Die Beschützerin
Lebedew, Sergej (27.08.2025)Die Beschützerin · Lebedew, Sergej
Roman
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- Verlag: S. FISCHER
- Autor: Lebedew, Sergej
- Übersetzer: Zwerg, Franziska
- ISBN: 978-3-10-397521-5
- Veröffentlichung: 27.08.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 256 Seiten
- Maße: 129 x 24 x 209 (B/T/H)
- Gewicht: 340
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Белая дама
- Originalsprache: rus
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Ein großer europäischer Roman von der Vorgeschichte des Ukraine-Kriegs
- Immer wieder erinnert Sergej Lebedew an die russische Gewalt der Vergangenheit, ohne die man die Gewalt der Gegenwart nicht verstehen kann
Ein großer europäischer Roman von der Vorgeschichte des Ukraine-Kriegs
Juli 2014: Trümmer und Leichenteile fallen nach dem Abschuss des Passagierflugzeugs MH-17 auf die ukrainische Landschaft des Donbass. Genau hier, unter der Erde, liegen Tausende Juden, die im Zweiten Weltkrieg ermordet und in Bergwerksstollen geworfen wurden. Und genau hier, zwischen all der Gewalt, lebt die junge Studentin Shanna bei ihrer Mutter Marianna, der »Beschützerin«, die dreißig Jahre lang Leiterin der Wäscherei war ... In bestürzenden, poetischen Bildern erzählt Sergej Lebedew vom Schmutz, der nicht wegzuwischen ist, und vom Bösen, das immer wiederkehrt.
Rezensionen „Die Beschützerin"
[Lebedew] gelingt [...] eine unerhörte Verdichtung seines Wissens, die den Roman in ein packendes Leseerlebnis verwandelt.Kölnische Rundschau (Thomas Linden)
[...] ungeschminkt und mit gnadenloser Härte erzählt
Regensburger Zeitung (Peter Mohr)
[...] eine Art literarische Grabungsexpedition und Teufelsaustreibung, ausstaffiert mit Kaskaden der Selbstreflexion und Beobachtungen, furios, virtuos und kraftvoll in der Sprache
Der Standard (Ingo Petz)
[...] großartig übersetzt von Franziska Zwerg
Der Standard (Ingo Petz)
[Roman], der mit seiner erzählerischen Wucht und seiner feinen Sprache nachhallt.
Landeszeitung für die Lüneburger Heide (Joachim Zießler)
Es ist ein archaischer, dunkler, bedeutungsschwerer Ton, in dem Lebedew dieses komplexe Ineinander von Schuld und Verdrängung, Verlorenheit und Wut, Geschichtsbesessen- und Geschichtsvergessenheit erzählt.
SWR (Ulrich Rüdenauer)
[...] Lebedews Roman [...] gleicht einer bildmächtigen Parabel von Russlands gewalttätiger Geschichte – und Gegenwart.
Neue Zürcher Zeitung (Ilma Rakusa)
Biografie – Lebedew, Sergej
Sergej Lebedew arbeitete nach dem Studium der Geologie als Journalist. Gegenstand seiner Romane sind für den 1981 Geborenen die russische Vergangenheit, insbesondere die Stalin-Zeit mit ihren Folgen für das moderne Russland. Bei S. FISCHER sind seine Romane »Der Himmel auf ihren Schultern« (2013), »Menschen im August« (2015), »Kronos' Kinder« (2018) und »Das perfekte Gift« (2021) erschienen. Zuletzt erschienen der Erzählband »Titan oder Die Gespenster der Vergangenheit« (2023) und der Roman »Die Beschützerin« (2025). Sergej Lebedew lebt zurzeit in Potsdam.
Franziska Zwerg, geboren 1969, studierte in Berlin und Moskau Slawistik, Germanistik und Theaterwissenschaft und übersetzt zeitgenössische russische Literatur, neben den Romanen von Sergej Lebedew u.a. Werke von Dmitry Glukhovsky, Viktor Martinowitsch, Viktor Remizov.
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