Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen
PeterLicht (18.10.2025)Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen · PeterLicht
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- Verlag: Tropen
- Autor: PeterLicht
- ISBN: 978-3-608-50294-7
- Veröffentlichung: 18.10.2025
- Umfang: 256 Seiten
- Maße: 143 x 215 (B/H)
- Gewicht: 385
- Sprache: deutsch
- Auflage: 3. Druckaufl., 2026
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entdecken
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Mit zahlreichen Zeichnungen von PeterLicht
»Denn heute ist der Tag, an dem das Zeitalter des reinen Pop begonnen hat. Das Zeitalter des reinen Kapitalismus. Der reinen Performance. Und Performance kennt keine Beißhemmung und keine Moral. Moral hat eine Erinnerung. Das hier aber ist die reine Zukunft. Und die Zukunft kennt keine Regeln, sie kennt nur Erfolg.«
PeterLicht stellt sich den Zumutungen des täglichen Lebens, der grundsätzlichen Un-/Okayheit der Welt, den Mini-Katastrophen und Mega-Details. Er entwirft Welterklärungsmodelle und produziert ein langanhaltendes Kopfkino der Realität. Poetisch, grotesk, tiefgründig und liebevoll. Was wir ja wissen: Wo die Realität regiert, hat
das Absurde Konjunktur.
Alles ist unsicher und ungewiss, nur das eine nicht: Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen.
Rezensionen „Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen"
»PeterLichts Texte sind mal virtuos, mal abgedreht und oft genau auf den Punkt. Er schreibt über eine Gesellschaft, die saturiert erscheint, doch in vieler Hinsicht notleidend ist. Das heißt, er schreibt aus der Klemme unserer heutigen Zeitgenossenschaft heraus. Und das macht er auf seine gescheit-naive Art mit Witz, Scharfsinn und schrägen Einfällen, die es in sich haben.« Eberhard Falcke, SWR Kultur, 16. Dezember 2025SWR Kultur (Eberhard Falcke)
»Peter Licht ist der lustigste liebenswürdige Gesellschaftskritiker des Landes.« Jens-Christian Rabe, Süddeutsche Zeitung, 28. November 2025
Süddeutsche Zeitung (Jens-Christian Rabe)
»PeterLicht erzählt in ›Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen‹ klug und witzig vom Durchwurschteln – eine hehre Befreiungsflapsologie.« Oliver Jungen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. November 2025
FAZ (Oliver Jungen)
»Seine Geschichten, Träume, Reden, Dialoge, Beschimpfungen und Kommentare in diesem Band sind literarische Reaktionen auf die Zumutungen der Welt, die sich PeterLicht nicht etwa vom Leib hält, wie die meisten, sondern, so scheint es, denen er sich geradezu lustvoll aussetzt. Mal skurril, mal nachdenklich, mal lakonisch und eigentlich immer humorvoll.« Ralph Gerstenberg, Deutschlandfunk, 11. November 2025
Deutschlandfunk (Ralph Gerstenberg)
»Und während man noch überlegt, ob die beiden letzten Konsumhandlungen nicht eigentlich dasselbe sind, fragt man sich: Wäre es nicht doch auch noch okay, wenn alle dieses kluge, lustige, wunderbare Buch kaufen und lesen? Ich habe reiflich nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen: Ja!« Jens-Christian Rabe, Süddeutsche Zeitung, 28. November 2025
Süddeutsche Zeitung (Jens-Christian Rabe)
»[Ein fantastischer Titel] […], es ist einfach ein tolles Buch.« Olli Schulz, Fest & Flauschig, 22. November 2025
Fest & Flauschig (Jan Böhmermann)
»Sein Leben folge schließlich auch keiner klaren Handlung, sondern strahle in alle Richtungen – wie seine Literatur.« Kerstin Meier, Kölner Stadt-Anzeiger, 17. November 2025
Kölner Stadt-Anzeiger (Kerstin Meier)
»PeterLicht […] hat unsere Wirklichkeit nicht nur als Musiker wie ein feinfühlig ironischer Seismograph beschrieben, sondern auch als Schriftsteller. "Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen" (Tropen Verlag Berlin) heißt sein neues Buch, eine Sammlung der unterschiedlichsten mal komischen, mal deprimierten Texte, in denen er das Leben in unserer diffus bedrohlichen Gegenwart beschreibt, eine Existenz zwischen dauerndem Perfomancedruck und Suche nach dem richtigen Ich im falschen Kontext.« Norbert Kron, ARTstories, 19. Oktober 2025
Youtube (Norbert Kron)
Biografie – PeterLicht
Mit seinem Lied vom Sonnendeck landete PeterLicht 2001 den Underground-Sommerhit. Nach drei Studio- Alben erschien sein erstes Buch »Wir werden siegen – Buch vom Ende des Kapitalismus«. 2008 folgte »Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des 3. Jahrtausends«, wofür er den Publikumspreis und den 3sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wett- bewerb in Klagenfurt erhielt. 2014 erschienen das Buch und das gleichnamige Album »Lob der Realität«. 2019 wurde sein Theaterstück »Tartuffe oder das Schwein der Weisen« zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Eine Zeitlang war er Kolumnist der Süddeutschen Zeitung. Bei Tropen erschien 2021 sein Roman „Ja okay, aber“. 2024 veröffentlichte er das 8. Studio-Album »ALLES KLAR«.
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