Gar alles oder Briefe an eine unbekannte Geliebte
Walser, Martin (20.08.2019)Gar alles oder Briefe an eine unbekannte Geliebte · Walser, Martin
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Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
Autor: Walser, Martin
ISBN: 978-3-499-27441-1
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 20.08.2019
- Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
- Autor: Walser, Martin
- ISBN: 978-3-499-27441-1
- Veröffentlichung: 20.08.2019
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 112 Seiten
- Maße: 115 x 10 x 190 (B/T/H)
- Gewicht: 109
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
«Was, bitte, wäre ich lieber als ich? Alles andere als ich.»
Martin Walsers viel diskutierter Roman über Beziehungen und darüber, was passiert, wenn ein Mann gleich zwei Frauen liebt.
Justus Mall, der früher einmal anders hieß, war Oberregierungsrat, zuständig für Migration, bis er etwas Unbedachtes machte. Seitdem ist er Philosoph, zuständig für alles und nichts. Doch das ist nicht das einzige Dilemma seines Lebens: Er liebt gleich zwei Frauen. Und weil das nicht gehen kann, beginnt er, einen Blog zu schreiben – auf der Suche nach einem Menschen, der genau das ist, was ihm fehlt.
Ein völlig geklärt geschriebener Roman über lauter Ungeklärtes, ein ungeheuerliches, überwältigendes Buch.
Rezensionen „Gar alles oder Briefe an eine unbekannte Geliebte"
Sein neuer Briefroman (…) bietet in konzentrierter Form noch immer das, was große Literatur leisten soll: die stillschweigende Aufdeckung des Fehlers im System, den romanhaft camouflierten Hinweis auf den Makel und das Ungereimte.Die Weltwoche (Pia Reinacher)
Martin Walsers Eigenart nimmt hier eine leichtere und schlankere Gestalt an, als man sie früher von ihm kannte.
Süddeutsche Zeitung (Burkhard Müller)
Klug und raffiniert. Weil das Buch mit mehrfachen Spiegelungen operiert und bis zur Unkenntlichkeit verwischt, wer was sagt oder denkt.
Neue Zürcher Zeitung (Roman Bucheli)
Die große Erschütterung dieses kleinen Büchleins liegt ja im Bruch mit gefestigten Annahmen: Den zu kennen, der dort schreibt.
Westfalenpost (Britta Heidemann)
Schriftstellerische Selbstgespräche münden in bereichernde Lektüren, immer wieder – und immer wieder auch im Fall dieses außerordentlichen Schriftstellers.
Mannheimer Morgen (Thomas Groß)
Wie leicht und selbstironisch der 91-Jährige sich hier selbst zitiert und sein eigenes Werk umspielt, das ist schon beeindruckend.
Saarbrücker Zeitung (Welf Grombacher)
Biografie – Walser, Martin
Martin Walser, 1927 in Wasserburg am Bodensee geboren, war einer der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Nachkriegsliteratur. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis, 1998 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2015 den Internationalen Friedrich-Nietzsche-Preis. Außerdem wurde er mit dem Orden «Pour le Mérite» ausgezeichnet und zum «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres» ernannt. Martin Walser starb am 26. Juli 2023 in Überlingen.
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