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Eine Stunde ein Jude

Oesterle, Kurt (21.09.2021)
Produktinformationen "Eine Stunde ein Jude"
  • S. Hirzel Verlag
  • Oesterle, Kurt
  • 978-3-7776-2921-6
  • 21.09.2021
  • 292 Seiten
  • 130 x 190 (B/H)
  • 436
  • deutsch
  • 1
  • © 2021
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Entdecken
  • Buch gebunden
  • Hardcover

Der Judenhass ist alt, groß, mächtig. Die Lehre nach Auschwitz hieß einmal: »nie wieder!« Aber noch immer wirkt das antisemitische Ressentiment wie eine Seuche bis in die bürgerliche Mitte unserer Gesellschaft. Kurt Oesterle in seinem Buch »Eine Stunde ein Jude« zeigt überzeugend, wie Judenfeindlichkeit ästhetisch und emotional funktioniert: gänzlich empathielos. Und er zeigt auch, dass es in der deutschen Literatur der letzten 200 Jahre einen Traditionsstrang gibt, der als »Verteidigung des Jüdischen« zu würdigen ist. Und davon erzählt Kurt Oesterle in seinem Geschichtenbuch eindrucksvoll kenntnisreich, mit viel Herz und Verstand, großem Engagement. Ein richtig wichtiges Buch.

Rezensionen „Eine Stunde ein Jude"

»Ein längst fälliges,  gar notwendiges Stück  Aufklärung. Ein echter Wurf  gegen die Judenfeindschaft.  Ein sehr lesbares und lesens- wertes Buch.« Inge Jens


„Unsere ganze Kultur, dafür konnte ich mehr als ein Beispiel anführen, beruht ja geradezu auf Mitleidsverweigerung, ja Mitleidsverbot für jüdische Menschen."


„Nimm uns lies!, möchte ich den potentiellen Leserinnen und Lesern dieses Buches zurufen."


„Ich meine, dass die Macht der geschriebenen Worte in diesem Band von Schriftsteller zu Schriftsteller immer gewaltiger wird."


„Mit seinen Kommentaren bereichert uns Oesterle, und seine beeindruckende Geisteshaltung macht sein Buch für jeden von uns wichtig und nützlich."


„[E]indrucksvoll, kenntnisreich, mit viel Herz und Verstand [und] großem Engagement. Ein richtig wichtiges Buch."


„Dem Buch sind viele Leser*innen zu wünschen; sie werden nicht nur literarischen Werken (wieder)begegnen und eine zeitliche Zusammenschau gewinnen. Sie können an einer Linie engagierter Auseinandersetzungen teilhaben. Sich selbst einzubringen – dazu kann Oesterle anregen."


Biografie – Oesterle, Kurt

O
Oesterle, Kurt
Kurt Oesterle, 1955 in Oberrot/Nordwürttemberg geboren, studierte Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie in Tübingen; Dr. phil., freier Autor und Journalist. Monographien und Essays über Wolfgang Koeppen und Peter Weiss, über Schiller, Hebel, Hauff und Uhland. Mitarbeit bei mehreren Hölderlin-Produktionen für Radio und Fernsehen, etwa des Südwestrundfunks und ARTE. Ausgezeichnet u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Berthold-Auerbach-Preis“.
Themen:
Adalbert Stifter Poesie Jüdische Gemeinschaft Halle Anschläge Ignoranz Zweiter Weltkrieg Auschwitz Israel Weltanschauuung Geschichten Erzählungen Dichtung Populismus Diktatur Diskriminierung Extremismus Faschisten Neue Rechte Menschenrechte Solidarität Rechtsradikalismus Sozialstaat Verfolgung Gerechtigkeit Juden Judentum Integration Polizeigewalt Mahnmal Synagoge Antijudaismus jüdisch-orthodox Ideologie Shoa Shoah Schoah Schoa jüdische Geschichte Pogrome Pogrom Reichpogromnacht Novemberpogrome Pegida Zionismus Rechtsextremismus Deutschland Widerstand 20. Jahrhundert Kriegsverbrechen strukturelle Gewalt Konzentrationslager Arbeitslager Deportation Ghetto Judenverfolgung Vernichtungslager Warschauer Ghetto Widerstand Antisemitismus Widerstand Nationalsozialismus Theresienstadt Wilhelm Hauff Annette von Droste-Hülshoff Friedrich Hebbel Ferdinand Gregorovius Ricarda Huch Ludwig Ganghofer Gertrud von le Fort Johannes Bobrowski Novelle Tragödie Erzählung Roman historische Reportage Gleichnis Johann Peter Hebel Jud Süß Die Judenbuche Abdias Die Tochter Jephthas Levins Mühle Das Judenauto Abu Chanifa und Anan ben David jüdisches Leben Judenhass 2. Weltkrieg Nationalsozialismus KZ Dachau Buchenwald Geschichten gegen Antisemitismus Geschichte Gesellschaft Deutschland deutsche Geschichte Europa Weltkrieg Demokratie Engagement Banalität des Bösen Drittes Reich Der neue Rechtsradikalismus Faschismus Klassiker Antisemitismus Judenfeindlichkeit Texte gegen Antisemitismus Friedrich Dürrenmatt Franz Führmann Gotthold Ephraim Lessing Holocaust Erinnerungskultur Antisemitismus Deutschland Juden in Deutschland bücher antisemitismus
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