Die Bienen und das Unsichtbare
Setz, Clemens J. (20.07.2022)Die Bienen und das Unsichtbare · Setz, Clemens J.
13,00 €
Preise inkl. MwSt. · Kostenloser Versand ab 25,00 € ·
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage
Verlag: Suhrkamp
Autor: Setz, Clemens J.
Reihe: suhrkamp taschenbuch (5256)
ISBN: 978-3-518-47256-9
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 20.07.2022
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Setz, Clemens J.
- ISBN: 978-3-518-47256-9
- Bestellnummer: ST 5256
- Veröffentlichung: 20.07.2022
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 413 Seiten
- Maße: 117 x 23 x 192 (B/T/H)
- Gewicht: 292
- Reihe: suhrkamp taschenbuch (5256)
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Platz 1 der ORF-BestenlisteSWR-Bestenliste
Warum denken sich Menschen Kunstsprachen wie Esperanto, Volapük oder Blissymbolics aus? Clemens J. Setz erzählt anekdotenreich vom Antrieb und der Besessenheit ihrer Erfinder, getreu dem Motto: »Erzähl die beste Geschichte, die du kennst, so wahr wie möglich.«
Und diese Geschichte handelt unter anderem von Charles Bliss und seiner Symbolsprache, von Kindern mit Behinderung, die sich mit Blissymbolics zum ersten Mal ausdrücken können. Davon, wie Clemens J. Setz einen Sommer lang Volapük lernt und selbst eine eigene Sprache entwickelt. Es geht um die vermutlich einzige Volapük-Muttersprachlerin, die je gelebt hat, und um die Plansprache Talossa für die gleichnamige Mikronation, die ein Teenager 1979 in seinem Schlafzimmer ausrief. Um Klingonisch und High Valyrian, eine Sprache, die für die Fernsehserie Game of Thrones geschaffen wurde. Und um Esperanto, die größte Erfolgsgeschichte in der Welt der Plansprachen. Stets ist es die eigenartige Vermengung von tiefer existenzieller Krise und Sprachenerfindung, die Setz aufspürt und die ihn in ihren Bann schlägt – und so ist dieses Buch auch die persönliche Geschichte des Sprachkünstlers Clemens J. Setz.
Rezensionen „Die Bienen und das Unsichtbare"
»Wer die eigenwilligen, mitunter befremdlichen und gerade in ihrer Unergründlichkeit faszinierenden Romane und Erzählungen des ... Clemens J. Setz schätzt, der kann durch Die Bienen und das Unsichtbare ganz sicher nicht gleich das Setz’sche Universum vollends entschlüsseln, aber doch staunend durch den verwinkelten, unendlich scheinenden Fundus dieses Dichters schlendern.«Frankfurter Allgemeine Zeitung (Wiebke Porombka)
»Setz erschließt einen faszinierenden Kontinent. Dieser liegt hinter den Büchern, den Namen und Wörtern, und in ihm ist nichts selbstverständlich. Wie in der Kunst.«
DIE ZEIT (Kolja Reichert)
»Wie schief gewachsene Bäume stehen [Clemens J. Setz’] Sätze herum und bieten ihre Astlöcher zum Blick in eine andere Wirklichkeit an. Hier tanzen Sprache und Welt miteinander, hier treten sie einander ständig auf die Füße.«
Der Tagesspiegel (Michael Wolf)
»Ein Buch mit dem Informationswert einer Dissertation und dem Unterhaltungswert von Erzählungen ...«
taz. die tageszeitung (Christian Dinger)
»... eine grandiose Liebeserklärung an sein Material und Handwerkszeug: Sprache.«
DIE WELT (Marianna Lieder)
»... ein weit verzweigtes, dreckiges Höhlensystem, das den gesamten Literaturbetrieb zu untergraben bereit ist, mit seinen traditionsverliebten Kanonisierungen der sogenannten Weltliteratur.«
der Freitag (Selmar Schülein)
»›Die Bienen und das Unsichtbare‹ ist mitreißend, weil auf jeder Seite durchscheint, wie sehr der Autor Sprache liebt – und weil der intelligente Montagestil die zahlreichen Informationen unterhaltsam und spannend präsentiert.«
SR2 KulturRadio (Meike Stein)
»Wenn [Clemens J. Setz] an den Grenzen der Sprache kratzt, dann geht es ans Eingemachte.«
ORF (Wolfgang Popp)
»Clemens J. Setz hat die fast obsessive Auseinandersetzung mit der eigenen Fasziniertheit für konstruierte Sprachen in einen Text verwandelt, der zwischen Personal Essay, Reportage, Studie und Erzählung changiert, der lehrreich ist und nicht zuletzt sehr lustig, kalauernd und ernst.«
SWR (Anja Höfer)
»... Clemens J. Setz führt und verführt souverän in ein oft exotisch anmutendes Wort-Reich, mit Bravour, Intensität und Tiefsinnigkeit, die schlicht sprachlos macht.«
Kleine Zeitung (Werner Krause)
Biografie – Setz, Clemens J.
Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren, wo er Mathematik und Germanistik studierte. Heute lebt er mit seiner Frau und seiner Tochter als Übersetzer und freier Schriftsteller in Wien. 2011 wurde er für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 prämiert. 2014 erschien sein erster Gedichtband Die Vogelstraußtrompete. Für seinen Roman Die Stunde zwischen Frau und Gitarre erhielt Setz den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2015. Mit drei seiner Stücke war Setz bei den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Zuletzt 2023 mit Der Triumph der Waldrebe in Europa. Zuletzt wurde er mit dem Georg-Büchner-Preis 2021 und dem Österreichischen Buchpreis 2023 geehrt.
Leseprobe
0 von 0 Bewertungen
Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen
Anmelden
Weitere Bücher von n/a
06.04.2026
02.03.2026
03.03.2026