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Explosive Moderne

(13.01.2026)
Produktinformationen "Explosive Moderne"
  • Suhrkamp
  • Illouz, Eva
  • 978-3-518-47513-3
  • 13.01.2026
  • 116 x 27 x 188 (B/T/H)
  • 310
  • Taschenbuch
  • deutsch
  • Explosive Modernity
  • englisch
  • Adrian, Michael
  • 447 Seiten
  • 7 %

  • Politischer Größenwahn und das Verblassen des amerikanischen Traums, die Fragilität der liberalen Demokratie, aber auch Antisemitismus, Rassismus und Misogynie: Ohne Bezug auf die Schlüsselgefühle der explosiven Moderne lassen sie sich weder verstehen noch einhegen oder bekämpfen.

    Angst, Enttäuschung, Wut, aber auch Scham oder Liebe – Eva Illouz blickt auf unsere aufgewühlte Zeit aus der Perspektive der Gefühle, die fest in die sozialen Arrangements der westlichen Moderne eingebaut sind und von ihrer Ökonomie, Politik und Kultur intensiv bewirtschaftet werden. Gefühle sind psychologisch relevant, moralisch bedeutsam, politisch wirksam – und hochgradig ambivalent. Das macht die Gegenwart, in der wir leben, so brisant, ja explosiv.

    In einer meisterlichen Komposition aus soziologischen Analysen, historischen Miniaturen und Lektüren ikonischer Werke der Weltliteratur porträtiert Illouz die Emotionen, die unsere Gesellschaft unter Hochspannung setzen.


    Biographie - Illouz, Eva

    Eva Illouz, geboren 1961, ist Professorin für Soziologie an der Hebräischen Universität Jerusalem sowie Studiendirektorin am Centre européen de sociologie et de science politique, CSE-EHESS in Paris. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Frank-Schirrmacher-Preis 2024, den Aby Warburg Preis 2024 und den EMET-Preis für Sozialwissenschaften. Ihre Bücher werden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

    Rezensionen "Explosive Moderne"

    »[Das Buch enthält] zahlreiche erhellende Detailbeobachtungen zur emotionstheoretischen Genese heutiger Debattenschlachten um Identität, Rassismus und Terrorverharmlosung.«
    Frankfurter Allgemeine Zeitung (Marianna Lieder)

    »Es gibt in diesen Tagen kaum eine andere Intellektuelle, die so fundamental über die Krise der Gegenwart nachgedacht hat wie ... Eva Illouz.«
    Der Tagesspiegel (Meike Feßmann)

    »Originell und
    augenöffnend.«

    DIE ZEIT (Meike Feßmann)

    »[Illouz'] neues Buch liefert Einsichten in die explosive Gegenwart.«
    taz. die tageszeitung (Tania Martini)

    »[Illouz] regt mit dem Buch zum Nachdenken an. In einer Zeit, in der Emotionen zunehmend den Rang von Argumenten beanspruchen, helfen die der Aufklärung verpflichteten Studien der Soziologin, den Sprengstoff der Explosiven Moderne zu entschärfen.«
    Neue Zürcher Zeitung (Guido Kalberer)

    »Das Buch Explosive Moderne enthält hochinteressante Ansätze einer emotionalen Physiognomie des modernen Bewusstseins ...«
    WELT AM SONNTAG (Mara Delius)

    »Explosive Moderne ist eine tiefe Analyse unserer gegenwärtigen Gefühlswelt geworden.«
    stern (Viorica Engelhardt)

    »Denken ist Tun, hat Adorno gesagt, den Illouz in diesem Sinne um das ›Fühlen‹ erweitert. [...] Wir müssen verstehen, dass Gefühle nicht unser Privatproblem sind.«
    Süddeutsche Zeitung (Marlene Knobloch)

    »Ein neues Buch von Eva Illouz ist immer eine bemerkenswerte Erfahrung. Wie niemand anderes im Feld der Gesellschaftsdiagnostik zielt sie auf Herz und Kopf zugleich.«
    DER SPIEGEL (Marlene Knobloch)

    »Ihre Analyse der explosiven Moderne ist eine kluge und aufschlussreiche Erklärung für das grassierende Gefühl, das unsere Zeit und unsere Demokratie so prägt.«
    ttt – titel thesen temperamente (Marlene Knobloch)

    »Wie so oft wird man in [Illouz'] Büchern nicht nur mit einem theoretischen Überblick versorgt, sondern auch mit einem Streifzug durch Literatur und Netflix-Serien unterhalten. All das trägt dazu bei, globale Konflikte besser zu verstehen.«
    SRF (Hannah Krug)

    »... eine Enzyklopädie des menschlichen Gefühlslebens ... Eva Illouz ist eine glänzende Autorin ...«
    Deutschlandfunk (Jens Balzer)

    »Was hier also vorliegt, ist in der Tat
    eine Art Gesellschaftsroman – in der
    erwähnten Doppelfunktion: Er ist
    selbst eine romanhafte Lektüre, die
    bestens geschrieben ist und nicht aufhält, sondern wirklich unterhält; und
    er bietet das Panorama einer emotional unruhiger werdenden Gesellschaft ...«

    Zeitschrift für philosophische Forschung (Hartmut von Sass)

    »Keine versteht es besser, ohne Gefühligkeit über Gefühle zu schreiben.«
    Prantls Blick (Heribert Prantl)

    »... eine gelungene Einladung zur politischen Lektüre für alle an Fragen der Gegenwart Interessierten.«
    spektrum.de (Josef König)

    »Eine
    Lektüre, die sich lohnt ...«

    Rezensöhnchen (Judith Albert)

    Hauptlesemotive: Auseinandersetzen
    Produktart: Taschenbuch
    Produktform: Taschenbuch

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