Das Echo der Sommer
Labba, Elin Anna (23.04.2025)Das Echo der Sommer · Labba, Elin Anna
Roman | Über die Lebenswelten der Sámi ‒ von der neuen starken Stimme aus Skandinavien
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- Verlag: S. FISCHER
- Autor: Labba, Elin Anna
- Übersetzer: Granz, Hanna
- ISBN: 978-3-10-397677-9
- Veröffentlichung: 23.04.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 464 Seiten
- Maße: 135 x 39 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 556
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Far inte till havet
- Originalsprache: swe
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Vor einem Panorama überwältigender Natur – drei unnachgiebige Frauen einer sámischen Familie kämpfen um ihre Heimat
- Für Leser*innen von Ann-Helén Laestadius' »Das Leuchten der Rentiere«, Alina Bronskys »Baba Dunjas letzte Liebe« und Jarka Kubsovas »Marschlande«
Vor einem Panorama überwältigender Natur – drei unnachgiebige Frauen einer sámischen Familie kämpfen um ihre Heimat
Jedes Jahr im Frühling kehren sie nach dem Winter in ihr »Sommerland« am See im Nordwesten Schwedens zurück. Doch in diesem Frühjahr ist alles anders: Als die dreizehnjährige Iŋgá mit den Rentieren, Mutter und Tante das Tal erreicht, ist ihr Dorf versunken. Birken, Hütten, das Hab und Gut der Familie und vor allem das Grab des Vaters – alles unter Wasser, rücksichtslos geopfert für die Wasserkraftproduktion und den Profit der Städte im Süden. Es beginnt ein jahrzehntelanger Kampf gegen die Mächtigen des Landes, der nicht nur die drei Frauen, sondern das ganze sámische Dorf vor eine Zerreißprobe stellt.
Elin Anna Labba erzählt die weitgehend unbekannte Geschichte ihrer Gemeinschaft und schafft ein unvergessliches Zeugnis für das Recht auf Selbstbestimmung und die tiefe Verbundenheit von Mensch und Natur. Ein hochaktueller Roman von ungeheuer erzählerischer Kraft.
Rezensionen „Das Echo der Sommer"
Ein Buch, in das man sich so richtig hinein vertiefen kannDie Presse (Erwin Uhrmann)
Ein trauriger, aber mitreißender, kämpferischer Roman, lesenswert!
WeiberDiwan (Sena Doğan)
[...] eine bemerkenswerte Erzählerin
Kieler Nachrichten (Sabine Tholund)
Labbas Sprache ist so kraftvoll wie die Primärfarben der sámischen Trachten.
Hamburger Abendblatt (Verena Fischer-Zernin)
[...] Labba hat ein kämpferisches und zutiefst berührendes Buch geschrieben
Frankfurter Neue Presse (Thomas Neubacher-Riens)
Ein wichtiger, trauriger, wuchtiger Roman, berührend und beschämend.
NZZ Online (Verena Stössinger)
Mit weichen, von Hanna Granz melodiös übersetzten Sätzen erzählt
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Matthias Hannemann)
[...] ergreifend und poetisch
Freundin (Janne Mommsen)
[...] Labba hat ein wehmütiges Buch geschrieben. Ein Buch, das in jedem Satz klarmacht, wie eng Mensch und Landschaft verwoben sein können.
Süddeutsche Zeitung, “SZ am Wochenende” (Kathleen Hildebrand)
Biografie – Labba, Elin Anna
Elin Anna Labba, 1980 im nordschwedischen Kiruna geboren, ist eine schwedisch-sámische Journalistin und Autorin. Sie studierte Journalistik an der Universität Göteborg, bevor sie 2020 ihr erstes Buch zur Zwangsumsiedlung der Sámi schrieb, um die eigene Familiengeschichte besser zu verstehen. In der Kategorie Sachbuch gewann sie damit den wichtigsten schwedischen Buchpreis, den August-Preis, sowie 2021 den renommierten Norrlands-Literaturpreis. »Das Echo der Sommer« ist ihr erster Roman. Elin Anna Labba arbeitet heute für das sámische Schriftstellerzentrum Tjállegoahte und lebt in Jokkmokk.
Hanna Granz, geboren 1977, hat in Bonn Skandinavistik und Literaturwissenschaften studiert. Seit 2012 arbeitet sie als freie Übersetzerin und hat u.a. Romane von Johanne Lykke Holm, Tove Alsterdal, Alex Schulman, Tone Schunnesson und Patrik Svensson ins Deutsche übertragen.
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