Lebenswerk
Cusk, Rachel (19.01.2022)Lebenswerk · Cusk, Rachel
Über das Mutterwerden
12,00 €
Preise inkl. MwSt. · Kostenloser Versand ab 25,00 € ·
Versandfertig in 1 Tag, Lieferzeit 1-3 Tage
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Cusk, Rachel
- Übersetzer: Bonné, Eva
- ISBN: 978-3-518-47192-0
- Bestellnummer: ST 5192
- Veröffentlichung: 19.01.2022
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 223 Seiten
- Maße: 118 x 15 x 190 (B/T/H)
- Gewicht: 211
- Reihe: suhrkamp taschenbuch (5192)
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: A Life's Work
- Originalsprache: englisch
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Leichtlesen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
Mutterschaft ist ein Prozess, in dem sich ein gewöhliches Leben in ein Chaos aus mächtigen Leidenschaften verwandelt. Rachel Cusk seziert diese Erfahrung am eigenen Leib – und das auf eine so ehrliche und unsentimentale Weise, dass sie damit zur »meistgehassten Schriftstellerin Großbritanniens« (The Guardian) geworden ist.
Rachel Cusk erzählt ein Jahr aus ihrem Leben als Mutter, und ihr Bericht wird zu vielen Geschichten – zu einem Abgesang auf Freiheit, Schlaf und Zeit, zu einer Lektion in Demut und harter Arbeit, zu einer Reise zu den Urgründen der Liebe, zu einer Mediation über Wahnsinn und Sterblichkeit und zu einer éducation sentimentale über Babys, Stillen, schlechte Ratgeberbücher, Krabbelgruppen und Schreiheulen. Und darüber, niemals, niemals einen Moment für sich selbst zu haben.
Rezensionen „Lebenswerk"
»Thematisch, aber auch in der Form des autobiografischen Essays ist Rachel Cusks Lebenswerk ein Vorbild inständigen Nachdenkens.«Der Tagesspiegel (Meike Fessmann)
»[Cusks Essay] zeigt, dass im verzweifelten Blick auf die Ruinen des zurückgelassenen Lebens und auf eine so tiefgehende Körpererfahrung wie die der Mutterschaft ein Potential zur Überwindung der groben Trennung von Leib und Seele im Schreiben liegt. Auf diesem Potential und diesen Ruinen beruht Cusks spektakuläres schriftstellerisches Lebenswerk der letzten zwanzig Jahre.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Miryam Schellbach)
»Man muss es so deutlich sagen: Ein Text wie Lebenswerk kann locker helfen, dass eine Gesellschaft fairer wird für Mütter, für Frauen. Man wünschte sich, das Buch würden auch alle Nicht-Mütter lesen; Männer sind hier explizit mitgemeint.«
SPIEGEL ONLINE (Anne Haeming)
»Doch Lebenswerk ist mehr ist als die Vermittlung von Erfahrungen, es ist vor allem intelligente Analyse.«
der Freitag (Julia Hertäg)
»›Liebe und Enttäuschung, Macht und Zärtlichkeit erfahren wir alle zuallererst durch eine Frau‹, schreibt Rich. Den Stempel dieser Ambivalenz tragen wir bis zur Stunde unseres Sterbens mit uns herum. Lebenswerk ist also auch eine Liebesgeschichte, die dieser Ambivalenz Rechnung trägt. Es ist überdies das Buch einer genuinen Schriftstellerin, die mit bösem Witz und in funkelnder Prosa eine Erfahrung gestaltet, die alle angeht.«
Neue Zürcher Zeitung (Andrea Köhler)
»... Cusks Prosa ist klar und präzise, ihr Ton abwechselnd bissig, drastisch und stellenweise auch sehr lustig. Cusk hat ein Gefühl für starke Bilder, keine Angst vor anschaulichen Metaphern und kann kraft ihrer Sprache noch banalste Vorgänge in Literatur verwandeln.«
DIE WELT (Anne Waak)
»So hart und amüsant und scharfsinnig über diese gegenseitige Gefangennahme namens Elternschaft zu schreiben, vor allem wenn es um einen selbst geht, ist eine besondere Übung in Ambiguitätstoleranz.«
Süddeutsche Zeitung (Meredith Haaf)
»[Lebenswerk] ist mutig, selbstkritisch und erfrischend offen. Es ist das Protokoll einer Verwandlung, eine Liebesgeschichte und ein Entwicklungsroman gleichermaßen.«
Nürnberger Nachrichten (Gabi Eisenack)
»Ihr Erfahrungsbericht gehört vom ersten bis zum letzten Satz zur besten Literatur, die wir in diesen Tagen lesen können.«
NDR (Lisa Kreißler)
»Cusk zeigt uns eindringlich, wie zärtlich und brutal Mutterschaft ist. «
The Independent (Lisa Kreißler)
»Rachel Cusks Buch über ihre ersten Jahre als Mutter gehört zu dem Klügsten, was je über Mutterschaft geschrieben wurde. Und es hat mich im ersten Jahr mit Baby womöglich gerettet. «
Berliner Zeitung (Sabine Rennefanz)
»Wie sich die Tage und Nächte ins Unendliche strecken, wie sehr Frau und Kind die gewöhnliche Welt verlassen, jenseits von Zeit und Raum aufeinander zurückgeworfen sind, voneinander getrennt und doch zusammen, das beschreibt Rachel Cusk sehr klug.«
Stuttgarter Zeitung (Eva-Maria Manz)
Biografie – Cusk, Rachel
Eva Bonné übersetzt Literatur aus dem Englischen, u. a. von Michael Cunningham, Anne Enright, Richard Flanagan und Sara Gran. Sie erhielt den Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis 2022.
Leseprobe
Anmelden