Heilige Schrift I
Lotz, Wolfram (27.04.2022)Heilige Schrift I · Lotz, Wolfram
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- Verlag: S. FISCHER
- Autor: Lotz, Wolfram
- ISBN: 978-3-10-397135-4
- Veröffentlichung: 27.04.2022
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 912 Seiten
- Maße: 148 x 55 x 220 (B/T/H)
- Gewicht: 1050
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Die wahnwitzige Mitschrift eines Jahres
- »Wolfram Lotz gilt weithin als bester Dramatiker der Theater-Gegenwart.« Süddeutsche ZeitungSein aktuelles Stück »Die Politiker« wurde u. a. am Deutschen Theater Berlin, dem Thalia Theater Hamburg und dem Volkstheater Wien aufgeführt Premiere des gleichnamigen Theaterstücks »Heilige Schrift I« im Mai 2022 in den Münchener Kammerspielen
Und plötzlich dachte ich: Es wäre einmal tatsächlich über ALLES zu schreiben, genau an diesem Ort, an dem für mich erstmal so wenig ist.
Das Dorf, das Flimmern des Internets, die Nachbarskatze, die kleinen Bewegungen, Donald Trump und die Schönheit, Miley Cyrus und Peter Handke, die spielenden Kinder, das Nachdenken über Theater und Literatur, der Himmel über dem Weinberg und das Überleben zwischen den alltäglichen Dingen, schreibend, Tag für Tag - die Heilige Schrift handelt von dem radikalen Versuch, das Leben möglichst vollständig und unmittelbar zu erfassen, mit allen literarischen Mitteln. In einem kleinen Dorf in Frankreich schreibt Wolfram Lotz ein Jahr lang mit, jeden Tag, von morgens bis nachts. Knapp 3000 Seiten. Kurz danach löscht er den entstandenen Riesentext wieder. Dennoch liegen nun über 900 Seiten vor, weil er im Frühjahr 2018, noch während der Arbeit, den Anfang des Textes per Mail an einen Freund geschickt hat.
»Heilige Schrift I« ist das poetische Dokument eines wahnwitzigen Projektes, das sich dem puren Exzess öffnet und dabei zeigt, was es wirklich bedeutet, über die Gegenwart zu schreiben.
Rezensionen „Heilige Schrift I"
Sie können das opulente Buch auf irgendeiner Seite aufschlagen und werden hochgradig gut unterhalten.Basler Zeitung (Nora Zukker)
Innensichtlich kleiner ist kaum möglich [...] Beflissene und Nostalgiker lesen im Sommer Proust, alle anderen in diesem Jahr Wolfram Lotz.
Süddeutsche Zeitung (Nora Zukker)
Was Wolfram Lotz hier liefert, ist nicht weniger als seine vorsichtige Poetik, die darin besteht, im Schreiben die Welt überhaupt erfahren und verstehen zu können.
Theater der Zeit (Nora Zukker)
In ›Heilige Schrift I‹ steht Alltägliches neben Poetologischem. Ein Glücksfall für die Literatur.
Der Standard (Michael Wurmitzer)
Der Kraft und dem Charme von Wolfram Lotz' ›Heilige Schrift I‹ kann man sich kaum erwehren, warum sollte man das auch wollen?
Süddeutsche Zeitung (Christiane Lutz)
ein flirrendes Lesevergnügen!
Deutschlandfunk Kultur (Shirin Sojitrawalla)
Der Dramatiker Wolfram Lotz hat ein Jahr lang sein Leben mitgeschrieben. [...] Will man das lesen? Man muss!
nachtkritik.de (Shirin Sojitrawalla)
Biografie – Lotz, Wolfram
Wolfram Lotz, geboren 1981 in Hamburg, wuchs im Schwarzwald auf. Er studierte Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft in Konstanz und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2011 gewann er mit DER GROSSE MARSCH u. a. den Kleistförderpreis und den Publikumspreis des Berliner Stückemarktes. In der Kritikerumfrage von »Theater heute« wurde er zum Nachwuchsdramatiker des Jahres gewählt. Nach dem Erfolg von EINIGE NACHRICHTEN AN DAS ALL erhielt er 2012 den Dramatikerpreis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft und 2013 den Kasseler Förderpreis für Komische Literatur. DIE LÄCHERLICHE FINSTERNIS wurde 2015 zum Berliner Theatertreffen und zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen. Im selben Jahr erhielt Wolfram Lotz den Nestroypreis für das Beste Stück und wurde in der Kritikerumfrage von Theater heute zum Dramatiker des Jahres gewählt.
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