Such nach dem Namen des Windes
Martynova, Olga (27.03.2024)Such nach dem Namen des Windes · Martynova, Olga
Gedichte
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- Verlag: S. FISCHER
- Autor: Martynova, Olga
- ISBN: 978-3-10-397520-8
- Veröffentlichung: 27.03.2024
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 128 Seiten
- Maße: 130 x 14 x 209 (B/T/H)
- Gewicht: 231
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
»In ihren Gedichten ist Martynova eine wilde Anarchistin.« Ulrich Rüdenauer, Badische Zeitung
- Der erste Gedichtband von OlgaMartynova, den sie auf Deutsch geschrieben hatEs geht »mit Bravour und Humor durch Kultur- und Literaturgeschichte, dass einem die Ohren sausen.« Dorothea von Törne, Die Welt, über den Gedichtband »Von Tschwirik undTschwirka«
Gedichte sind Flaschenpost, das wissen wir seit Mandelstam und Celan. Diese Post ist Gesang und Gebet, Protokoll und Analyse. Im Idealfall spricht sie aus, was sonst ungesagt und ausgegrenzt bleibt. Olga Martynova arbeitet als Lyrikerin im Bewusstsein des reichen Erbes, das die avantgardistische Kunst des 20. Jahrhunderts hinterlassen hat. Zugleich gibt sie ältere Traditionen nicht preis und bezieht sich etwa mit Dantes »Commedia« auf eine der Hauptquellen der europäischen Poesie, die aus der Trauer um eine gestorbene Frau entstand.
Olga Martynovas Gedichte lassen Raum für Trauer und Krieg, für Befragung und Wut, aber auch für das Alltägliche und die Bewunderung der Welt. Vom Ende der neunziger Jahre an hat sie ihre Prosa auf Deutsch, ihre Gedichte auf Russisch geschrieben. Seit dem Tod ihres Mannes, des Dichters Oleg Jurjew, schreibt sie nicht mehr in russischer Sprache.
Rezensionen „Such nach dem Namen des Windes"
[...] eine Autorin [...], die über all die Jahre Literatur von hoher Qualität nachgeliefert hat. Eine Kennerin von Leidenschaften und AbgründenDie Furche (Anton Thuswaldner)
Olga Martynova ist eine überaus belesene Literatin [...] Die Erweiterung des eigenen Bewusstseins ist selten so günstig und gesund zu haben.
Westdeutscher Rundfunk, WDR 5 (Bücher) (Moritz Holler)
herzzerreißend und anrührend [...]
Westdeutscher Rundfunk, WDR 5 (Bücher) (Moritz Holler)
[...] so tastet sich Martynovas eindrückliche Lyrik über den Rand des Lebendigen hinaus.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Christian Metz)
Es sind Gedichte so zart wie zärtlich [...].
Focus (Christian Metz)
[...] die Elster als heimliche Königin des Buches [...], eine absolut wirkmächtige Gestalt des Bandes, zu dem man Martynova nur gratulieren kann.
Frankfurter Rundschau (Silke Scheuermann)
ein dichterisches Zeugnis [...] das Herz und Mark aufs Innigste berührt.
berliner-zeitung.de (Björn Hayer)
Mit der literarischen Tradition der Moderne hat Olga Martynova einen orphischen Gedichtband geschrieben, der weite Resonanzräume eröffnet.
Deutschlandfunk – Büchermarkt (Beate Tröger)
Biografie – Martynova, Olga
Olga Martynova, geboren 1962 in Sibirien, aufgewachsen in Leningrad, wo sie in den 1980er-Jahren die Dichtergruppe »Kamera Chranenia« mitbegründete. 1991 zog sie zusammen mit Oleg Jurjew (1959–2018) nach Deutschland. Von 1999 an schrieb sie literarische Texte auf Russisch und Deutsch. Seit 2018 schreibt sie nur noch in deutscher Sprache. Olga Martynova ist Vizepräsidentin der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, außerdem Mitglied des PEN und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur (Mainz). Sie erhielt u. a. den Ingeborg-Bachmann-Preis (2012) und den Berliner Literaturpreis (2015). Zuletzt erschienen von ihr bei S. FISCHER: »Der Engelherd« (Roman, 2016), »Über die Dummheit der Stunde« (Essays, 2018) und »Gespräch über die Trauer« (2023). Für den Gedichtband »Such nach dem Namen des Windes« (2024) wurde Olga Martynova mit dem Peter-Huchel-Preis 2025 ausgezeichnet.
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