Die Bastion der Tränen
Taïa, Abdellah & Bührle-Gallet, Astrid (25.02.2026)Die Bastion der Tränen · Taïa, Abdellah & Bührle-Gallet, Astrid
Roman
Taschenbuch
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Produktdetails
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Produktnummer:
9783949545856
Verlag: Orlanda Verlag GmbH
Autor: Taïa, Abdellah & Bührle-Gallet, Astrid
Reihe: welt bewegt
ISBN: 978-3-949545-85-6
Produktform: mit Klappen
Veröffentlichung: 25.02.2026
Verlag: Orlanda Verlag GmbH
Autor: Taïa, Abdellah & Bührle-Gallet, Astrid
Reihe: welt bewegt
ISBN: 978-3-949545-85-6
Produktform: mit Klappen
Veröffentlichung: 25.02.2026
Produktinformationen "Die Bastion der Tränen"
- Verlag: Orlanda Verlag GmbH
- Autor: Taïa, Abdellah & Bührle-Gallet, Astrid
- ISBN: 978-3-949545-85-6
- Veröffentlichung: 25.02.2026
- Produktform: mit Klappen
- Umfang: 170 Seiten
- Maße: 135 x 208 (B/H)
- Reihe: welt bewegt
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Le Bastion de Larmes
- Originalsprache: fre
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Poetischer Roman von großer Tiefe und Schönheit
- Wichtiges Werk über Identität und Marginalisierung
- Einzig offen homosexueller Schriftsteller aus Marokko
- Vielfach ausgezeichneter Roman: nominiert für den Prix Goncourt 2024, Gewinner des Prix Décembre2024, Gewinner des Prix Goncourt des Lycéens in Belgien und des Prix de la Langue française 2024
Nach dem Tod seiner Mutter kehrt Youssef, ein schwuler Lehrer, der seit über einem viertel Jahrhundert im französischen Exil lebt, auf Wunsch seiner Schwestern nach Marokko zurück, um sein Erbe zu regeln. Diese Rückkehr entwickelt sich für ihn zu einer emotional aufwühlenden Reise. Er wird mit Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend konfrontiert: an die Nähe zu seinen Schwestern, die Spannungen und Brüche innerhalb der Familie und vor allem an Najib – seinen Jugendfreund und Liebhaber, dessen Leben tragisch endete.
Während Youssef durch die Straßen von Salé wandert, rücken die prägenden Erfahrungen seines Aufwachsens wieder in sein Bewusstsein: Armut, Gewalt und die soziale Ausgrenzung aller, die – wie er selbst – den gesellschaftlichen Erwartungen nicht entsprechen.
Der Roman endet an der Bastion der Tränen, der alten Stadtmauer von Salé, einem Ort, an der individueller Schmerz und generationsübergreifendes Leid zusammenkommen. Hier steht Youssef vor einer existenziellen Entscheidung: sich seinem Schmerz zu ergeben, zu vergeben – oder den Weg der Rache zu wählen, wie Najib.
»Die Bastion der Tränen« stand 2024 auf der Shortlist für den Prix Goncourt und gewann im selben Jahr den Prix Décembre sowie den Prix Goncourt des Lycéens in Belgien. Außerdem wurde Abdellah Taïa 2024 der Prix de la Langue française für sein Gesamtwerk verliehen.
Rezensionen „Die Bastion der Tränen"
»Die Bastion der Tränen ist das umfang reichste, dichteste, intensivste und emotionalste Buch von Abdellah Taïa. Seine Bastion der Schönheit.« Le Figaro Littéraire»Wie kann man sich befreien, vom ›absoluten Bösen, das in ein Kinderherz eingepflanzt‹ worden ist? Einfach zurücktreten? Schweigen? Den Mut verlieren? Sich rächen? Weggehen? Vergeben? […] Trost, wenn überhaupt möglich, findet Abdellah Taïa im Schreiben, der sanften Melancholie, der bemerkenswerten Sensibilität dieser einfühlsamen Elegie über unvergessliche Erinnerungen.« Télérama
Biografie – Taïa, Abdellah
Abdellah Taïa (* 1973 in Salé) ist ein offen homosexuell lebender marokkanischer Schriftsteller, Journalist und Filmemacher. Nach seinem Literaturstudium an der Universität Mohammed V. in Rabat zog er 1998 nach Paris, wo er seine literarische Karriere startete. Er hat bisher elf Romane veröffentlicht, von denen bislang nur einer ins Deutsche übersetzt wurde: Der Tag des Königs (2010), erschienen 2011 bei Suhrkamp. 2013 drehte er seinen ersten Spielfilm, L’armée du salut, basierend auf seinem gleichnamigen Roman. 2024 kam Cabo Negro ins Kino, 2025 präsentierte er bei den Filmfestspielen in Locarno den Kurzfilm Cairo Streets. Taïas Werke beschäftigen sich mit Themen wie Identität, Migration und Sexualität und spiegeln seine eigenen Erfahrungen als Homosexueller in einer konservativen Gesellschaft wider. Durch seine offene Haltung und seine literarische Stimme gilt er als ein wichtiger Vertreter der zeitgenössischen frankofonen Literatur Nordafrikas. Derzeit lebt er in Paris.
Themen:
Marokko
Geschwister
Großfamilie
Homosexualität
sexualisierte Gewalt
sexueller Missbrauch
Homosexuellenfeindlichkeit
Homophobie
Drogenhandel
arabischePoesie
Armut
Exil
Rache
Vergebung
Familiengeschichte
marokkanischeGesellschaft
Frauenenfeindlichkeit
Unterdrückung von Frauen
OmarSharif
Klassismus
Doppelmoral
Homofeindlichkeit
Islam
Islamismus
Migration
Diskriminierung
Misogynie
Doppelmoral
Gewalt
Schutz
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