Identitti
Sanyal, Mithu (15.02.2021)Identitti · Sanyal, Mithu
Roman
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- Verlag: Hanser, Carl
- Autor: Sanyal, Mithu
- ISBN: 978-3-446-26921-7
- Bestellnummer: 505/26921
- Veröffentlichung: 15.02.2021
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 432 Seiten
- Maße: 138 x 34 x 208 (B/T/H)
- Gewicht: 518
- Sprache: deutsch
- Auflage: 14
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Mithu Sanyal setzt sich in diesem Satireroman mit zeitgenössischen Debatten rund um Identität, Rassismus und Geschlecht auseinander und entlarvt dabei gesellschaftliche Heucheleien mit schwarzem Humor. Das Buch verbindet intellektuelle Schärfe mit komischer Brillanz, indem es die Absurdität von Identitätspolitik auf den Prüfstand stellt und dabei niemanden verschont. Auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2021 bewährt sich Sanyals gnadenlos witziger Roman als gleichzeitig anregend und unterhaltsam.
- Unglaublich, aber wahr: Ein entkrampfender und lustiger Roman über die jetzigen politischen Debatten!
- Von Race, Sex und Gender bis Kolonialismus: Der Roman vermittelt diverse Theorien, man lernt wie im Flug
- Shitstorms, Tweets, rasante Schnitte: Gegenwärtiger lässt sich kaum erzählen
Rezensionen „Identitti"
„Dieser Roman wurde bislang literaturkritisch wirklich unterwürdigt. Er wurde immer wegen seiner Thematik hochgehalten, wurde immer gefeiert als ‚genau zum richtigen Zeitpunkt'. Dieser Roman ist ja wirklich ein Crashkurs in Identitätspolitik ... Es ist aber gleichzeitig – und das ist das Schöne an diesem Debütroman – eine Screwball Comedy. ... Sanyal kann perfekt Dialoge, sie hat ein perfektes Gespür für Timing.“ Denis Scheck, SWR lesenswert Quartett, 08.07.21 „Die absolute Gegenwärtigkeit in diesem Buch ist brillant. Es kommen alle Mediengestalten der Jahre 2018 bis 2020 vor, Twitter ist eingebaut, die teilweise internationalen Reaktionen … sind eingebaut und das ist alles handwerklich brillant gemacht. Es ist ein Vergnügen sich zu denken: Ist es das, was passieren würde?“ Nele Pollatschek, SWR lesenswert Quartett, 08.07.21 „Das Buch entpuppt sich als instruktive wie wunderbare Lektüre, wenn es herzerfrischend frech, ehrlich, kritisch und doch empathisch all die Positionen und Stellungskriege um das, was man Postkolonialismus und Identitätspolitik nennt, auf‘s Korn nimmt. … Sanyal ist nicht nur mutig und humorvoll, sondern außerdem noch mit einer gehörigen Portion Selbstironie begabt.“ Clemens Ruthner, Ö1 "Ex Libris", 09.05.21 „Mithu Sanyal treibt mit der Verwirrung aller Konzepte von Blackfacing, White Supremacy und Race ihren unendlichen Spaß. Sie fährt Achterbahn mit allen postkolonialen Theorien und Axiomen des Identitätsdiskurses und erfindet einen täuschend echten Shitstorm, gemixt aus realen und fiktiven Stimmen. Ihr Roman ist unverschämt – und unverschämt gut." Sigrid Löffler, Der Falter, 06.04.21 „Eine Mischung aus Campusroman, intellektuellem Kammerspiel, Blogosphärenplateau und Identitätspolitiksatire. Auf jeder Seite kann man mindestens drei mal laut lachen. Denn Sanyal hat ein unerhörtes Talent, sowohl die Freiheiten des auf die Spitze getriebenen Denkens als auch die Grenzen des Diskurses aufzuzeigen. ... Eines der originellsten Bücher dieses Frühjahrs." Katharina Teutsch, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.04.21 „Furios, programmatisch, scharfzüngig, formenwandlerisch ... Man wünscht sich, dass Debatten über kulturelle Identität im Feuilleton öfter mal mit ähnlicher Lust und Selbstironie wie in "Identitti" geführt würden." Andreas Busche, Der Tagesspiegel, 01.03.21 „‚Identitti': der Titel knallt. Und knallig, da so gewagt wie witzig zugleich, ist auch der Roman selbst. Denn in dem befördert die studierte Kulturwissenschaftlerin eine der gewichtigsten Debatten unserer Zeit in den Schleudergang." Claudia Kramatschek, Deutschlandfunk Kultur, 13.02.21 „Das Romandebüt greift mitten hinein in die aktuellen Diskurse über Identitätspolitik und Rassismus. ... Ein Coming-of-Age- und Campusroman, in dem Theorie-Collagen ins Märchen kippen, wobei die Handlung munter, unterhaltsam und sogar spannend ihrem schließlich versöhnlichen Ende entgegenstrebt." Ronald Düker, Die Zeit, 11.02.21Biografie – Sanyal, Mithu
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