Die Flamme der Freiheit
Bong, Jörg (06.10.2022)Die Flamme der Freiheit · Bong, Jörg
Die deutsche Revolution 1848/1849
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- Verlag: Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Bong, Jörg
- ISBN: 978-3-462-00313-0
- Veröffentlichung: 06.10.2022
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 560 Seiten
- Maße: 152 x 42 x 220 (B/T/H)
- Gewicht: 771
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Lesemotiv: Verstehen
- Nebenlesemotive: Verstehen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Ein Plädoyer für die Wehrhaftigkeitder Demokratie heute
- Ein brillant erzähltes politisches SachbuchEine Erinnerung an die revolutionären Schlachten um die Demokratie 1848/1849  in DeutschlandEine leidenschafliche Würdigung der frühen deutschen Demokratinnen und DemokratenDas Ergebnis wissenschaftlicher Beschäftigung des Autors mit den historischen Ereignissen von 1848 und 1849 sowie mit Fragen der Demokratiebewegung in Deutschland
Am 24. Februar 1848 wird in Paris nach 1789 zum dritten Mal Revolution gemacht, die Monarchie gestürzt und die Republik ausgerufen. Und endlich springt der revolutionäre Funke auch über den Rhein.
In den vierunddreißig deutschen Staaten und vier freien Städten der Zeit beginnen Aufstände gegen die herrschenden Polizei- und Militärmonarchien, gegen die Willkürherrschaft des »Deutschen Bundes«. Zum ersten Mal erhebt die Demokratie auch in deutschen Ländern ihr Haupt: direkte, allgemeine Wahlen, Republik, eine freiheitliche Verfassung, Grundrechte, Gewaltenteilung, sozialer Ausgleich. Es beginnt der dramatische Kampf für die Werte, die für uns heute die scheinbar selbstverständlichen Grundlagen unseres Gemeinwesens sind.
Aber nur eine Partei der Opposition will die »ganze Revolution«, eine »demokratische Bunderepublik«. Die Liberalen, vor allem die »Konstitutionellen« – die sich bald »Ordnungspartei« nennen – wollen an der Monarchie festhalten, wenn auch in reformierter Form. Und sie, die Ordnungspartei und die neuen Märzregierungen, sind es, die mit den Fürsten die Revolution mit Bajonetten verhindern …
In einer großen Erzählung entwirft der Literaturwissenschaftler Jörg Bong ein atemberaubendes Panorama einer Zeit im Umbruch: Von den ersten revolutionären Versammlungen Ende Februar bis hin zu den Schlachten einer demokratischen »Armee der Freiheit« gegen die Truppen des Bundes.
Stimmen zum Buch
»Was für ein Glück: Jetzt endlich hat die deutsche Revolution von 1848, die so beseelt war von der Leidenschaft und der Kraft des Wortes, in Jörg Bong ihren Wiederentdecker gefunden. Mit glühender Passion und voll ungeheurem Wissen erzählt er uns, wie 1848 all das begann, was wir heute für modern halten.« Florian Illies
»Jörg Bong lässt den Freiheitskampf von 1848 aufleuchten: parteinehmend, pointiert und mitreißend!« Prof. Dr. Frank Engehausen, Historiker, Universität Heidelberg
»Die deutsche Geschichte ist eine Quelle der Inspiration, des Muts und der Freiheit – wenn man nur richtig hinsieht. Jörg Bong zeigt in diesem spannenden, unterhaltsamen und hoch politischen Buch, auf welche historischen Kräfte wir uns heute besinnen sollten.« Nils Minkmar
»Die Entstehung der Demokratie in Deutschland und Europa - diese aufregende Geschichte erzählt Jörg Bong mit größter Spannung und Sachkenntnis. ,Die Flamme der Freiheit’ ist das richtige Buch zum großen Paulskirchen-Jubiläum, weil es uns daran erinnert, dass die Demokratie hart erkämpft wurde und täglich verteidigt werden muss.« Ina Hartwig
Rezensionen „Die Flamme der Freiheit"
»[Es] besticht durch vielfältige Quellen, ausgezeichente Zitate, historisch passende Fragestellungen und durch eine Herzschlag-Erzählung über die Gedanken, Ideen und Gefühle der 1848er Demokraten.«Geschichte für heute (Peter Stolz)
»Ein packend geschriebenes und engagiertes Schlaglicht auf das Frühjahr 1848. Bong versteht es, die Dramatik dieser Wochen auf jeder Seite spürbar zu machen.«
Deutschlandfunk Andruck (Michael Kuhlmann)
»hochspannend und ein wirkliches Lesevergnügen«
Kölner Stadt-Anzeiger (Bettina Böttinger)
»Jörg Bong ist ein toller Erzähler.«
Aachener Zeitung (Sibylle Peine)
»[Ein] Geschichtsbuch, das sich liest wie ein Roman.«
Süddeutsche Zeitung (Nils Minkmar)
»So analysiert kein professoraler Historiker, da schreibt ein leidenschaftlicher Demokrat, mit Wut im Bauch«
Südwest Presse (Jürgen Kanold)
»Bongs erster Band entfaltet das deutsche Panorama vor europäischem Hintergrund [...] mit großer erzählerischer Intensität, sicherem Gefühl für anschauliche Szenen und [...] mit literarischem Gespür für dieses historische Drama, im besten Sinne populär.«
Die Zeit (Alexander Cammann)
»gescheit, abwechslungsreich, sehr spannend«
SPIEGEL Online (Elke Heidenreich)
»[Bongs Buch] wird mal mit zeitgenössischen, mal autobiografischen Quellen komponiert und dabei dramatisch zugespitzt, sodass die grundsätzlichen Konflikte hervortreten.«
FAZ (Andreas Fahrmeir)
»Deutschland [tut] sich schwer mit dem Andenken seiner Freiheitskämpfer - Jörg Bongs grandioses Buch [setzt] ihnen endlich das verdiente Denkmal.«
Süddeutsche Zeitung (Joachim Käppner)
»[Bongs] Buch ist so dicht geschrieben, so lebendig, dass man sich einen Director’s Cut wünscht.«
Der Spiegel (Dirk Kurbjuweit)
Biografie – Bong, Jörg
Jörg Bong, geboren 1966, promovierter Literaturwissenschaftler, Autor, freier Publizist sowie ehemaliger Verleger des S. Fischer Verlags (bis 2019). Schrieb unter anderem für die FAZ, DIE ZEIT und den SPIEGEL. Unter dem Namen Jean-Luc Bannalec veröffentlicht er Kriminalromane. Zuletzt Herausgeber des Buches »57 Interventionen für die Kultur« zusammen mit Marion Ackermann, Gesine Schwan und Carsten Brosda.
Simon Elson (redaktionelle Mitarbeit), geboren 1980, lebt als freier Autor in Berlin. Buchveröffentlichungen: »Der Kunstkenner. Max J. Friedländer« und »Die Macht der Stille« über den dänischen Landschaftsmaler Janus la Cour.
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