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Die Lust am Manne

Wohlbrück, Olga (13.05.2026)
Produktinformationen "Die Lust am Manne"
  • dimidium mundi Verlag
  • Wohlbrück, Olga
  • 978-3-912595-00-0
  • 13.05.2026
  • Hardcover
  • 331 Seiten
  • 130 x 50 x 190 (B/T/H)
  • 300
  • deutsch
  • 1
  • „Die Lust am Manne“ von Olga Wohlbrück richtet sich an leseaffine, literaturinteressierte Zielgruppen, die Wert auf historisch bedeutsame, feministisch relevante Weltliteratur legen. Der Roman entfaltet ein psychologisch präzises Bild weiblicher Erfahrung zwischen Begehren, Macht, Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Zuschreibung, verortet zwischen Großstadt und Provinz. Als Teil des Neuen Frauenromans spricht er Leser:innen an, die an Geschlechterrollen, urbaner Moderne und kultureller Selbstwahrnehmung interessiert sind und klassische Kanon-Perspektiven hinterfragen. Ebenso eignet sich der Titel für Buchhandlungen, Bibliotheken und akademische Kontexte, die ihr Sortiment um literarische Werke erweitern möchten, die historische Bedeutung und feministische Diskurse vereinbaren. Die Autorin selbst repräsentiert eine frühmoderne Stimme weiblicher Selbstbehauptung und kultureller Präsenz - zusätzliche Relevanz für Leser:innen mit Interesse an Frauenbiografien und Kulturgeschichte.
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
"Die Lust am Manne" ist ein kühnes, hellsichtiges Buch – ein Roman über Begehren, Macht und weibliche Selbstwahrnehmung zwischen Enge und Freiheit. In den Bewegungen zwischen Großstadt und Provinz, zwischen Berlin, Frankfurt am Main und dem kleinstädtischen Lörnach, entfaltet sich das innere Drama einer Frau, die liebt, beobachtet und sich den Erwartungen nicht fügt. Erstmals 1928 erschienen und heute als literarische Wiederentdeckung neu zugänglich gemacht, antizipiert dieses Werk der Neuen Frauenliteratur zentrale Motive moderner feministischer Diskurse – ohne programmatisch zu sein, sondern in der Genauigkeit der Beobachtung, der Radikalität des Empfindens und der leisen Beharrlichkeit, mit der eine weibliche Stimme ihr Recht auf Komplexität behauptet.

Biografie – Wohlbrück, Olga

W
Wohlbrück, Olga
Olga Wohlbrück (1867-1933) gehört zu jenen Frauen der frühen Moderne, deren Leben selbst zum Ausdruck eines kulturellen Aufbruchs wurde. Mit dem Film "Ein Mädchen zu verschenken" (1913) schrieb sie Filmgeschichte als erste Regisseurin Deutschlands – ein singulärer Akt in einer Epoche, in der weibliche Autorschaft noch um Sichtbarkeit rang. Nach heutigen Maßstäben lässt sich Olga Wohlbrück als Celebrity und Influencerin avant la lettre lesen: eine Frau, die Medien nutzte, Öffentlichkeit formte und mit künstlerischer Selbstverständlichkeit Grenzen überschritt.

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