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Die Sonnenposition

Poschmann, Marion (17.09.2014)
Produktinformationen "Die Sonnenposition"
  • Suhrkamp
  • Poschmann, Marion
  • 978-3-518-46546-2
  • ST 4546
  • 17.09.2014
  • Taschenbuch
  • 337 Seiten
  • 120 x 25 x 190 (B/T/H)
  • 332
  • suhrkamp taschenbuch (4546)
  • deutsch
  • 3
  • 7 %
  • Entspannen
  • Eintauchen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
  • Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2013Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2013 (Shortlist)Einer der besten Romanen des Jahres 2013»Mit diesem Roman führt Poschmann ihre Leser zur Sonne und zu einer poetischen Freiheit und Kühnheit, die ihresgleichen sucht.« Frankfurter Rundschau
Der rundliche Rheinländer Altfried Janich findet nach der Wiedervereinigung eine Stelle im »Ostschloss«, einem alten Barockbau, der neuerdings eine psychiatrische Anstalt beherbergt. Hier hält er es für seine Aufgabe, seinen Patienten gegenüber die Sonnenposition einzunehmen, ihnen eine Orientierung zu geben. Als sein Freund Odilo durch einen rätselhaften Autounfall zu Tode kommt, gerät er selbst auf die Nachtseite der Dinge. Patienten rücken ihm zu nahe, Erinnerungen bedrängen ihn, seine Familiengeschichte holt ihn ein. Alle Geschichten seines Lebens scheinen hier zu enden, und bald stellt sich die Gewissheit ein, dass er aus dem Schloss nicht mehr wegkommen wird. Ein Roman über die Macht der Zeit, über Erinnerung und zeitlose Verbundenheit. Ein Roman über fragile Identitäten, über den schönen Schein und die Suche nach dem inneren Licht – funkelnd, glasklar und von subtiler Spannung.

Rezensionen „Die Sonnenposition"

»Ein philosophisch hochintelligenter und erzählerisch virtuoser Roman ... Über die Dämonen der Aufklärung und die Schattenzonen der menschlichen Psyche ist schon Iange kein so kluges und aufwühlendes Buch mehr geschrieben worden.«
Neue Zürcher Zeitung (Michael Braun)

»Marion Poschmann verwandelt den finsteren und schwer lastenden Stoff restlos in leuchtende poetische Substanz, ohne ihn verschwinden zu lassen. Dieses Kunststück vollbringt sie mit den Mitteln einer Sprache, in die ihre ganze Erfahrung als Lyrikerin einfließt, und eines Formbewusstseins, das sich in ihren vorausgegangenen Prosaarbeiten ankündigte und jetzt zu wunderbarer Kompromisslosigkeit herangereift ist.«
Süddeutsche Zeitung (Kristina Maidt-Zinke)

»Mit diesem Roman führt Poschmann ihre Leser zur Sonne und zu einer poetischen Freiheit und Kühnheit, die ihresgleichen sucht.«
Frankfurter Rundschau (Katrin Hillgruber)

»Marion Poschmanns Sonnenposition ist ein virtuos gearbeiteter Roman, der in einer dunkel funkelnden Sprache die Ränder unserer Wirklichkeit ausleuchtet.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Sandra Kegel)

»Mit diesem Roman führt Poschmann ihre Leser zur Sonne. «
Frankfurter Rundschau (Sandra Kegel)

»Sie schreibt außergewöhnlich, sie erzählt radikal anders, ein literarischer Prototyp ... An der Sinnlichkeit der Sprache kann man sich geradezu berauschen.«
DIE WELT (Richard Kämmerlings)

»Ein Buch, das zum Verweilen bei Formulierungen, Wortbezügen, Bildern einlädt, vor allem natürlich zum Sinnieren über das zentrale Motiv, das Licht.«
DIE ZEIT (Susanne Mayer)

»Das faszinierende an ihrem Roman ist, wie sie diese Handlungsstränge miteinander verknüpft, wie sie immer wieder Fäden aufnimmt, sie zurückverfolgt, um sie dann so kunstvoll mit anderen zu verweben, dass dem so entstandenen Geschichtennetz seine besondere Fragilität anzumerken ist ... In Marion Poschmanns Roman über das Sehen verwischen sich die Grenzen des Wahrnehmbaren.«
Deutschlandfunk Kultur (Michael Opitz)

»Die Sonnenposition erweist sich als einer der sprachmächtigsten und kunstvollsten Romane dieses Herbstes.«
RBB Kulturradio (Sigrid Löffler)

Biografie – Poschmann, Marion

Autorenbild
Poschmann, Marion
Marion Poschmann wurde in Essen geboren und lebt heute in Berlin. Für ihre Lyrik und Prosa wurde sie mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bremer Literaturpreis 2021 für ihren Lyrikband Nimbus und im selben Jahr mit dem WORTMELDUNGEN-Literaturpreis. Zuletzt erhielt sie 2023 den Joseph-Breitbach-Preis für ihr Gesamtwerk.
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