Für die Freiheit
Roper, Lyndal (09.10.2024)Für die Freiheit · Roper, Lyndal
Der Bauernkrieg 1525 | Das neue Standardwerk der preisgekrönten Autorin
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- Verlag: S. FISCHER
- Autor: Roper, Lyndal
- Übersetzer: Fock, Holger & Müller, Sabine
- ISBN: 978-3-10-397475-1
- Veröffentlichung: 09.10.2024
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 676 Seiten
- Maße: 153 x 48 x 219 (B/T/H)
- Gewicht: 827
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Summer of Fire and Blood. The German Peasants’ War
- Originalsprache: englisch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entdecken
- Nebenlesemotive: Eintauchen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Zum großen Gedenkjahr 2025 – das neue Buch von der Luther-BiographinLyndal Roper
Die Luther-Biographin Lyndal Roper erzählt die Geschichte der größten Massenbewegung vor der Französischen Revolution. Sie erweckt darin die Aufständischen und ihre Utopie auf unnachahmliche Weise zum Leben und gewinnt damit den Cundill History Prize 2025.
Was trieb die Menschen an, gegen ihre Herren aufzubegehren? Es ging um das, was wir uns auch heute wünschen: Freiheit, Gerechtigkeit und ein gutes Leben. Doch es ging auch um mehr, um die Vision eines neuen, eines gottgefälligen Reichs. Und so zogen sie aus ihren Dörfern, kampierten auf offenem Feld, drangen in Klöster ein und labten sich am Wein in deren Kellern. Beseelt von der Hitze der Reformation, folgten sie aber nicht dem Weg Martin Luthers, sondern hörten fasziniert den Predigten des charismatischen Priesters Thomas Müntzer zu.
Sie schworen sich Eide und lebten Brüderlichkeit, doch sie forderten auch, dass die Grundherren ihnen keine übermäßigen Frondienste auferlegten, und dass sie ihnen weiterhin Zugang zu Gottes Schöpfung erlaubten - sie brauchten das Holz der Wälder und den Fisch aus Flüssen und Seen, sie wollten das Recht zur Jagd ausüben - und sie wollten den Abendmahlskelch aus den Händen des Priesters empfangen, um daraus zu trinken.
Doch obwohl sich ihnen auch mancher Adlige und Ritter anschloss, konnten sie gegen die Übermacht der Grundherren nicht gewinnen. Viele von ihnen starben in der Schlacht bei Frankenhausen, andere wurden hingerichtet. Die Erinnerung an diesen Aufstand war lange verblasst, doch Lyndal Roper zeigt, dass die Utopie der Bauern und ihr Blick auf die Natur und ihre Ressourcen uns näher sind, als wir glauben.
Opulente Ausstattung mit 48 teils farbigen Abbildungen
Rezensionen „Für die Freiheit"
ein neues Standardwerk über den Bauernkrieg von 1525Das Parlament (Aschot Manutscharjan)
Roper bietet einen äußerst quellennahen und zugleich thesenstarken Überblick über die Ereignisse zwischen Herbst 1524 und Sommer 1525.
Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (Renate Dürr)
Lyndal Roper beschreibt Ursachen, Verlauf und brutale Niederschlagung des Bauernkrieges sehr anschaulich und auch für interessierte Laien gut lesbar.
Goslarsche Zeitung (Renate Dürr)
Das Wohltuende: Die Historikerin hält sich von jeder ahistorischen Verklärung fern – und zeigt doch das enorme Macht- und Gewaltgefälle
General-Anzeiger Bonn (Dirk Hentschel)
"Für die Freiheit" ist ein Buch, das den Leser ganz in eine Welt voller Spannungen, Unsicherheiten, Ängste und Hoffnungen eintauchen lässt.
MDR Kultur (Hartmut Schade)
Sie erzählt Geschichte, indem sie in der Vergangenheit das findet, was uns in der Gegenwart fehlt.
NZZ am Sonntag (urs Hafner)
Ihr unvoreingenommener Blick von außen bereichert ungemein.
Berliner Zeitung (Maritta Adam-Tkalec)
Lyndal Roper ist eine große wissenschaftliche Gesamtdarstellung des Bauernkrieges gelungen, zumal nach bester angelsächsischer Tradition fesselnd zu lesen.
Süddeutsche Zeitung (Joachim Käppner)
Der Bauernkrieg als ökologisch motivierte Revolte: Die Historikerin untermauert ihre These schlüssig, und mit ihrem erzählerischen Schreibstil schafft sie Atmosphäre und Empathie.
P.M. History (Thomas Röbke)
Roper will in ihrem glänzend erzählten, spannungsvoll komponierten Buch weg von einzelnen Figuren, Ideen und vermeintlichen Ideologien […] Sie legt die verborgenen Mentalitäten einer Welt im Umbruch frei.
Die Zeit (Alexander Cammann)
das wichtigste Buch zum Jubiläum des Bauernkriegs
Die Zeit (Alexander Cammann)
Dieser Krieg ist kein unbekannter. […] Aber so wie Lyndal Roper hat wahrscheinlich noch niemand über den grossen Volksaufstand geschrieben.
Neue Zürcher Zeitung (Claudia Mäder)
In überaus lebendiger, anschauungsgesättigter Darstellung gibt die preisgekrönte australische Historikerin […] dem Bauernkrieg explizit eine auch aktuell nutzbare Deutung. […] Herausragend.
ekz Bibliotheksdienst (Engelbrecht Boese)
Roper [brilliert] durch ihr in jahrzehntelanger Beschäftigung gewachsenes Einfühlungsvermögen in die Zeit und ihre Umstände.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Markus Friedrich)
Biografie – Roper, Lyndal
Lyndal Roper ist »Regius Professor of History« in Oxford. Sie ist Expertin für die Geschichte der Reformation und der Frühen Neuzeit in Deutschland. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit dem Leben Martin Luthers. Auf Deutsch erschienen von ihr u. a. ›Ödipus und der Teufel. Körper und Psyche in der frühen Neuzeit‹ (Fischer Taschenbuch Verlag 1995), ›Hexenwahn. Geschichte einer Verfolgung‹ (2007) und ›Der feiste Doktor. Luther, sein Körper und seine Biographen‹ (2012).
Lyndal Roper wurde mit dem Gerda Henkel Preis 2016 ausgezeichnet.
Holger Fock und Sabine Müller übersetzen seit drei Jahrzehnten zusammen Belletristik und Sachbücher, neben Lyndal Roper u.a. Patrick Deville, Mathias Enard, Mohamed Mbougar Sarr, Cécile Wajsbrot. Dafür wurden sie u.a. mit dem Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis 2011 und dem Paul-Celan-Preis 2023 ausgezeichnet.
Holger Fock und Sabine Müller übersetzen seit drei Jahrzehnten zusammen Belletristik und Sachbücher, neben Lyndal Roper u.a. Patrick Deville, Mathias Enard, Mohamed Mbougar Sarr, Cécile Wajsbrot. Dafür wurden sie u.a. mit dem Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis 2011 und dem Paul-Celan-Preis 2023 ausgezeichnet.
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