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Produktinformationen "Gym"
  • Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
  • Keßler, Verena
  • 978-3-446-28163-9
  • 516/28163
  • 19.08.2025
  • Hardcover
  • 192 Seiten
  • 134 x 20 x 208 (B/T/H)
  • 308
  • deutsch
  • 9
  • 7 %
  • Entspannen
  • Buch gebunden
  • Hardcover

Verena Keßlers psychologischer Thriller „Gym" erforscht die dunkle Seite des modernen Körperkults und der Fitnessindustrie. Die Geschichte verbindet den alltäglichen Trubel eines Fitnessstudios mit Themen wie Ehrgeiz, Konkurrenz und den gefährlichen Grenzen von Leistungssteigerung. Ein spannendes, gesellschaftskritisches Werk, das Obsession und Ambition in der zeitgenössischen Wellness-Welt hinterfragt.

  • Eine literarische Eroberung des Fitnessstudios: clever, witzig und wild
  • In GYM offenbart Verena Keßler die unglaubliche Bandbreite ihres erzählerischen Könnens
  • Ein hoch amüsanter und abgründiger Roman über Ambition, Leistungsdruck und Körperkult
Clever, witzig und wild: mit ihrem neuen Roman erobert Verena Keßler das Fitnessstudio literarisch und »pusht ihre Hauptfigur bis ans Limit.« (Jessica Lind) Glänzende Spiegel, definierte Körper, legere Flirts am Tresen. Die Protagonistin in Verena Keßlers knalligem Roman liebt ihren neuen Job im MEGA GYM. Es gibt keinen Leistungsdruck, keine Überstunden, dafür liebenswerte Kolleginnen und einen Chef, der stolzer Feminist ist. Alles perfekt, wäre da nicht die klitzekleine Lüge, zu der sie sich im Einstellungsgespräch hat hinreißen lassen. Sie habe kürzlich erst entbunden, hat sie behauptet, und jetzt wollen alle Babyfotos sehen und fragen ständig nach „dem Kleinen“. Doch erst, als Bodybuilderin Vick auftaucht, wird klar, dass ein erfundenes Kind nicht das einzige Geheimnis dieser verschwiegenen Erzählerin ist. Eine Geschichte über Obsession, Ehrgeiz und die selbstzerstörerische Kehrseite schöner Oberflächen.

Rezensionen „Gym"

»Ich war von dieser Figur und dem Buch fasziniert... Keßler ist sehr gut darin, das Groteske und Lieblose im Umgang mit dem Körper herauszuarbeiten.« Nina Kunz, SRF-Literaturclub, 3.2.26 »Ein Buch das Spaß macht zu lesen!« Jennifer Khakshouri, SRF-Literaturclub, 3.2.26 »Zwischen Cardio und Muskelaufbau gehört dieses Bändchen unbedingt auf den Trainingsplan!« Jens Uthoff, taz, 6.12.25 »Es geht um eine Lüge, die die Protagonistin des Buchs auf absurde, aber durchaus auch witzige Art in den Abgrund steuert.« Profil, 4.12.25 »Bitterböse Gesellschaftssatire über Körperkult und Kontrollwut in der jeder sein Fett wegbekommt.« Bücher-Magazin 1/2026 »Leichtfüssig und mit trockenem Humor erzählt, lässt sich ›Gym‹ als eine vergnüglich-bitterböse Satire auf die moderne Leistungsgesellschaft lesen.« SRF-Bestenliste Dezember 2025/Januar 2026 »Keßler schreibt eine hochgetaktete Prosa, bei der zuweilen Duktus und Handlung verschmelzen.« Linus Schöpfer, NZZ am Sonntag, 30.11.25 »Verena Keßler erzählt nie mit erhobenem Zeigefinger, sie tut das leichthin, amüsant und komisch und wirklich ganz schön böse.... Wirklich großartig!« Christine Westermann, Zwei Seiten. Der Podcast über Bücher, 7.10.25 »In rasendem Tempo steuert man hier im Schlepptau der Erzählerin in Richtung Abgrund.« Valerie Zehethofer, Die Presse, 14.11.25 »Super Mischung zwischen Humor und dem Abgründigen.. Verspielt, schnörkellos, gnadenlos. Sehr tolle Literatur!« Felix Münger, SRF Zwei mit Buch, 14.11.25 »Ein auf erfreuliche Weise biestiges Buch... Keßler steigert ihre Erzählung in eine oft kurios vergnügte Groteske, die Elemente einer düsteren Komödie trägt, einer ironisch zertrümmerten Seifenoper und des Bodyhorrors. Sie beweist ein feines Gespür für Tempo, für Brüche und Cliffhanger.« David Hugendick, Die Zeit, 11.9.25 »Maximal unterhaltsam …. Dieses Buch geht rein wie eine gute Techno-Spinning-Class: rasant, verschwitzt, auf 192 Seiten keine Sekunde zu lang.« Thore Rausch, Süddeutsche Zeitung, 22.08.25 »›Gym‹ ist ein Text über Leistung, Selbstgeißelung und Schönheit … Trotz der unzuverlässigen Erzählerin liest der Roman sich leicht. Grund dafür ist Keßlers Humor ... Der zackige Text ist voll von Pointen und Wortneuschöpfungen, voller Wut und Egoismus. ... Gern säße man noch ein paar Kapitel länger mit dieser tief verstörten, wortgewandten Erzählerin in der Kabine.« Susanne Romanowski, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 24.08.25 »Mit klarer Sprache und viel Witz nimmt sie die Leser:innen mit auf die Hantelbank... ›Gym‹ ist ein kurzweiliger Roman über Obsession, Lügen und weibliche Konkurrenz, der immer absurder wird – bis er eskaliert.« Emma Rotermund, Missy Magazine, 05/2025 »Der Roman balanciert pointiert zwischen schwarzem Humor, gesellschaftlicher Analyse und bitterer Wahrheit. Ein kluge, bissig-sarkastischen Buch über Köpernoremen, Zugehörigkeit und Menschsein im Kapitalismus.“ Marah Reikli, Annabelle, 5.9.25 »Im ›Gym‹ hat das testosterongesteuerte Heldentum noch ein letztes Refugium. Dass diese Einrichtung mit ihren Stereotypen, Riten und theatralen Gebärden bislang kaum Eingang in die Literatur gefunden hat, ist mehr als überraschend. Äußerst erfreulich ist daher, dass sich nun Verena Keßler dieses Soziotops angenommen hat.« Björn Hayer, Der Freitag, 28.08.25 »Keßler legt nahe, dass unsere in Beruf wie Freizeit auf Konkurrenz ausgelegte Gesellschaft Persönlichkeitsstörungen eher befördert oder jedenfalls deren (Selbst-)Erkenntnis verhindert. Das Gym ist ein symbolischer Ort, an dem die Orientierung an äußeren, von ästhetischen Idealen längst abgekoppelten Standards... zum Ventil potentiell krankhaften Ehrgeizes wird, ebenso wie die Karriere in der durchquantifizierten Arbeitswelt.« Richard Kämmerlings, Welt am Sonntag, 17.08.25 »Mit viel Humor, Sarkasmus, aber ebenso Tiefgründigkeit beschreibt Verena Keßler den Weg einer Frau, die … ihr bisheriges Leben mit einem Job in Führungsposition, Freund und schöner gemeinsamer Wohnung hinter sich gelassen hat, um in einem Fitnessstudio als Thekenkraft zu arbeiten und in ein neues, gestähltes Ich zu schlüpfen. … Verena Keßler wirft anhand verschiedener Figuren gekonnt gesellschaftlich relevante Fragen auf, die bis heute nicht ganz geklärt scheinen. Eine gehaltvolle, wichtige Lektüre!« Antonia Barboric, Presse am Sonntag, 5.10.25 »Ein irrer und harter Roman … Man wird gut unterhalten, während es doch um ernste Themen geht: Körperoptimierung, Perfektion, Konkurrenzkampf. Sich immer zu vergleichen und die Beste sein zu wollen, das ständige Arbeiten am Körper.« Zita Bereuter, ORF, FM4, 7.10.25 »Der Roman präsentiert eine sorgfältig gebaute und ziemlich abgründige Geschichte …. Verena Keßler erzählt zügig und klar, charakterisiert Personen in knappen Szenen und kurzen Dialogen, setzt im Vorbeigehen Pointen … Hier kann eine schreiben … jedenfalls sitzt jedes Wort, und es ist eine Freude, das zu lesen. … Es ist immer noch äußerst erfreulich, wenn eine Autorin so nah dran ist an ihrer Zeit und so gut, dass sie die Gegenwart, ihre Normen, ihre Sprache, ihren Irrsinn scheinbar mühelos vorführen kann.« Sabine Rohlf, Berliner Zeitung, 23.08.25 »Ein wildes Trainingstagebuch … hyperbolische Situationskomik, muskelsaure Satire und Momfluencer-Gags« Jan Drees, Deutschlandfunk, 22.08.25 »Spaß hat man beim Lesen, es ist aber auch ein kritischer Roman, der Tendenzen der Gegenwart in den Bereichen Selbstoptimierung und Leistungsdenken hinterfragt. Und da wird der Roman auch ein bisschen düster. ...Erzählerisch und sprachlich ganz toll umgesetzt, durch Humor, durch sprachliche Präzision. Es ist psychologisch sehr überzeugend erzählt, wie sich diese Figur hineinsteigert in ihren Wahn.« Katharina Herrmann, Deutschlandfunk Kultur, 01.09.25 »In der Erzählung steckt einiges an Zeitdiagnose. Ein Millennial-Roman durch und durch... Verena Keßler verhandelt amüsant Leistungsdruck, Kontrolle, Körperbilder und Soziale Medien.« Nina Wolf, SWR lesenswert, 16.08.25 »Wie temporeich und pointiert die Leipziger Autorin das Doppelleben ... beschreibt, ist herausragend und zunächst noch urkomisch.... Es ist mindestens so grotesk, wie es Keßler skizziert.« Felix Eisenreich, Kulturnews, 7.9.25 »›Gym‹ ist eine immersive Erfahrung, ein ›Fest‹ für alle Sinne: Wir hören die reißenden Muskelfasern und spüren die schmerzenden Glieder, wir riechen den Schweiß und schmecken rohes Fleisch. Das ist mitunter brutal und unappetitlich, aber – vor allem, weil wir es aus weiblicher Perspektive lesen – gleichermaßen wohltuend und erfrischend. ... Feministischer Bodyhorror, der einen Mordsspaß macht. Das wahre Körpergrauen steckt für Verena Keßler ohnehin in unserer magersüchtigen Realität, in der Hunger hip und skinny chic ist.« Alexandra Friedrich, NDR Kultur, 01.09.25 »Schonungslos hält Keßler allen, die Ehrgeiz, Verbissenheit und Perfektionsdruck kennen, den Spiegel vor und treibt ihre Protagonistin in einen Wahn, aus dem es kein Entkommen gibt – #unhingedwomen at its best.« Linn Könnecke, Emotion, 02.09.25 »Nicht zufällig wechselt der Tonfall von witzig auf wahnwitzig und zeigt Keßlers Talent für hervorragend konstruierte, literarische Irreführung mit schonungsloser Gesellschaftskritik.« Katharina Sachs, Buchkultur 04/2025 »Der Roman macht unglaublich Spaß zu lesen. Er ist schnell, smart, schlau geschrieben. Aber er ist auch psychologisch intelligent.« Meike Stein, Papierstau-Podcast, 27.8.25 »Ich bin echt beeindruckt von dem Buch! ... Es macht so viel Spaß auf so vielen Ebenen.« Robin Schneevogt, Papierstau-Podcast, 27.8.25 »Starke Frauenfiguren prägen diesen kurzweiligen Roman und treiben ihn voran. ›Gym‹ ist allerbeste Unterhaltung und bedient sich gängiger Themen und Klischees, die dem Fitness- und Optimierungs-Kosmos innewohnen, ohne dabei platt zu wirken.« Norbert Windeck, Aachener Zeitung, 16.08.25 »Aus erzählerischer Präzision entfaltet sich eine ganz hintergründige Komik, die pointiert eine Gesellschaft zwischen Optimierungswahn und Körper-Beherrschung beschreibt.« Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung, 16.08.25 »Humorvoll und entlarvend.« Lena Langecker, Myself, 12.08.25 »Keßlers Roman überzeugt durch stimmige Milieuzeichnung und Kurzweiligkeit.... Dazu kommt eine scheinbar einfache, aber pointierte, humorvolle, keineswegs kunstlose Sprache. Unter der satirisch-heiteren Oberfläche bleiben ernste Fragen nach den Tücken und Irrwegen menschlicher Selbstoptimierung erknnbar.« Christian Schacherrreiter, Oberösterreichische Nachrichten, 23.8.25 »Schonungslos hält Keßler allen, die Ehrgeiz, Verbissenheit und Perfektionsdruck kennen, den Spiegel vor und treibt ihre Protagonistin in einen Wahn, aus dem es kein Entkommen gibt.« Linn Könnecke, Emotion, 7.10.25 »Mit viel Witz und Sarkasmus beschreibt Verena Keßler den Weg ihrer Protagonistin, die aus lange ungeklärten Gründen ihr bisheriges Leben mit hoch dotiertem Job, Freund und gemeinsamer Wohnung hinter sich gelassen hat.« Antonia Barboric, Die Presse, 11.10.25 »Die Autorin kann mehr als nur schockieren, sie trifft den Ton dieser Fitfluencer-Welt so herrlich, dass man bei manchen Passagen nicht anders kann, als mit dem Kopf zu schütteln oder laut aufzulachen. ›Gym‹ ist trotzdem kein Wohlfühlroman, sondern wirkt wie ein literarischer Muskelkater, lange noch nach der Lektüre spürbar.« Mariana Silva Lindner, Augsburger Allgemeine, 11.10.25 »Ein sehr außergewöhnliches Buch. ... Eine schräge Geschichte, die Spaß macht.« Bettina Wagner, ORF Studio, 23.10.25 »Ein wahrlich unliterarischer Ort und doch ein hochliterarisches, faszinierendes Buch.« Sally-Charell Delin, Saarländischer Rundfunk, 29.10.25 »Dämonisch, abgründig und gespenstisch!« Felix Münger, SRF-Buchzeichen, 28.10.25 »Hart, aber faszinierend.« Claudia Hubmann, Maxima, 28.08.25


Biografie – Keßler, Verena

K
Keßler, Verena
Verena Keßler, geboren 1988 in Hamburg, lebt in Leipzig, wo sie am Deutschen Literaturinstitut studierte. Ihr Debütroman Die Gespenster von Demmin wurde für zahlreiche Preise nominiert und mit dem Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendium ausgezeichnet. Zuletzt erschien von ihr bei Hanser Berlin der Roman Eva, für den sie den Literaturpreis „Der zweite Roman“ erhielt.
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