Ich, die ich Männer nicht kannte
Harpman, Jacqueline (14.03.2026)Ich, die ich Männer nicht kannte · Harpman, Jacqueline
Roman
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- Verlag: Klett-Cotta
- Autor: Harpman, Jacqueline
- Übersetzer: Homburg, Luca
- ISBN: 978-3-608-96670-1
- Veröffentlichung: 14.03.2026
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 224 Seiten
- Maße: 128 x 210 (B/H)
- Gewicht: 314
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Moi Qui N’ai Pas Connu Les Hommes
- Originalsprache: fre
- Auflage: 6. Druckaufl., 2026
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- BookTok-Hit
»Ein wahres Wunder« New York Times
Der internationale Sensationserfolg
Tief unter der Erde werden neununddreißig Frauen gefangen gehalten. Während das elektrische Licht Tag und Nacht verschwimmen lässt, sitzt ein junges Mädchen – die vierzigste Gefangene – allein und ausgestoßen in der Ecke. »Ich, die ich Männer nicht kannte« ist so feministisch wie »Der Report der Magd« und so existentiell wie »Die Wand«: Ein moderner Klassiker, internationaler Verkaufserfolg und BookTok-Hit in neuer deutscher Übersetzung.
In einem unterirdischen Gefängnis sitzen neununddreißig Frauen. Was übertage geschehen ist, wissen sie nicht: Wurde die Welt verlassen, von einem Virus verwüstet? Die Frauen können sich nicht erinnern, wie sie in den Käfig gelangt sind, haben jegliches Zeitgefühl verloren und nur eine vage Ahnung von ihrem alten Leben. Ihre Aufseher, sechs schweigsame Männer in Uniform, sprechen nicht mit ihnen und berühren sie nur, um sicherzustellen, dass keine von ihnen versucht, sich das Leben zu nehmen. Eines Tages ertönt ein Alarm, und die Wachen verschwinden; die Tür steht offen. Als erste wagt jene vierzigste Gefangene den ersten Schritt, die nichts als das Gefängnis kannte. Doch anders als erhofft, finden die Frauen draußen nicht die Freiheit, sondern eine Welt, die sie nicht wiedererkennen und in der sie lernen müssen, sich gemeinsam zurechtzufinden.
Rezensionen „Ich, die ich Männer nicht kannte"
»Das Großartige an Jacqueline Harpmans existentieller Parabel ist: Sie lässt all diese Deutungsoptionen zu und ist offen für weitere.« Dina Netz, Deutschlandfunk, 23. April 2026Deutschlandfunk (Dina Netz)
»Mit ihrer kargen und zugleich zutiefst menschlichen Stimme zeigt Harpman, dass manchmal selbst in den extremsten Umständen doch ein Funke Menschlichkeit bestehen bleibt. Ein beklemmender, unvergesslicher Roman, der heute mehr zum Nachdenken anregt als je zuvor.« Lola Fröbe, ELLE, 12. April 2026
ELLE (Lola Fröbe)
»[E]in uraltes Bewusstsein in mir hat sich aufs Herrlichste umarmt gefühlt. Wenn wir uns mit Haut und Haaren dem Hier und Jetzt hingeben, uns die Neugier aufs Leben bewahren, das Staunen, selbst für die kleinsten Dinge und Ereignisse, verwurzelt sich eine tiefe Freude und innere Zufriedenheit in uns, die uns trägt und erfüllt und keine Einsamkeit und Verlorenheit kennt.« Jeanette Hain, Die Zeit "Was wir lesen" Newsletter, 02. April 2026
Die Zeit Newsletter (Jeanette Hain)
»[D]ie Wiederentdeckung des Romans ›Ich, die ich Männer nicht kannte‹ von Jacqueline Harpman ist jede Begeisterung wert. Die feministische Dystopie passt perfekt in unsere wirre Zeit.« Christiane Lutz, Süddeutsche Zeitung, 25. März 2026
Süddeutsche Zeitung (Christiane Lutz)
»ein Meisterwerk« Erwin Uhrmann, Die Presse am Sonntag, 15. März 2026
Die Presse am Sonntag (Erwin Uhrmann)
»Der verspätete Erfolg von ›Ich, die ich Männer nicht kannte‹ ist vermutlich das Beste, was TikTok je angestoßen hat.« Marie-Luise Goldmann, Die Welt am Sonntag, 08. März 2026
Welt am Sonntag (Marie-Luise Goldmann)
»Harpmans Buch kann als Variation von Margaret Atwoods „Der Report der Magd“ (ein Fall extremer patriarchalischer Gewalt) gelesen werden, als antifeministische Beschreibung dessen, wie Frauen Männer brauchen, um zu überleben, als Geschichte einer Gruppe von Überlebenden in einer postapokalyptischen Landschaft, als Bekräftigung der Notwendigkeit, seine Geschichte zu erzählen, […] schließlich als Echo der Auschwitz-Erfahrung der Autorin. Das Geniale an diesem Buch ist jedoch, dass es zwar mit all diesen möglichen Hintergründen spielt, aber voller Details ist, die jede dieser Lesarten zunichtemachen. Es gibt keine Erklärung dafür, was wirklich vorgefallen ist, nur die Beschreibung wachsender Verzweiflung und Einsamkeit.« Slavoj Žižek, Die Welt, 04. Februar 2026
Die Welt (Slavoj Žižek)
»›Ich, die ich Männer nicht kannte‹ ist verstörend und schön zugleich. Viele Fragen bleiben unbeantwortet. Eine Dystopie, die zum Nachdenken anregt, über das, was auch in unserer Gegenwart geschieht und vollkommen absurd und sinnlos ist.« Barbara Geschwinde, SWR Kultur, 30. März 2026
SWR Kultur (Barbara Geschwinde)
»Ein Buch, das mit Margaret Atwoods ›Der Report der Magd‹ in einem Atemzug genannt wird.« Christoph Schröder, SWR Kultur, 29. Januar 2026
SWR Kultur (Christoph Schröder)
Biografie – Harpman, Jacqueline
Jacqueline Harpman, 1929 in Etterbeek, Belgien, geboren, ist eine der großen Stimmen der französischsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts. Ihre Familie musste vor den Nationalsozialisten nach Casablanca fliehen und konnte erst nach dem Krieg in ihre Heimat zurückkehren. Nach einem Studium der französischen Literatur begann sie eine Ausbildung zur Ärztin, die sie jedoch aufgrund einer Tuberkuloseerkrankung nicht abschließen konnte, und wandte sich dem Schreiben zu. Im Jahr 1980 machte sie ihren Abschluss als Psychoanalytikerin. Harpman schrieb über 15 Romane und gewann zahlreiche Literaturpreise.
Luca Homburg, geboren 1995, studierte Philosophie, französische Literatur und Translation in Durham, Paris und Wien. Sie übersetzt aus dem Englischen, Französischen und Niederländischen und arbeitet als Lektorin in Frankfurt am Main.
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