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Der Held der See

Mishima, Yukio (29.11.2024)
Produktinformationen "Der Held der See"
  • Kein & Aber
  • Mishima, Yukio
  • Gräfe, Ursula
  • 978-3-0369-5046-4
  • 29.11.2024
  • Hardcover
  • 208 Seiten
  • 125 x 17 x 190 (B/T/H)
  • 244
  • deutsch
  • Gogo no Eiko
  • jpn
  • 1. Auflage
  • 7 %
  • Entspannen
  • Eintauchen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • 14. Januar 2025: 100. Geburtstag von Yukio MishimaMishimas bekanntester Roman in neuer ÜbersetzungMit einem Nachwort der Übersetzerin Ursula Gräfe
Die Liebe zwischen dem Seemann Ryuji und der Witwe Fusako stürzt ihren Sohn Noboru in ein tiefes emotionales Dilemma. Mishima entspinnt eine Geschichte von schmerzhafter Erkenntnis über das menschliche Streben nach Ruhm.

Rezensionen „Der Held der See"

»Es ist finstere Literatur, kraftvoll. Eine Sprache, wie man sie wirklich nur so bei Mishima findet, die einen bis heute erschüttert und die uns mit etwas konfrontiert.« Wolfgang M. Schmitt, SRF Literaturclub, 25.02.2025
SRF Literaturclub (Wolfgang M. Schmitt)

»Der essentialistische Unterstrom dieses Buches ist bedrohlich und trostlos, und nicht zuletzt kompatibel mit den Backlashs unserer Zeit.« Ulrich Rüdenauer, SWR 2 Lesenswert, 11.02.2025
SWR 2 lesenswert Magazin (Wolfgang M. Schmitt)

»Ein Kammerspiel, in dem die fehlgeleitete Poesie der Jugend und die Prosa des drögen Erwachsenendaseins mit bösem Ausgang aufeinanderprallen, kongenial übertragen.« Jan Küveler, WELT am Sonntag, 09.02.2025
Die Welt am Sonntag (Wolfgang M. Schmitt)

»Ein frischer Blick auf Mishima lohnt sich allemal (...) Eine kompakte, fesselnde Story mit stellenweise seherischen Qualitäten.« Irmela Hijiya-Kirschnereit, FAZ, 05.02.2025
FAZ (Irmela Hijiya-Kirschnereit)

»"Der Held der See" ist einer Mishimas berühmtesten Romane, der so sinnlich klingen kann wie die letzten Tage eines Sommers, während die Eleganz seines Stils den Leser gleichzeitig auf Abstand hält. (...) Mann kann dieses Buch für seine Perfektion bewundern.« David Hugendick, Die ZEIT
Die ZEIT (Irmela Hijiya-Kirschnereit)

»'Der Held der See' ist ein Geheimtipp.« Thomas Combrink, NZZ, 14.01.2025
NZZ (Irmela Hijiya-Kirschnereit)

»Am Ende triumphiert ein leichter, verführerischer Zynismus und der Teufel schreitet grinsend und siegesgewiss über die Bühne, wie kaum sonst irgendwo in der Weltliteratur. Ein verstörendes Buch ist das, und ein betörendes. Sprachlich brillant, glänzend neu übersetzt. Es gilt, einen radikalen, kompromisslosen Klassiker der Weltliteratur neu zu lesen und neu zu entdecken.« Uli Hufen, WDR 5, 07.12.2024
WDR 5 (Irmela Hijiya-Kirschnereit)

»Ein kluger und philosophisch komplexer Roman, der für unsere Gegenwart nichts an Faszination und Bedeutung verloren hat.« Claudia Cosmo, NDR Kultur, 04.12.2024
NDR Kultur (Irmela Hijiya-Kirschnereit)

»Was Mishima in diesem Spätwerk erzählt, ist mehr als ein reines Familiendrama. Seine Geschichte reflektiert das Japan der Nachkriegszeit, dessen Menschen hin- und hergerissen sind zwischen den Versprechungen des Westens, den eigenen Wurzeln und Nihilismus. 'Der Held der See' schildert diesen Zwist nicht als soziologische Studie, sondern als poetische Tragödie, die von Ursula Gräfe herausragend ins Deutsche gebettet wurde.« Matthias Pfeiffer, Münchner Feuilleton, 10.07.2025
Münchner Feuilleton (Matthias Pfeiffer)

»Faszinierender noch als diese Geschichte einer vom Meer (und vom Krieg) erschöpften, vom Westen verführten Männlichkeit ist die Sprache, in der sie erzählt wird - feinst versponnene Beobachtungen und Regungen, mal leidenschaftlich, mal kühl, mal dezent, mal deutlicher symbolisch durchwirkt, betörend stilisiert.« Prof. Erhard Schütz
Das Magazin (Matthias Pfeiffer)

»Wie viele (Mishimas) 50 Werke ist es schräg, erotisch und fesselnd zugleich. Schönheit und Körperlichkeit treffen bei Yukio Mishima auf Gewalt und Tod, klassische japanische Literatur auf westliche Einflüsse.« Daniel Voglhuber, Kurier, 22.02.2025
Kurier (Daniel Voglhuber)

»Die Figuren sind so geschickt zugespitzt entworfen und zusammengestellt, dass es eine seltene Lesefreude ist, die Dimensionen dieser Geschichte zu entschlüsseln. 'Der Held der See' ist ein japanischer Klassiker, der die große Kunst literarischen Erzählens noch immer glänzend und mit Tiefgang zu präsentieren weiß..« Felix Palent, Creme Guides Lifestyle, 11.02.2025
Creme Guides Lifestyle (Daniel Voglhuber)

»Wie westliche Dekadenz, frühreifer Nihilismus und ziellose Ruhmessucht in der japanischen Gesellschaft nach 1945 aufeinanderprallen und in die Katastrophe führen, zeigt dieser faszinierende und verstörende Roman.« Heilbronner Stimme, 08.02.2025
Heilbronner Stimme (Daniel Voglhuber)

»Dieses Buch ist für uns alle, die wir knisternd und spannend lesen wollen (…) sowas krasses auf so ganz kurzem Raum, hat man selten gelesen.« Felix Palent, rbb radioeins, 03.02.2025
rbb radioeins (Daniel Voglhuber)

»'Der Held der See' ist ein verstörendes Buch voller exakter Bilder.« Erwin Uhrmann, Die Presse, 01.02.2025
Die Presse (Daniel Voglhuber)

»Überraschend, dass Mishima 1963 nur schmale 182 Seiten benötigt, um sein Weltbild, seinen zwiegespaltenen Blick auf die Moderne, das Japan der Nachkriegszeit und letztlich auch die Begründung seines Freitodes im November 1970 mit minimalistischer Schärfe auszubreiten.« Gunter Blank, Rolling Stone, 31.01.2025
Rolling Stone (Daniel Voglhuber)

»Der knapp und präzise geschriebene Roman erscheint vor allem deshalb so virulent, weil emotionale Regression und Männlichkeitsbilder im Faschismus seit jeher eine zentrale Rolle spielen.« Raul Zelik, Die Wochenzeitung WOZ, 30. Januar 2025
Die Wochenzeitung WOZ (Daniel Voglhuber)

»Yukio Mishima ist der Schriftsteller der Sinnlichkeit.« Dominik Pietzcker, Cicero, 26.01.2025
Cicero (Dominik Pietzcker)

»Yukio Mishima hat bestechend schöne, hochelegante Literatur geschrieben.« Barbara Beer, Kurier
Kurier (Dominik Pietzcker)

»'Der Held der See' gehört zweifelsohne in den Kanon der Weltliteratur.« Daniel Haslsteiner, Landshuter Zeitung, 11.01.2025
Landshuter Zeitung (Dominik Pietzcker)

»Yukio Mishimas Roman zeigt meisterhaft, wie die harte Realität des Alltags Idealbilder zum Zerbrechen bringen kann. Eine Geschichte über die unterschiedlichen Formen, die die Liebe annimmt, und den Konflikt zwischen traditionellen Werten und modernen Sehnsüchten.« Queer.de, 01.01.2025
queer.de (Dominik Pietzcker)

»Es sind ehrliche, authentische Einblicke, die zudem durchaus in poetische Sprache gekleidet sind.« Julia Hubernagel, taz - Die Tageszeitung, 22.12.2024
taz - Die Tageszeitung (Dominik Pietzcker)

»Die Lektüre ist befremdlich und faszinierend zugleich. Man ist abgestoßen von den martialischen Idealen der Jungen und andererseits begeistert von den Bildern, mit denen Mishima die Gefühlswelt seiner Protagonisten skizziert. Die Geschichte endet extrem spannend.« Claudia Ingenhoven, MDR Kultur, 02.12.2024
MDR Kultur (Dominik Pietzcker)

Biografie – Mishima, Yukio

M
Mishima, Yukio

Yukio Mishima wurde 1925 in Tokio geboren und ist Autor zahlreicher Romane, Dramen, Kurzgeschichten, Essays und Gedichte. Nobelpreisträger Yasunari Kawabata war sein Mentor. Sein Werk überschreitet bis heute inhaltliche und stilistische Grenzen und macht ihn zu einem der wichtigsten japanischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Als politisch umstrittene Persönlichkeit wählte Mishima 1970, nach einem gescheiterten Aufruf zur Wiedereinsetzung des japanischen Kaisers, den rituellen Freitod.

Ursula Gräfe übersetzt aus dem Japanischen, Englischen und Amerikanischen Autoren wie Haruki Murakami, Sayaka Murata, Mohandas Karamchand Gandhi und Jane Austen.

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