Krieg in Europa
Mappes-Niediek, Norbert (15.11.2022)Krieg in Europa · Mappes-Niediek, Norbert
Der Zerfall Jugoslawiens und der überforderte Kontinent
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- Verlag: Rowohlt Berlin
- Autor: Mappes-Niediek, Norbert
- ISBN: 978-3-7371-0126-4
- Veröffentlichung: 15.11.2022
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 400 Seiten
- Maße: 150 x 33 x 219 (B/T/H)
- Gewicht: 583
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Ein dunkles Kapitel der jüngsten europäischen Geschichte: die erste große Gesamtdarstellung der Jugoslawienkriege
- Die erste große erzählerische Gesamtdarstellung der Jugoslawienkriege, die unseren Kontinent beinah zerrissen und auf lange Zeit verändert haben.Die Jugoslawienkriege haben die Weltöffentlichkeit erschüttert. Sie sind das dunkelste Kapitel der jüngsten europäischen Geschichte – mit Folgen, die bis in unsere Gegenwart reichen.Ein Thema mit ungebrochener Aktualität und Brisanz, wie zuletzt die hitzig debattierte Verleihung des Literaturnobelpreises an Peter Handke gezeigt hat.Norbert Mappes-Niediek ist der ideale Autor für dieses Thema: Als langjähriger Südosteuropa-Korrespondent hat er die Kriege unmittelbar erlebt, er war UN-Berater für Jugoslawien, kennt die Menschen und Geschichten. «Es gibt keinen zweiten deutschsprachigen Journalisten, der den Balkan so lange und so intensiv begleitet hat.» (Der Standard)
Die Jugoslawienkriege haben die Weltöffentlichkeit erschüttert. Sie sind verbunden mit den schlimmsten Verbrechen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg – mit Folgen, die unmittelbar in unsere Gegenwart reichen.
Norbert Mappes-Niediek, langjähriger Südosteuropa-Korrespondent, führt in seiner großen erzählerischen Gesamtdarstellung mitten hinein in dieses dunkle Kapitel der jüngsten europäischen Geschichte: angefangen mit den ersten Panzern in Slowenien und dem Schock darüber, dass im vermeintlich friedlichen Europa plötzlich wieder Krieg ausbricht, bis hin zum UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag. Er zeichnet die Bruchstellen des gescheiterten Vielvölkerstaats nach, nimmt das unfassbare Massaker im bosnischen Srebrenica in den Blick, fragt nach Interessen und Strategien der Kriegsparteien, aber auch nach der Verantwortung der ausländischen Mächte – und macht so die weltpolitische Tragweite des Konflikts deutlich.
Scharfsichtig und eindringlich schildert Mappes-Niediek, der die Region kennt wie wenige andere, den blutigen Zerfall Jugoslawiens – der unseren Kontinent beinah zerrissen und bis heute verändert hat.
Rezensionen „Krieg in Europa"
Ein überfälliges Buch ... Kenntnisreich und gut recherchiert.Neues Deutschland
Als Zeitzeuge, Zeitgeschichtler und Politologe, der dazu meisterhaft erzählen kann, gibt es kaum einen anderen im deutschsprachigen Raum, der ein solches Buch hätte schreiben können.
Falter
Kaum ein Journalist verfügt über ein derart umfassendes Wissen über die jugoslawischen Nachfolgestaaten ... auch für ein breites Publikum eine lesenswerte Lektüre.
WOZ - Die Wochenzeitung (Thomas Bürgisser)
Eine brillant geschriebene Geschichte über ein Stück noch gar nicht so lange zurückliegender Zeitgeschichte.
Bayern 2 "Diwan" (Thomas Bürgisser)
Kluge Analyse eines brillanten Journalisten ... Eine Leseempfehlung!
Aachener Nachrichten (Thomas Bürgisser)
Eine der gründlichsten Darstellungen, national wie international, die je zu diesem Thema erschienen ist ... Mit Blick auf die Ukraine aktueller denn je. Ein Standardwerk.
der Freitag (Thomas Bürgisser)
Es gibt wohl kaum einen anderen Autor, der sich so engagiert, objektiv, aber auch kenntnisreich mit dieser Region auseinandergesetzt hat.
Wolfgang Petritsch, UNO-Repräsentant für Bosnien und Herzegowina von 1999 bis 2022 (Thomas Bürgisser)
Ein Standardwerk.
Salzburger Nachrichten (Thomas Bürgisser)
Es gibt keinen zweiten deutschsprachigen Journalisten, der den Balkan so lange und so intensiv begleitet hat.
Der Standard (Thomas Bürgisser)
Biografie – Mappes-Niediek, Norbert
Norbert Mappes-Niediek geboren 1953, arbeitete ab 1991 als freier Korrespondent für Südosteuropa. Er schrieb vor allem für «Die Zeit», «Frankfurter Rundschau», «Berliner Zeitung», «Der Standard» und arbeitet heute u.a. für den Deutschlandfunk. Norbert Mappes-Niediek lebt mit seiner Familie in Graz.
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