Jenseits der See
Lynch, Paul (12.07.2025)Jenseits der See · Lynch, Paul
Roman | SWR Bestenliste September 2025
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- Verlag: Klett-Cotta
- Autor: Lynch, Paul
- Übersetzer: Schönfeld, Eike
- ISBN: 978-3-608-96688-6
- Veröffentlichung: 12.07.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 192 Seiten
- Maße: 128 x 210 (B/H)
- Gewicht: 280
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Beyond the Sea
- Originalsprache: englisch
- Auflage: 3. Druckaufl., 2025
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Yann Martels »Schiffbruch mit Tiger« meets Ernest Hemingways »Der alte Mann und das Meer«
SWR Bestenliste September 2025
»Ein exquisiter, minutiöser, kraftvoller Roman« David Mitchell
Vor der Küste Mexikos werden zwei Männer in ihrem Fischerboot in einem Sturm auf die offene See getrieben. Wie schon in »Das Lied des Propheten«, geht es in diesem Roman von Booker-Prize Gewinner Paul Lynch um alles. Um Überlebenswillen, Einsamkeit und die menschliche Existenz im Angesicht der Katastrophe.
Der Fischer Bolivar lebt ein einfaches, unbeschwertes Leben. Im Gegensatz zu seinen Kollegen beginnt er seinen Tag meist erst mittags, raucht viel und trinkt Bier bei Rosa, der Frau, in die er verliebt ist. Er will gerade zu seinem Fang aufbrechen, als er von den Dorfbewohnern vor einem aufkommenden Sturm gewarnt wird. Aber Bolivar fährt entgegen jeder Vernunft an diesem Tag zur See. Er nimmt Hector mit, einen jungen Fischer, der das zusätzliche Geld gut gebrauchen kann, das Bolivar ihm für das Wagnis bietet. Obwohl er Angst vor dem Sturm hat, lässt er sich auf den Job ein. Als sie der Sturm aufs offenen Meer treibt, blicken sie gemeinsam – und doch jeder für sich – dem Untergang ins Auge. »Jenseits der See« zeichnet ein eindringliches Bild der menschlichen Psyche und geht der Frage nach, wie man es schafft, die Hoffnung in einer aussichtslosen Situation nicht zu verlieren.
Rezensionen „Jenseits der See"
»[Die Sprache ist] enorm präzise und messerscharf.« Felix Münger, SRF – Zwei mit Buch, 22. August 2025SRF (Felix Münger)
»Paul Lynchs hochspannender, hochliterarischer und hochphilosophischer Roman ›Jenseits der See‹ ist ein großes existentielles Kammerspiel.« Ulrich Rüdenauer, WDR 3, 07. August 2025
WDR 3 (Ulrich Rüdenauer)
»Paul Lynch ist mit seiner sehr genau beobachtenden und beschreibenden Sprache ein literarisches Meisterwerk gelungen. Und: ›Jenseits der See‹ ist ein Buch, das auf zutiefst existentielle Weise das Menschsein verhandelt - wahrhaftig "seelenerschütternd".« Stephanie von Oppen, Deutschlandfunk Kultur, 17. Juli 2025
Deutschlandfunk Kultur (Stephanie von Oppen)
»Ein Roman wie ein existentieller Blitzeinschlag.« 3sat Kulturzeit, 08. Juli 2025
3sat Kulturzeit (Jan Drees)
»Ein großer, schmaler, ergreifender Roman.« Ulrich Rüdenauer, Südwest Presse, 04. Oktober 2025
Südwest Presse (Ulrich Rüdenauer)
»Diese Geschichte so minimalistisch zu erzählen und dabei dennoch den seelischen Abgründen der Figuren nachzuspüren und daraus süffige Prosa zu machen, war gewiss keine leicht zu bewältigende Aufgabe. Paul Lynch wird ihr aber vollends gerecht.« Florian Schmid, Regensburger Zeitung, 02. August 2025
Regensburger Zeitung (Florian Schmid)
»Lektüre für den Strandkorb liefert dieser radikale Schriftsteller […] keineswegs– aber wiederum Literatur, die sprachgewaltig aufs Ganze geht.« Hartmut Wilmes, Kölnische Rundschau, 15. Juli 2025
Kölnische Rundschau (Hartmut Wilmes)
»Eine lyrische Analyse der menschlichen Psyche im Ausnahmezustand. […] Ein Roman über Sehnsucht und Abgründe, über die Kraft der Natur und menschlichen Widerstand.« Christina Kordes, 3sat Kulturzeit, 08. Juli 2025
3sat Kulturzeit (Jan Drees)
Biografie – Lynch, Paul
Paul Lynch, geb. 1977 in Limerick, wuchs in Donegal auf und lebt in Dublin. Von 2007 bis 2011 war er Chef-Filmkritiker der irischen Zeitung »Sunday Tribune« und schrieb regelmäßig für die »Sunday Times«. Seitdem ist er hauptberuflich Autor. Seine Werke wurden mit zahlreichen Preisen in Irland und UK ausgezeichnet. Für seinen aktuellen Roman »Das Lied des Propheten« erhielt er den Booker-Prize 2023.
Eike Schönfeld, geb. 1949, übersetzt seit über 30 Jahren englischsprachige Literatur, darunter von Joan Didion, Jeffrey Eugenides und Jonathan Franzen. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Preis der Leipziger Buchmesse. Er lebt in Paris.
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