Gift
Sangsuk, Saneh (20.02.2025)Gift · Sangsuk, Saneh
Roman
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Verlag: Unionsverlag
Autor: Sangsuk, Saneh
Reihe: Unionsverlag Taschenbücher
ISBN: 978-3-293-71029-0
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 20.02.2025
- Verlag: Unionsverlag
- Autor: Sangsuk, Saneh
- Übersetzer: Herting, Sabine
- ISBN: 978-3-293-71029-0
- Veröffentlichung: 20.02.2025
- Umfang: 96 Seiten
- Reihe: Unionsverlag Taschenbücher
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: อสรพิษ (Asorraphit)
- Originalsprache: fre
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Eintauchen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
Eine existenzielle Parabel über Tradition und Macht, Schönheit und Schrecken, Leben und Tod.
In einem kleinen Dorf mitten im thailändischen Dschungel träumt ein Junge davon, der berühmteste Puppenspieler des Landes zu werden. Für seine gebannten Freunde spielt er in der Abenddämmerung Schattentheater – und bemerkt zu spät, dass er sich über dem Nest einer Kobra niedergelassen hat. Als die zornige Schlange auf ihn zuschießt, beginnt ein gnadenloser Kampf, der die ganze Nacht dauern wird.
Gehüllt in behutsame, federleichte Worte, erzählt Saneh Sangsuk von Tradition und Macht und von der Schönheit und dem Schrecken, die in den Tiefen des Dschungels lauern. Eine existenzielle Parabel von eindringlicher Intensität, die von einer märchenhaften und doch wahrhaftigen Welt erzählt.
Rezensionen „Gift"
»Saneh Sangsuk ist Thailands bedeutendster zeitgenössischer Schriftsteller. Ihm gelingt eine packende, existenzielle Parabel und eine allegorische Darstellung der Machtverhältnisse in Thailand. Vor allem aber hinterfragt er auf subtile Weise den blinden Aberglauben seiner Landsleute.«arte
»Die Schönheit des Entsetzens liegt in diesem Text. Es ist, als würde sich Sangsuks Kobra um die Lesenden schlingen und sie nicht mehr loslassen.«
Le Nouvel Observateur
»Eine Geschichte über die sich auflösenden Grenzen zwischen Mensch und Tier, Leben und Tod, Liebe und Grausamkeit. Ein philosophisches Märchen, an dessen Ende sowohl Gefahr als auch Schönheit lauern.«
Asymptote Journal
»Eindrucksvoll entfaltet sich die gewichtige Symbolik durch die Sicht des Kindes, in einer Choreografie vereint mit der Schlange. Sangsuks faszinierende Dichte des Erzählten beschwört unvergessliche Bilder herauf.«
Libération (Nathalie Agogué)
»Eine fesselnde, sinnliche Parabel. So brutal und lyrisch wie kurz, vereint Saneh Sangsuk Motive der Fabel mit dem traumartigen, abergläubischen und subsistenzgeprägtem Leben in einem kleinen thailändischen Dorf der späten Sechzigerjahre.«
The Irish Times (Catherine Taylor)
»Manchmal atmen Geschichten aus fremden Ländern den Duft einer Poesie, der uns verloren gegangen scheint. Saneh Sangsuks Erzählung gehört zu dieser Art Literatur.«
Leipziger Volkszeitung (Catherine Taylor)
»Märchenhaft schlicht, märchenhaft dicht erzählt Saneh Sangsuk seine Geschichte, ein Märchen für Erwachsene, ein Märchen mit verblüffendem Ausgang. Ein kleines Meisterwerk, realistisch und doch wirkt es fantastisch.«
Textkraft (Hans Peter Röntgen)
»Mit wenigen Worten in klarer Sprache gelingt ein beinahe filmischer Spannungaufbau. Jeden einzelnen Schweißtropfen meint man selbst auf der Haut zu spüren. Innerlich angespannt, nach Atem ringend, wird man kaum von der Erzählung loslassen können und diesen Kampf bis zum Ende verfolgen.«
findos buecher (Nick Hillmann)
»Ein eindringlich erzähltes Märchen über Macht und Widerstand, das noch lange nach der letzten Seite nachhallt.«
findos buecher (Jessie Greengrass)
»Aberglaube und Unglück treffen in dieser fabelartigen Erzählung aufeinander.«
The Tablet (Lucy Popescu)
Biografie – Sangsuk, Saneh
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