Das violette Hündchen
Maar, Michael (12.08.2025)Das violette Hündchen · Maar, Michael
Große Literatur im Detail | Vom Autor des Bestsellers "Die Schlange im Wolfspelz"
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- Verlag: Rowohlt
- Autor: Maar, Michael
- ISBN: 978-3-498-00291-6
- Veröffentlichung: 12.08.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 592 Seiten
- Maße: 147 x 45 x 218 (B/T/H)
- Gewicht: 731
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entdecken
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- «Michael Maar ist der brillanteste Hermeneutiker des Details unter den deutschen Literaturkritikern und Literaturhistorikern.» Ursula März, Deutschlandradio
Ein Streifzug durch die Weltliteratur, von Shakespeare über Franz Kafka bis zu Salman Rushdie – und eine Lehre des aufmerksamen Lesens
Nicht nur der Teufel steckt im Detail, auch das Geheimnis großer Literatur – wenn man dafür ein Auge hat. Michael Maar, einer der renommiertesten deutschen Literaturkritiker und -historiker, zeigt, was die Werke der Weltliteratur dem aufmerksamen Leser en passant offenbaren: wie sich die Methode Sherlock Holmes’ von derjenigen Sigmund Freuds unterscheidet, welches deutsche Vorbild hinter Nabokovs Lolita hervorschimmert und worum es in Stevensons «Dr. Jekyll und Mr. Hyde» und in Stokers «Dracula» eigentlich geht. Was missfiel Mark Twain an Jane Austen, und wie nimmt Virginia Woolf in «Mrs. Dalloway» ihr eigenes Schicksal vorweg? Daniel Kehlmann, Jonathan Franzen, Salman Rushdie: Auch in den Werken der Gegenwart funkeln die Details. Und das violette Hündchen? Es taucht ganz beiläufig in Tolstois «Krieg und Frieden» auf – und begleitet uns durch das Buch.
Michael Maar führt nicht nur bedeutende Werke und ihre Schöpfer lebhaft vor Augen; er ist selbst ein großartiger Erzähler und versammelt eine beeindruckende Fülle an fiktionalen wie ganz realen Begegnungen, Verwicklungen, Geschichten. Dabei wird das Detail zum Ausgangspunkt einer Entdeckungsfahrt durch die Weltliteratur – die nicht zuletzt zeigt, wie sehr es sich lohnt, die großen Romane immer wieder neu zu lesen.
Rezensionen „Das violette Hündchen"
Ein elegantes, beinahe romanhaftes Buch über Romane.Süddeutsche Zeitung (Hilmar Klute)
Eine einzige Einladung, ein Hoch auf den Reichtum der Literatur, in der auch die kleinsten Details ihren angemessenen Platz haben. Oder einfach nur Spaß machen.
Der Tagesspiegel (Gerrit Bartels)
Kein bisschen trocken, sondern höchst amüsant, weil Michael Maar so ein großer Stilist ist, ein großer Erzähler, und ein untrügliches Gespür hat für gute Geschichten und sprechende Details.
RBB Radioeins "Favorit Buch" (Gerrit Bartels)
Ein Mann, der noch den größten Lesemuffel in einen Bücherverschlinger verwandeln könnte, und das gar nicht mithilfe von Magie, sondern mithilfe von Witz, überbordendem Gedankenreichtum und rhetorischer Charmanz.
NDR Kultur à la carte (Alexander Solloch)
Lustvoll und kenntnisreich ... Michael Maars Begeisterung für das literarische Detail steckt an und schult den Blick.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Wolfgang Schneider)
Michael Maar ist der große Wünschenrutengänger der Weltliteratur ... Er macht die schönsten Funde dort, wo andere noch nicht mal auf den Gedanken kommen, genauer hinzuschauen.
Neue Zürcher Zeitung (Roman Bucheli)
Es gibt Bücher, die beides sind, hineinziehend und illuminierend. So dieses ... Ein Buch aus Büchern, aus fremden Bestandteilen zu einem eigenen Kunstwerk zusammengesetzt, mit magischer Wirkung.
Gustav Seibt (Roman Bucheli)
Eine aufregende Reise zu den Klassikern der Weltliteratur, deren Neudeutung im Kleinen beginnt: beim violetten Hündchen etwa oder drei Blutstropfen im Schnee.
Welt am Sonntag (Roman Bucheli)
Kein Zweifel, Michael Maar erweist sich einmal mehr als großer Literaturverführer, der großen Appetit macht auf große Literatur.
WDR Westart (Andreas Wirthensohn)
So feinsinnig, wie Maar beobachtet und formuliert, ist «Das violette Hündchen» eines der schönsten Bücher der letzten Jahre für alle, die die Literatur im Detail lieben, und das heißt: die die Literatur lieben.
Die Presse (Anne-Catherine Simon)
Michael Maar: nicht nur für mich die edelste Feder auf dem Feld der literarischen Essayistik, mehrfach preisgekrönt, seine Bücher sind prall gefüllte Schatz- und Wunderkammern.
Deutschlandfunk Kultur "Lesart" (Anne-Catherine Simon)
Wenn Sie dieses Jahr nur ein einziges Buch lesen dürften, dann müsste es ‹Das violette Hündchen› sein.
Antje Flemming, Literaturhaus Hamburg (Anne-Catherine Simon)
Ein Lust-Leser mit Leselupe! Maars Buch stellt uns mit den Mitteln des Erzählens die Kunst, die Freude, den Nutzen des Erzählens vor.
RBB Radioeins "Favorit Buch" (Thomas Böhm)
Ein äußerst unterhaltsames, sehr kluges und zum Lesen verführendes Buch.
MDR Kultur "Unter Büchern" (Katrin Schumacher)
Maar verführt, begeistert und belebt. Lest dieses Buch, und wär's nur dieses eine in diesem Jahr! Lest es als Erinnerung daran, worauf es wirklich ankommt.
Literatur ist alles (Markus Gasser)
Biografie – Maar, Michael
Michael Maar, geboren 1960, ist Germanist, Schriftsteller und Literaturkritiker. Bekannt wurde er durch «Geister und Kunst. Neuigkeiten aus dem Zauberberg» (1995), für das er den Johann-Heinrich-Merck-Preis erhielt. 2002 wurde er in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung aufgenommen, 2008 in die Bayerische Akademie der Schönen Künste, 2010 bekam er den Heinrich-Mann-Preis verliehen. Das Buch «Die Schlange im Wolfspelz. Das Geheimnis großer Literatur» (2020) stand lange auf der Spiegel-Bestsellerliste. Zuletzt erschienen in Neuausgaben «Das Blaubartzimmer» und der Roman «Die Betrogenen». Michael Maar hat zwei Kinder und lebt in Berlin.
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