigt dieses Buch so tragisch wie manchmal urkomisch - scheitert noch immer daran, diese Aufgabe allgemein und in ihrem ganzen Ausmaß anzuerkennen.«stern (Katharina Kluin)
»Hochaktuelle Lektüre und der Schlüssel zum Werk einer großartigen Autorin.«
Deutschlandfunk Kultur (Claudia Kramatscheck)
»Am Ende dieser intelligenten Prosa siegt die Zentralgewalt und ordnet, was nicht geordnet werden kann.«
DIE ZEIT (Adam Soboczynski)
»Das Schöne und Traurigste, das Provokative an diesem fordernden, herausfordernden Buch – es gibt keine Eindeutigkeit, keine Gerechtigkeit, kein Wahr und Falsch. ... Nach dem Danach kommt eine neue Art des Erzählens.«
MDR (Adam Soboczynski)
»Rachel Cusk findet Worte für Dinge, über die die meisten nur schweigen können ... «
NZZ am Sonntag (Peer Teuwsen)
»Die Autorin verbindet in ihren Büchern und Essays mühelos das Persönliche, Alltägliche mit dem Großen, Politischen unserer Welt.«
DIE ZEIT (Anne Stern)
»Gedanklich wie literarisch großartig. «
Tagblatt (Bernadette Conrad)
»Rachel Cusks Buch über Ehe und Trennung irritiert und fasziniert.«
Neue Zürcher Zeitung (Angela Schader)
»[Rachel Cusks] Heldinnen sind Figuren, die irren ... das ist kaum zum Aushalten, das kann nur Literatur.«
3sat Buchzeit (Sandra Kegel)
»[Rachel Cusks] Bücher sind große Leseerfahrungen für alle, die Literatur als ein Mittel zu schätzen wissen, um mit den Befremdlichkeiten des Lebens besser zurechtzukommen.«
Der Tagesspiegel (Wolfgang Schneider)
»Rachel Cusk erzählt von [den] Dramen, denen sich die Heldin sehr direkt immer wieder selbst stellt und ihr eigenes Scheitern stets neu hinterfragt, mit einer charmanten Leichtigkeit.«
Ruhr nachrichten (Julia Gaß)
»Danach ist ohne Zweifel ein Meisterwerk des autofiktionalen Essays, das mehr schmerzt, als man es wahrhaben möchte, das aber an Stellen versöhnt, an denen man es am wenigsten vermuten wu¨rde.«
der Freitag (Tom Wohlfarth)
»Dieses Buch ist ein Trost für alle, die in den Trümmern einer gescheiterten Beziehung leben müssen.«
The Guardian (Tom Wohlfarth)
»Eine mitreißende Erforschung von Geschlechterrollen im Kontext von Ehe und Familie, und wie deren Auflösung einen Menschen verändern kann.«
The Washington Post (Tom Wohlfarth)
»Rachel Cusk ist das weibliche Pendant zu Karl Ove Knausgård: Kaum eine Schriftstellerin betrachtet das eigene Leben so intensiv und schonungslos.«
myself (Tom Wohlfarth)
Biografie – Cusk, Rachel
Eva Bonné übersetzt Literatur aus dem Englischen, u. a. von Michael Cunningham, Anne Enright, Richard Flanagan und Sara Gran. Sie erhielt den Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis 2022.
Leseprobe
Anmelden