Nach Eden
Seel, Daniela (15.10.2024)Nach Eden · Seel, Daniela
Gedicht | Der neue Gedichtband der kookbooks-Verlegerin
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Seel, Daniela
- ISBN: 978-3-518-43189-4
- Veröffentlichung: 15.10.2024
- Produktform: B407
- Umfang: 90 Seiten
- Maße: 142 x 11 x 221 (B/T/H)
- Gewicht: 206
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Der neue Gedichtband der kookbooks Verlegerin
Die vielfach ausgezeichnete Lyrikerin und kookbooks-Verlegerin Daniela Seel sucht in ihrem neuen Langgedicht eine Sprache »nach Eden«. Sie lauscht den ausbleibenden Herztönen ihres ungeborenen Kindes und den Gesängen ausgerotteter Wale, betrachtet Goyas Schwarze Gemälde, liest Humboldts amerikanische Reisetagebücher und erzählt, wovon die Wissenschaft wenig weiß: Sterben. Geborenwerden. Verletzlichkeit. Mutterschaft.
»Mama, warum gibt es eigentlich die Welt und die Menschen? Gab es auch einmal nichts?«, fragt das Kind. »Das weiß niemand so genau«, antwortet die Mutter. »Vielleicht wegen Gott.« – »Aber Gott ist ja alles«, sagt das Kind. »Vielleicht ist die Welt dann in Gott gewachsen.« In Daniela Seels Lesart hat Eva den Garten Eden bewusst verlassen, »sie wusste, was sie tat, als sie aß«. Sie »entscheidet sich. Für Erkenntnis und Lust. Für Mut.« Durch ihr Handeln wird der Mensch »zum Sterben begabt« und auch »zur Nacht begabt«. Daniela Seels Gedichte denken darüber nach, was das heute für uns bedeuten kann, während sie dem »Licht im Mutterleib« folgen, »dem Licht der Polarnacht verwandt …, gastlich, unbändig, unbeirrt, möchte ich sagen, vom Tod«.
Rezensionen „Nach Eden"
»... eine literarische Reflexion, die weit ausgreift und tief bewegt.«NZZ am Sonntag (Florian Bissig)
»Die Form flüstert einem zu, was nicht da steht. Sie bezeugt, was getan wurde und wer answesend bleiben wird in der sichtbaren Abwesenheit.«
Süddeutsche Zeitung (Insa Wilke)
»Ein Langgedicht, das uns den Einzug ins Leben lehrt.«
DIE ZEIT (Peter Neumann)
»Welthaltiger kann Lyrik heute kaum sein. Mit ungewöhnlichen Versen und neuen Verben führt Seel von der Hexenverbrennung bis zur Umweltzerstörung.«
Berliner Zeitung (Björn Hayer)
»Falls wir von Kunst Trost oder Freiheit erwarten dürfen, weist dieses paradox schöne Langgedichte ins Offene.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Angelika Overath)
»Daniela Seels Gedichte … tanzen virtuos auf dem dünnen Seil über dem Abgrund einer unfassbar komplexen Gegenwart«
Deutschlandfunk (Insa Wilke und Michael Braun)
»Genau die Art von Lektüre, die unsere Zeit der Desorientierung, Krisen und Imitation echter Denkprozesse durch Algorithmen braucht.«
literaturkritik.de (Insa Wilke und Michael Braun)
»Der Band Nach Eden denkt nicht von den Katastrophen, sondern vom irdischen Durst her. … [Er] entwirft eine Welt aus Neugier, Erkenntnishunger und Verantwortung; eine Sehnsucht nach einem postanthropozänen Zeitalter schwingt hinein.«
Perlentaucher (Marie Luise Knott)
»Auf der Suche nach einer neuen poetischen Sprache verleiht Daniela Seel ihren Gedichten einen magischen Klang.«
ORF (Marie Luise Knott)
»Die Lektüre macht nachdenklich. Weil sie weit über feministische Topoi (und Ressentiments) hinausgreift und sich nie in einem Schwarz-Weiß-Diskurs verliert. Vielmehr stellt Seel die ganz großen Fragen: nach dem Ökosystem der Erde, nach den Geburtsstätten der menschlichen Zivilisation, nach unserem Umgang mit Natur, Tierwelt und Transzendenz.«
Volltext (Ilma Rakusa, Paul-Henri Campbell)
Biografie – Seel, Daniela
Leseprobe
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