Die Republik der Irren
Stermann, Dirk (16.09.2025)Die Republik der Irren · Stermann, Dirk
ein historischer Roman über den verrücktesten Staat der Geschichte
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- Verlag: Rowohlt
- Autor: Stermann, Dirk
- ISBN: 978-3-498-00745-4
- Veröffentlichung: 16.09.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 304 Seiten
- Maße: 134 x 24 x 209 (B/T/H)
- Gewicht: 361
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- «Der fröhliche Melancholiker Stermann ist ein großer Meister des Absurden.» Süddeutsche Zeitung
Eine unglaubliche, aber wahre Episode aus dem letzten Jahrhundert: spektakulär komisch, erschreckend zeitgemäß.
Fiume an der Adria. Bis 1918 hat die Hafenstadt zum Habsburgerreich gehört, jetzt rücken italienische Freischärler ein, unter Führung eines berühmten Mannes. Gabriele D’Annunzio, Dichter, Kriegsheld und glühender Nationalist, ruft die Republik aus. In Fiume soll nun der verrückteste Staat der Weltgeschichte entstehen, Politik als Spektakel. Unter D’Annunzios Anhängern: ein gewisser Mussolini. Und Guido Baron Keller von Kellerer und Wolkenkeller. Der tollkühne Flieger, Nudist und Utopist ist besessen von einer Idee aus futuristischen Künstlerkreisen: Will man die morsche Welt von gestern zerstören und eine strahlende neue erbauen, braucht es die Sprengkraft des Wahnsinns. Gesagt, getan. Aus den Irrenhäusern ganz Italiens werden (möglichst ungefährliche) Patienten angefordert. Sie sollen Minister werden im neuen Staat.
Und so macht sich auch der Krankenwärter Cherubino auf, um einen freundlichen Axtmörder an die Adria zu begleiten – der Morgenröte einer neuen Zeit entgegen, in die Republik der Irren.
Rezensionen „Die Republik der Irren"
Aber wie ist es möglich, einen derartigen Irrsinn wie den Freistaat Fiume literarisch abzubilden, wenn bereits die historische Faktenlage so unglaublich surreal ist? Stermann hat dafür geschickt ebenjene Perspektive des Wahnsinns gewählt.ORF Ö1 "Ex Libris" (Clemens Ruthner)
Worauf die aberwitzigen Wendungen des Geschehens verweisen: Der Wahnsinn unserer Tage hatte seine Vorbilder, die aufgeblähten Egos politischer Glücksritter sind dieselben.
Kleine Zeitung (Ute Baumhackl)
Buch der Stunde ... ein historischer Stoff, der alle Grenzen sprengt.
Falter (Matthias Dusini)
Die Idee, Ministerposten an Irre zu vergeben, wurde nie umgesetzt. Bei Stermann allerdings schon. Und führt dazu, dass der ganze Rest der Geschichte, die ja beileibe verrückt genug ist, aus sicherer Distanz beschrieben und auch gelesen werden kann. Und das mit allergrösstem Vergnügen.
SRF "Literaturclub" (Michael Luisier)
Wirklich ein irres Buch - ungeheuer lesenswert!
WDR Westart (Michael Luisier)
Rasant.
Berliner Morgenpost (Thorsten Keller)
Dirk Stermann wird in sich hineingekichert haben, auf was für eine herrliche historische Parabel er da gestoßen ist.
Süddeutsche Zeitung (Moritz Baumstieger)
Der High-End-Humor an „Republik der Irren“ besteht darin, dass Stermann alles relativ nüchtern erzählt.
WELTplus (Moritz Baumstieger)
Man kann in den Tumult der „Republik der Irren“ angenehm orientierungslos eintauchen und so Faszination und Lächerlichkeit, Brutalität und Wagnis von etwas Neuem abenteuerlich erleben.
Abendzeitung München (Adrian Prechtel)
Biografie – Stermann, Dirk
Dirk Stermann, geboren 1965 in Duisburg, lebt seit 1987 in Wien. Er zählt zu den populärsten Kabarettisten und Fernsehmoderatoren Österreichs und ist auch in Deutschland durch Fernseh- und Radioshows sowie durch Bühnenauftritte und Kinofilme weit bekannt. 2016 erschien sein Roman Der Junge bekommt das Gute zuletzt, und NDR Kultur urteilte: «Ein lustiger deutscher Medienstar, der als österreichischer Romancier sehr ernst genommen werden sollte.» 2019 folgte Der Hammer und 2022 Maksym.
Dirk Stermann, geboren 1965 in Duisburg, lebt seit 1987 in Wien. Er zählt zu den populärsten Kabarettisten und Fernsehmoderatoren Österreichs und ist auch in Deutschland durch Fernseh- und Radioshows sowie durch Bühnenauftritte und Kinofilme weit bekannt. 2016 erschien sein Roman «Der Junge bekommt das Gute zuletzt», 2019 «Der Hammer» und 2022 «Maksym». «Mir geht‘s gut, wenn nicht heute, dann morgen.» erreichte in den österreichischen Bestseller-Charts den Spitzenplatz.
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