Mutmaßliche Leben
Jaeggy, Fleur (18.02.2026)Mutmaßliche Leben · Jaeggy, Fleur
»Jaeggys Biografien sind Wunderkammern, jeder Satz ein Exponat, vor dem ich ganz erstaunt stehenblei… mehr lesen
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Jaeggy, Fleur
- Übersetzer: Schaden, Barbara
- ISBN: 978-3-518-22565-3
- Bestellnummer: BS 1565
- Veröffentlichung: 18.02.2026
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 73 Seiten
- Maße: 117 x 12 x 180 (B/T/H)
- Gewicht: 137
- Reihe: Bibliothek Suhrkamp (1565)
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Vite congetturali
- Originalsprache: ita
- Auflage: Deutsche Erstausgabe
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Erstmals auf DeutschDie internationale Neuentdeckung einer großen Autorin
Geschichten wie Rasierklingenschnitte – einschneidend und virtuos verdichtet erzählt Fleur Jaeggy von opiumabhängigen, halluzinierenden und irrwitzigen schriftstellerischen Genies.
Sie hausten prekär, litten an Tuberkulose, verzweifelten an der Wirklichkeit. Sie waren Visionäre, Träumer, Genies – und hochgradig opiumabhängig. Sie experimentierten mit Lachgas, aßen rohes Fleisch, um »prachtvolle Träume« herbeizuführen, wähnten sich unter den Inkas und von »blauen Teufeln« umringt, glaubten, vergiftet worden zu sein, reisten Robert Louis Stevenson hinterher, und was sie suchten, blieb ihnen meist verborgen. Thomas De Quincey, John Keats, Marcel Schwob: Fleur Jaeggy legt mit Mutmaßliche Leben drei biographische Skizzen von Schriftstellern vor, denen die Welt viel zu winzig schien und die mit ihren Texten und ihren Spleens die Grenzen des Denkbaren sprengten.
Rezensionen „Mutmaßliche Leben"
»Die Schriftstellerin Fleur Jaeggy skizziert tiefsinnig und kunstvoll die Biografien von John Keats, Thomas De Quincey und Marcel Schwob.«Berliner Morgenpost (Tobias Schwartz)
»Nach der Lektüre von Mutmaßliche Leben bleiben eindrucksvolle Bilder zurück, Definitionen, die zwischen Chronik und Metaphysik schwanken, Visionen, die wie von einem hervorragenden Kupferstecher in das Papier geprägt zu sein scheinen.«
il Giornale (Tobias Schwartz)
»Jaeggys Prosa glänzt wie ein geschliffener Edelstein.«
The Riveter (Tobias Schwartz)
»Fleur Jaeggy ist der berühmteste Geheimtipp der Schweizer Literatur.«
Neue Zürcher Zeitung (Tobias Schwartz)
»Jaeggy lesen macht süchtig.«
Kirkus Reviews (Tobias Schwartz)
»[E]ine Sammlung von Jaeggys brillanten Essays über drei Poesie-Träumer und Literatur-Visionäre.«
profil (Tobias Schwartz)
»Jeder Satz buchstäblich ein Gedicht. Das Büchlein an und für sich wortwörtlich ›mind blowing‹, wie ein Trip in eine andere Galaxie.«
Die Presse (Friederike Gösweiner)
»... [I]n Mutmaßliche Leben [kommt man] in Berührung mit Sätzen, deren Worte glänzen wie einst hoch erhitztes, nun gegossenes, erkaltetes und poliertes Metall: unwirklich schön, auch ein wenig irritierend und äußerst kunstvoll.«
SWR (Beate Tröger)
»Fleur Jaeggy verfasst ihre kurze Prosa wie mit dem Skalpell.«
sda – Schweizerische Depeschenagentur (Beat Mazenauer)
»Kurz, intensiv und makellos fokussiert.«
The New Yorker (Beat Mazenauer)
»Nach der Lektüre von Fleur Jaeggys drei biografischen Miniaturen in Mutmaßliche Leben ist die Welt wie verwandelt.«
ZEIT WISSEN (Beat Mazenauer)
Biografie – Jaeggy, Fleur
Barbara Schaden studierte Romanistik und Turkologie in Wien und München, arbeitete anschließend als Verlagslektorin und ist seit 1992 freiberufliche Übersetzerin aus dem Englischen, Französischen und Italienischen. Sie hat u.a. Werke von Kazuo Ishiguro, Fleur Jaeggy, Nadine Gordimer und Elena Ferrante übertragen und ist dafür vielfach ausgezeichnet worden. Barbara Schaden lebt in München.
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