Ja okay, aber
PeterLicht (18.09.2021)Ja okay, aber · PeterLicht
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- Verlag: Tropen
- Autor: PeterLicht
- ISBN: 978-3-608-50519-1
- Veröffentlichung: 18.09.2021
- Umfang: 240 Seiten
- Maße: 128 x 210 (B/H)
- Gewicht: 321
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Aufl. 2021
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
 DAS BÜRO – UNENDLICHE WEITEN
- Sein neues Album »Beton und Ibuprofen« stand auf Platz 10 der deutschsprachigen Albumcharts- Der erste erzählerische Langtext vom »Sonnendeck-Poeten « PeterLicht
Ein Mann mittleren Alters mietet sich in einem Co-Working-Space ein. Er will endlich vorankommen. Womit ist noch unklar, doch er spürt, es geht ums Ganze. So scheint es allen in diesem kargen wie fantastischen Co-Working-Space zu gehen. Flexible Selbstoptimierer*innen, erfahrene Förderantragsschreiber, sprachlose Call-Center-Agenten, wortgewandte Prokrastinierer und andere frei flottierende Büroexistenzen – sie alle haben viel vor und stehen doch die meiste Zeit im Pausenraum und trinken Kaffee, viel Kaffee. Denn es gilt: kein Kapitalismus ohne Kaffee.
Der Space: Ein kleiner Raum, ein Tisch, ein Stuhl. Und im Pausenraum eine hochwertige Kaffeemaschine. Der Erzähler hat viel vor, doch dann kommt immer etwas dazwischen: Kaffeetrinken, Friseurtermin, Dokumentarfilm im Schwimmbad, Besuch von alten Bekannten, ein Konzert mit schrecklichem Ausgang, schlechte Träume von sich abschlachtenden Generälen, ein sich auftuendes Vakuum, das ihn zu verschlingen droht, solche Sachen, und immer wieder Kaffee. Doch auch die anderen kommen nicht voran. Und so stehen mit der Zeit immer mehr Leute vor der hochwertigen Kaffeemaschine herum, lauschen den Zisch- und Brumm-Geräuschen, bis sie unvermittelt beschließen, eine Party zu schmeißen. Danach wird nichts mehr so sein wie zuvor.
Poetisch, klug und witzig führt PeterLicht mitten hinein ins korrupte Herz unseres Selbst – ein Feuerwerk.
»PeterLicht schreibt so, wie ich gerne sprechen würde.« Sophie Passmann
Rezensionen „Ja okay, aber"
»PeterLicht ist ein Meister darin, die Dinge von vielen Seiten zu betrachten und Diskurse ad absurdum zu führen.« Anette Merkel, SWR2, 16. Januar 2022SWR2 (Annette Merkel)
»Ein lustiges, genau beobachtetes Buch vom Sonnendeck des Kapitalismus.« Kristian Teetz, RND Redaktionsnetzwerk Deutschland, 19. Dezember 2021
RND (Kristian Teetz)
»Dessen mit Witz geschildertes Prokrastinations-Dasein kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Kreise, die dieser Roman schildert, auch eine des Nichtmehrabschaltenkönnens in der digitalen Gegenwart ist. Menschen werden immer mehr zu Maschinen; etwas lässt uns ständig arbeiten, auch wenn wir nicht wollen. Unter dem Pflaster dieses Buches liegt nicht der Strand, sondern eine krankmachende Matrix, in der es keine Trennung mehr zwischen Arbeit und Freizeit gibt.« Jan Wiele, FAZ, 02. Dezember 2021
FAZ (Jan Wiele)
»Bei ihm [dem Erzähler] vereint sich die Beobachtungsgabe eines Ethnologen mit einer eher kindlich unbedarften Eloquenz und Syntax. […] Dieses Programm einer neuen ehrlichen und intensiven Zuneigung zur Umgebung liegt seit einiger Zeit in der Luft. Bei den einen heißt es ‚radikale Zärtlichkeit‘, bei den anderen ist wiederum von ‚Germanys next Lovestory‘ oder ‚anarchistischen Herzen‘ die Rede. Mal wird sie stilisiert, mal politisiert oder kritisiert, in allen Fällen arbeitet sich die junge Gegenwartsliteratur an dem Konzept ab. PeterLicht bringt das nun in der für ihn typischen Mischung aus Schelmerei, Nonsens und weichmütiger Wortkunst zu Papier.« Samuel Hamen, Zeit online, 28. November 2021
Die Zeit Online (Samuel Hamen)
»Der gefeierte Musiker und Schriftsteller, der immer wieder mit kreativen, unkonventionellen Kunstideen und -projekten begeistert, lädt hier zum Eintauchen in den Mikrokosmos moderner Existenz in außergewöhnlicher Aufmerksamkeit, Witz wie Tragik ein.« Walter Pobaschnig, Literatur Outdoors, 15. Februar 2022
Literatur Outdoors (Walter Pobaschnig)
»Wie er schreibt keiner, so witzig und so rücksichtslos.« Bettina Schulte, Badische Zeitung, 08. Dezember 2021
Badische Zeitung (Bettina Schulte)
»Jeder, der im erweiterten Kulturbereich arbeitet, kennt die beschriebenen Situationen, die bei PeterLicht zwar immer sehr freundlich beschrieben werden, sich aber doch um philosophische Fragen drehen, die schon die absurden Theaterschreiber aufgeworfen haben. Ob dem ‚Alleregalsten der Egalen‘ bewusst ist, was NICHTS ist?« Irene Schwingenschlögl – Film, Sound & Media, Dezember 2021
Film Sound & Media (Irene Schwingenschlögl)
»Weil PeterLicht so locker, pointiert und witzig schreiben kann wie andere, nun ja, Plätzchen backen – man will einfach nicht die Finger davon lassen.« Dr. Matthias Eichardt, 07 das Stadtmagazin für Jena und Region, Dezember 2021
07 das Stadtmagazin (Matthias Eichardt)
»Leuchtende Sprache. Der Musiker PeterLicht ist ein kreatives Allround-Talent und gilt als Meister der Wortschöpfung.« Christian Bollert, Detektor.fm, 25. Oktober 2021
detektor.fm (Christan Bollert)
Biografie – PeterLicht
Mit seinem Lied vom Sonnendeck landete PeterLicht 2001 den Underground-Sommerhit. Nach drei Studio- Alben erschien sein erstes Buch »Wir werden siegen – Buch vom Ende des Kapitalismus«. 2008 folgte »Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des 3. Jahrtausends«, wofür er den Publikumspreis und den 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wett- bewerb in Klagenfurt erhielt. 2014 erschienen das Buch und das gleichnamige Album »Lob der Realität«. 2019 wurde sein Theaterstück »Tartuffe oder das Schwein der Weisen« zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Eine Zeitlang war er Kolumnist der Süddeutschen Zeitung. Bei Tropen erschien 2021 sein Roman „Ja okay, aber“. 2024 veröffentlichte er das 8. Studio-Album »ALLES KLAR«.
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