Das blinde Licht
Labatut, Benjamín (10.03.2020)Das blinde Licht · Labatut, Benjamín
Irrfahrten der Wissenschaft | Lieblingsbuch von Barack Obama 2021
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Verlag: Suhrkamp
Autor: Labatut, Benjamín
ISBN: 978-3-518-42922-8
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 10.03.2020
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Labatut, Benjamín
- Übersetzer: Brovot, Thomas
- ISBN: 978-3-518-42922-8
- Veröffentlichung: 10.03.2020
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 187 Seiten
- Maße: 133 x 21 x 213 (B/T/H)
- Gewicht: 350
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Un verdor terrible
- Originalsprache: spa
- Auflage: 3
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Lesemotiv: Verstehen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Von exzentrischen Wissenschaftlern, die die Welt veränderten»Labatut dringt ins Herz einer Wirklichkeit vor, die nur wenige vor ihm so gesehen und keiner vor ihm so beschrieben hat. Ein Buch von furchteinflößender Schönheit.« Wolfram Eilenberger»Labatut rüttelt seine Leserinnen und Leser nicht nur auf und beschenkt sie mit denkwürdigen Bildern, er pflanzt ihnen auch die unbedingte Notwendigkeit ein, alles zu lesen, was er noch schreiben wird – und zwar so schnell wie möglich.« La Tercera
Sie sind Pioniere und Verdammte. Eroberer von Raum und Zeit. Träumer des Absoluten. Sie verändern den Lauf der Geschichte und verzweifeln an sich selbst: Werner Heisenberg, dessen Gleichungen – im Wahn auf der Insel Helgoland entstanden –, zum Bau der Atombombe führen. Der Mathematiker Alexander Grothendieck, der es vorzieht, seine Formeln zu verbrennen, um die Menschheit vor ihrem zerstörerischen Potential zu schützen. Oder Fritz Haber, dessen physikalische Verfahren eine Hungerkrise vermeiden und zugleich das diabolischste Werkzeug der Nationalsozialisten hervorbringen werden ...
In vier bizarren wie betörenden Geschichten erzählt Benjamín Labatut vom schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn, von menschlicher Hybris und der zwiespältigen Kraft der Wissenschaft.
„Raffiniert, vielschichtig und zutiefst erschütternd – ein außergewöhnlicher Roman, der die Urväter der Quantenmechanik mit den Abgründen zweier Weltkriege in Verbindung bringt.“ John Banville, The Guardian
Rezensionen „Das blinde Licht"
»Benjamín Labatut zeigt meisterlich die Grenze zwischen Wahnsinn und Wissenschaft ... und schafft es, dass Quantenmechanik und Biochemik begreiflich werden. Ich kann Das blinde Licht von Herzen empfehlen.«SWR2 lesenswert Magazin (Charlotte Van den Broeck)
»Eine historisch gesättigte Operation am offenen Herzen der Wissenschaft.«
Süddeutsche Zeitung (Ralph Hammerthaler)
»Raffiniert, vielschichtig und zutiefst erschütternd – ein außergewöhnlicher Roman, der die Urväter der Quantenmechanik mit den Abgründen zweier Weltkriege in Verbindung bringt.«
The Guardian (John Banville)
»Die alte Menschheitsfrage ›Was kann ich wissen?‹, Labatut stellt sie mit erzählerischer Bravour neu.«
DIE ZEIT (Leander F. Badura)
»Der Autor nimmt sich nichts Geringeres vor, als die Grundlagen moderner Physik und Chemie, von der Relativiätstheorie bis zum Bau der Atombombe, nicht zu erklären, sondern zu erzählen. Das gelingt ihm so gut, dass man das Buch mit Bedauern aus der Hand legt, weil es spannender ist als jeder Tatort-Krimi.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Hans Christoph Buch)
»Das blinde Licht wird sicher als eines der besten Bücher aus der Corona-Zeit in Erinnerung bleiben.«
NDR (Tobias Wenzel)
»Labatuts Erzählungen entwickeln daher eine starke Sogwirkung. Wie im Rausch muss das Buch geradezu verschlungen werden.«
literaturkritik.de (Thorsten Schulte)
»Das erste Buch auf Deutsch von einem virtuosen Neuling ...«
Bayerischer Rundfunk (Cornelia Zetzsche)
»In einer genialen Mischung aus Essay und Erzählung erzählt Benjamin Labatut von Grenzüberschreitungen in der Wissenschaft, bei denen Verstand oder Realität auf der Strecke blieben. Dem Schriftsteller gelingt eine betörende Nähe zu seinen Protagonisten.«
Deutschlandfunk Kultur (Gerrit Stratmann)
»Schwungvoll und unterhaltsam führt Benjamin Labatut also entlang zunehmend kurioser wirkender Lebenswege und anhand mitunter seltsamer Entdeckungen prominenter wie auch weniger bekannter Persönlichkeiten durch seinen Roman ...«
sandammeer.at (Doris Krestan)
»Labatut rüttelt seine Leserinnen und Leser nicht nur auf und beschenkt sie mit denkwürdigen Bildern, er pflanzt ihnen auch die unbedingte Notwendigkeit ein, alles zu lesen, was er noch schreiben wird – und zwar so schnell wie möglich.«
La Tercera (Doris Krestan)
Biografie – Labatut, Benjamín
Benjamín Labatut, geboren 1980 in Rotterdam, wuchs in Den Haag, Buenos Aires und Lima auf. Er veröffentlichte zwei preisgekrönte Romane und Kurzgeschichten in Letras Libres. Das blinde Licht erschien in über 30 Ländern, stand auf der Shortlist des International Booker Prize, des National Book Award, auf der Summer Reading List von Barack Obama und war eines der 10 Best Books of 2021 laut New York Times Book Reviews. MANIAC ist Labatuts neuer Roman. Der Autor lebt mit seiner Familie in Santiago de Chile.
Thomas Brovot, 1958 geboren, lebt in Berlin und übersetzt Texte aus dem Englischen, Französischen, Spanischen und Portugiesischen, u. a. von Benjamín Labatut und Mario Vargas Llosa. Für sein Gesamtwerk wurde er mit dem Paul-Celan-Preis ausgezeichnet.
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