Ilaria
Zalapì, Gabriella (18.02.2026)Ilaria · Zalapì, Gabriella
Roman | Ein eindringlicher Vater-Tochter-Roadtrip durch ein geisterhaft verlassenes Italien
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Zalapì, Gabriella
- Übersetzer: Steinitz, Claudia
- ISBN: 978-3-518-43269-3
- Veröffentlichung: 18.02.2026
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 162 Seiten
- Maße: 134 x 16 x 211 (B/T/H)
- Gewicht: 279
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Ilaria ou la conquête de la désobéissance
- Originalsprache: fre
- Auflage: Deutsche Erstausgabe
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Der große französischsprachige Überraschungserfolg, coup de cœur – Lieblingsbuch der Buchhändler:innenErscheint in 15 LändernLesereise in Deutschland und der SchweizPreise für Ilaria, u.a. Prix Jean Freustié, Prix Femina des Lycéens, Prix Sils Maria, Prix Roman des étudiants France Culture, Prix Millepages, Prix Blù Jean-Marc Roberts, Prix Pittard de l’Andelyn
An einem Tag im Mai 1980 steigt die achtjährige Ilaria nach der Schule in das Auto ihres Vaters, der sie abholen soll. Es ist der Beginn einer zweijährigen Irrfahrt durch Italien – denn der Vater hat sie entführt. Ständig wechselnde Hotels, die endlosen Stunden im Auto, auf unbeseelten Autobahnraststätten, Triest, Bologna, ein Internat in Rom, ein Bauernhof in Sizilien, und Ilaria denkt ständig an die Mutter und die Schwester und schwört sich, nicht mehr zu weinen. Manchmal sieht das alles aus wie eine normale Kindheit, dank der Spiele, die sie und der Vater unterwegs spielen, wie sie im Auto die Hits lauthals mitsingen. Aber der Vater trinkt, ist ständig nervös, viel zu impulsiv. Hin und wieder darf sie mit der Mutter telefonieren, Ilaria hat schmerzhafte Sehnsucht nach ihr, doch zugleich will sie den Vater schützen. Und bei alledem muss sie irgendwie versuchen, die andauernde Angst, den Zusammenbruch ihres Lebens, ihre stille Verzweiflung zu bewältigen.
Ilaria ist ein Roadtrip durch ein ungekanntes Italien und ein beeindruckend erzählter, autobiographisch grundierter Roman – über heikle Nähe, die elementare Schutzlosigkeit eines Kindes und die Notwendigkeit einer viel zu frühen Selbstbehauptung.
Rezensionen „Ilaria"
»Gabriella Zalapì schreibt lakonisch und reduziert, erfasst Gesten und Gegenstände und macht die kindliche Wahrnehmung geradezu körperlich erfahrbar. Inmitten des Undurchschaubaren schafft sich Ilaria ihre eigene innere Welt. Diese erzählerische Intensität verdankt sich der Arbeit an der Sprache, der Verdichtung.«NZZ am Sonntag (Martina Läubli)
»Eine Ode an die Freiheit und Emanzipation.«
Actualitté (Martina Läubli)
»Diese Erzählung fesselt ihre Leser mit einer ebenso minimalistischen wie entwaffnenden Präzision.«
Vogue France (Martina Läubli)
»Von großer Sensibilität und Sinnlichkeit.«
Madame Figaro (Martina Läubli)
»Gabriella Zalapì musste diese Geschichte erst in der dritten Person schreiben, um genügend Abstand zum traumatischen Geschehen zu bekommen. Erst dann konnte sie die Perspektive des achtjährigen Kindes, dem all dies widerfahren war, einnehmen. Dies ist ihr in einer wunderbar einfachen Sprache mit kurzen Sätzen gelungen, eine Geschichte, die tief berührt.«
Der Standard (Barbara von Machui)
»... große Literatur.«
Stuttgarter Zeitung (Stefan Kister)
»Für alle, die Lust auf eine außergewöhnliche, sehr berührende und eindringliche Vater Tochter-Geschichte haben.«
WDR (Christine Westermann)
»Ilaria, von Claudia Steinitz glänzend übersetzt, ist ein in seiner ganzen Zurückhaltung umwerfender Roman. So sicher im Ton, obwohl er eine Geschichte voller Ambivalenzen erzählt. Er ist locker komponiert und zugleich von überwältigender intimer Bildkraft.«
Deutschlandfunk Kultur (Meike Feßmann)
»[Zalapì] braucht nicht viele Worte, um eine intensive, am Ende erschütternde Geschichte zu erzählen.«
Nürnberger Nachrichten (Gabi Eisenack)
»... eine unglaubliche Geschichte.«
Nordkurier (Welf Grombacher)
»[Ein] sehr feinmaschiger [Roman, mit] zarter Prägnanz [gearbeitet].«
Saarbrücker Zeitung (Christoph Schreiner)
»Ilaria wird uns noch sehr lange in Erinnerung bleiben.«
L Express (Christoph Schreiner)
»... ein aufwühlender Roman, der neben seiner Ernsthaftigkeit aber auch eine feine Italien-Nostalgie der 1980er-Jahre heraufbeschwört.«
SRF (Tim Felchlin)
»Welch ein Buch! Mit einer unglaublichen Intensität nimmt uns Gabriella Zalapì mit auf eine zwei Jahre andauernde Irrfahrt ...«
Italien Magazin (Tim Felchlin)
Biografie – Zalapì, Gabriella
Claudia Steinitz lebt als Übersetzerin in Zürich. Seit 30 Jahren übersetzt sie vor allem französische Gegenwartsliteratur, u.a. Virginie Despentes, Véronique Olmi und Aude Le Corff.
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