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Ein liebender Mann/Ein sterbender Mann

Walser, Martin (24.03.2017)
Produktinformationen "Ein liebender Mann/Ein sterbender Mann"
  • Rowohlt
  • Walser, Martin
  • 978-3-498-07390-9
  • 24.03.2017
  • 512 Seiten
  • 132 x 39 x 209 (B/T/H)
  • 584
  • deutsch
  • 1. Auflage, Sonderausgabe
  • 7 %
  • Entspannen
  • Buch gebunden
  • Hardcover

Zwei der schönsten Liebesromane Martin Walsers in edler Ganzleinenausgabe.
„Bis er sie sah, hatte sie ihn schon gesehen. Als sein Blick sie erreichte, war ihr Blick schon auf ihn gerichtet. Das fand statt am Kreuzbrunnen, nachmittags um fünf, am 11. Juli 1823 in Marienbad.“ Der 73-jährige Geheimrat Goethe – seit längerem Witwer und so berühmt, dass sein Diener Stadelmann heimlich Haare von ihm verkauft – liebt die junge Ulrike von Levetzow. 54 Jahre trennen die beiden, aber Goethe sagt sich: „Meine Liebe weiß nicht, dass ich über siebzig bin. Ich weiß es auch nicht.“

"Ein liebender Mann", Martin Walsers Roman über Goethes letzte Liebe, wurde in der Presse gefeiert als „flammender Text“, als „Blickfeuer“ und „Herzensbuch“. 2016 hat er in "Ein sterbender Mann" sein Gegenstück gefunden: den Roman eines Verrats, einen Roman der hellsten Dissonanz.

Der, um den es geht, Theo Schadt, will nicht mehr leben. Er ist dem Tod so nah wie noch nie. Beruflich ruiniert sitzt er an der Kasse im Laden seiner Ehefrau, als ihn ein Lichtblitz trifft. Ein Blick. Eine Begegnung. Und diese Erfahrung: Je näher du dem Tod bist, desto schöner ist es zu leben. Oder genauer gesagt: Desto schöner wäre es zu leben.

Rezensionen „Ein liebender Mann/Ein sterbender Mann"

Dieser Roman ist Martin Walsers schönster geworden: diskret und zart, erfüllt – von Liebe, in einem umfassenden Verständnis.
Frankfurter Rundschau (Martin Lüdke)

Martin Walser erzählt diese Liebesgeschichte als ein Blickfeuer, das mit dem ersten Satz Glut erzeugt.
FAZ.NET (Felicitas von Lovenberg)

Martin Walser übertrifft, sprachmächtig, nicht nur sich selbst, sondern auch so manche berühmte Goethe-Schilderung der deutschen Literatur. Ein wunderschöner, liebes- und erfahrungsgesättigter Roman.
Süddeutsche Zeitung (Joachim Kaiser)

Die Wörter sind nun frei für neue Geschichten, neue Romane. Zum Beispiel für diesen herrlich leichten, selbstironischen, tragisch-schönen Roman des Theo-Erfinders Martin Walser.
Der Spiegel (Volker Weidermann)

Ein sehr reiches, ein sehr zeitgenössisches Werk ... Ich liebe diesen Autor für Sätze wie Je älter man wird, umso mehr muss man lügen.
Deutschlandfunk (Denis Scheck)

Ein bewundernswert verrückter und verwilderter Liebesroman … ein großartiges shakespearehaftes Lebensschauspiel.
Die Zeit (Iris Radisch)

Selten ist die Liebe in ihrer ganzen Leidenschaftlichkeit und Lächerlichkeit so zerreißend dargestellt worden.
Deutschlandradio Kultur (Iris Radisch)

Ein außerordentlicher Roman der Innigkeit.
Neue Zürcher Zeitung (Andreas Isenschmid)

Walser umkreist in einer brillanten Sprache auf wunderbare Weise, mit immer neuen Wendungen und Überraschungen sein Thema. Ein großartiges Alterswerk.
Frankfurter Neue Presse (Wolf Scheller)

Bitter und hart, poetisch und zart, dunkel funkelnd vor Ironie. Komisch oft. … Sein todeskluger Liebesroman vom sterbenden Mann steht zwischen Humoreske und Tragödie wie das Zünglein an der Waage zwischen Liebe und Tod.
Basler Zeitung (Christine Richard)

Biografie – Walser, Martin

W
Walser, Martin

Martin Walser, 1927 in Wasserburg am Bodensee geboren, war einer der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Nachkriegsliteratur. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis, 1998 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2015 den Internationalen Friedrich-Nietzsche-Preis. Außerdem wurde er mit dem Orden «Pour le Mérite» ausgezeichnet und zum «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres» ernannt. Martin Walser starb am 26. Juli 2023 in Überlingen. 


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