Der Duft der Imperien
Schlögel, Karl (17.02.2020)Der Duft der Imperien · Schlögel, Karl
"Chanel No 5" und "Rotes Moskau"
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Verlag: Hanser, Carl
Autor: Schlögel, Karl
ISBN: 978-3-446-26582-0
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 17.02.2020
- Verlag: Hanser, Carl
- Autor: Schlögel, Karl
- ISBN: 978-3-446-26582-0
- Bestellnummer: 505/26582
- Veröffentlichung: 17.02.2020
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 224 Seiten
- Maße: 135 x 23 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 352
- Sprache: deutsch
- Auflage: 4
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entdecken
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Karl Schlögel nutzt Duft als unkonventionelle Lupe, um die politischen und kulturellen Umbrüche des 20. Jahrhunderts zwischen Russland und Frankreich zu erkunden. Durch zwei ikonische Parfums – darunter Coco Chanels zeitlose Kreation – offenbaren sich Verflechtungen von Mode, Macht und Gesellschaft in einer völlig neuen Perspektive. Ein faszinierendes Essay über die versteckte Geschichte Europas, erzählt durch die Chemie von Leidenschaft und Luxus.
Friedenspreis des deutschen Buchhandels 2025
- Ein ungewöhnlicher Zugang zur Geschichte Europas im 20. Jahrhundert
- Aus der Formel eines Parfums entwickelt Karl Schlögel das Panorama der Modene in Ost und West
- Coco Chanel und Polina Schemtschuschina: Zwei Frauenleben im Zeitalter der Extreme
Rezensionen „Der Duft der Imperien"
"Wie rochen Sozialismus, Nazizeit, die Goldenen Zwanziger? Schwer zu beschreiben? Nicht für Schlögel!" Anna Prizkau, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 21.06.20 "Kaum jemand vermag Eindrücke und Impressionen so überzeugend zu vermitteln wie Schlögel. Er forscht und analysiert, wo andere assoziieren. […] Er breitet die parallelen Biografien seiner Heldinnen mit größter, ansteckender Neugierde aus und führt uns hinein in die Zufälligkeiten der Weltgeschichte. […] Karl Schlögel ist ein großer Erzähler." Arno Widmann, Frankfurter Rundschau, 30.04.20 "Ein gewagtes, aber sorgfältiges Kapitel zur Geruchswelt der deutschen Lager einerseits und des Gulags andererseits verhindert jede Gefahr, dass aus seinem Essay einfach nur ein launig-assoziativer Schlendergang durch die Parfümerie des 20. Jahrhunderts wird. Schlögel hat tatsächlich den Duft des 'Zeitalters der Extreme' eingefangen – zu viel macht Kopfschmerzen, aber ein kurzer Sprüher ist anregend und berauschend." Fabian Wolff, Deutschlandfunk Kultur, 09.04.20 "Ein sehr anregender [...] Versuch, über diese beiden Parfums die Geschichte des 20. Jahrhunderts und das Riechen an sich neu zu beleben und zu erfahren." Fabian Wolff, Deutschlandfunk, 09.04.20 "So kurzweilig wie erhellend ... Karl Schlögel hat ‚Rotes Moskau‘ in diesem überaus anregenden und faktensatten Essay kunstvoll ans Licht geholt." Adam Soboczynski, Die Zeit, 12.03.20 "Der renommierte Osteuropahistoriker erzählt die Entwicklung des Luxusartikels in altbewährter Manier als eminent politische west-östliche Geschichte." Erich Klein, Falter, 11.03.20 "Es ist ein neuer Beweis für die Fruchtbarkeit jenes Blicks, mit dem Karl Schlögel in unauffälligen Details mit scheinbar müheloser Plausibilität das Ganze der Gesellschaft sichtbar zu machen vermag." Stephan Wackwitz, Süddeutsche Zeitung, 10.03.20 "Eine Kunst- und Kulturgeschichte, eine Geschichte der Sowjetunion, es erzählt Biografien – diese reichlich 200 Seiten sind prall gefüllt mit Informationen, mit Zahlen, Namen, mit Kunst, mit Geschichte – das ist bereichernd, streckenweise aber auch etwas sprunghaft und herausfordernd." Matthias Schmidt, MDR Kultur, 19.02.20 "Eine faszinierende Duft-Reise ... Schlögel zeigt aus verschiedenen Perspektiven, wie auch der Luxuszweig der Parfumindustrie zu einem Spielball der Mächte wird. Wie stets schreibt er verständlich, lebensnah und klar und ermöglicht mit Zusammenfassungen auch eine nichtchronologische Lektüre." Valeria Heintges, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 23.02.20 "Ein Buch, das der Kunst der Leichtfertigkeit huldigt und stets aufs Neue die Ästhetik über die Weltanschauung triumphieren lässt." Thomas Karlauf, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.02.20 "In gewohnt meisterlicher Wiese stellt er das scheinbar Unvereinbare nebeneinander und lässt den Leser erkennen, wie vereinbar es in Wirklichkeit war." Bernhard Schulz, Der Tagesspiegel, 19.02.20Biografie – Schlögel, Karl
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