Gegen die Welt
Zahra, Tara (17.04.2024)Gegen die Welt · Zahra, Tara
Nationalismus und Abschottung in der Zwischenkriegszeit | Wie die Globalisierung Anfang des 20. Jahr… mehr lesen Nationalismus und Abschottung in der Zwischenkriegszeit | Wie die Globalisierung Anfang des 20. Jahrhunderts scheiterte – und warum uns das eine Warnung sein sollte weniger
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Verlag: Suhrkamp
Autor: Zahra, Tara
ISBN: 978-3-518-43180-1
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 17.04.2024
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Zahra, Tara
- Übersetzer: Bischoff, Michael
- ISBN: 978-3-518-43180-1
- Veröffentlichung: 17.04.2024
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 448 Seiten
- Maße: 146 x 40 x 222 (B/T/H)
- Gewicht: 611
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Against the World. Anti-Globalism and Mass Politics Between the World Wars
- Originalsprache: englisch
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Eine hochgelobte Globalgeschichte von einer vielfach ausgezeichneten AutorinFür Leser:innen von Christopher Clark, Lea Ypi und Pankaj Mishra
Mit Gegen die Welt legt die US-amerikanische Historikerin Tara Zahra eine fantastisch geschriebene Geschichte des antiglobalistischen, antiinternationalistischen Denkens und Handelns in der Zeit zwischen dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg vor. Sie zeigt, wie ein Gemisch aus Nationalismus, Protektionismus und Fremdenfeindlichkeit rund um den Globus die Politik und das Denken eroberte. Ihr ebenso packendes wie bedrückendes Porträt einer Welt im Moment ihres Auseinanderbrechens ist auch eine Warnung: Die Ordnung, die wir für selbstverständlich erachten, kann brüchig sein.
Schon während der ersten Welle der Globalisierung bildeten sich gefährliche Unterströmungen. Migration und ökonomische Verflechtung lösten Ressentiments und Existenzängste aus. Nationalismus und Abschottung wurden zum Mantra zahlreicher Politiker. Mit dem Ersten Weltkrieg und der Spanischen Grippe kam die erste Welle der Globalisierung vorerst zu einem Ende. Die Parallelen zur heutigen Zeit sind mit Händen zu greifen: Die Pandemie, die Verwerfungen in der Weltwirtschaft, die Rhetorik des »Take back control« – es scheint, als sei das frühe 20. Jahrhundert zu unserer Gegenwart geworden.
»Eine wunderbar geschriebene, fesselnde Geschichte darüber, wie die Globalisierung in der Vergangenheit gescheitert ist, und ein warnendes Beispiel für die Gegenwart. Zahras Rechercheleistung ist hervorragend, ihre Figuren sind unvergesslich.« Lea Ypi
Rezensionen „Gegen die Welt"
»Im Buch ... Gegen die Welt kann man einmal mehr sehen, wie eine veränderte Gegenwart den Blick auf Vergangenes verändert.«der Freitag
»Es gelingt Tara Zahra, ein faszinierendes Gemälde der widersprüchlichen Tendenzen in der Zwischenkriegszeit zu zeichnen. Dabei kann sie zeigen, dass die heutige Dynamik von Nationalstaatlichkeit und Globalismus bereits vor hundert Jahren entstand.«
Neue Zürcher Zeitung (Ulrich M. Schmid)
»Mit dem Ersten Weltkriegs kommt die erste Globalisierungswelle zum Erliegen. Die amerikanische Historikerin Tara Zahra entwirft ein Panorama dieser zerrissenen Jahre ... Mit erschreckenden Parallelen zur Gegenwart.«
DIE ZEIT (Ulrich M. Schmid)
»Tara Zahra fördert Schillerndes über Globalisierung und rechte Antiglobalisierungsbewegungen nach dem Ersten Weltkrieg zutage. ... [Sie] zündet ein Feuerwerk von Geschichten, Biografien, Episoden.«
wochentaz (Stefan Reinecke)
»Zahra hat eines der besten und aktuellsten Bücher über Globalgeschichte vorgelegt, die in den letzten Jahren erschienen sind.«
The New Statesman (Stefan Reinecke)
»Zahra legt überzeugend dar, dass die frühe Opposition gegen wirtschaftliche Verflechtungen in vielen die heutige Globalisierungskritik vorwegnahm.«
NZZ Geschichte (Stefan Reinecke)
»... kein trockenes Geschichtsbuch, sondern eine überaus lebensnahe Schilderung, die auch deshalb gelingt, weil sie den Lauf der Dinge anhand prototypischer Schicksale beschreibt.«
Der Pragmaticus (Stefan Reinecke)
Biografie – Zahra, Tara
Michael Bischoff, geboren 1949, studierte Mathematik und Soziologie und war Wissenschaftslektor im Suhrkamp Verlag. Seit 1977 übersetzt er Literatur aus dem Französischen und Englischen, u.a. von Émile Durkheim, Michel Foucault, Isaiah Berlin und Richard Sennett.
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