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Letzte Ehre

(18.05.2022)
Produktinformationen "Letzte Ehre"
  • Suhrkamp
  • 978-3-518-47246-0
  • ST 5246
  • 18.05.2022
  • Taschenbuch
  • 270 Seiten
  • 118 x 32 x 190 (B/T/H)
  • 252
  • suhrkamp taschenbuch (5246)
  • deutsch
  • 1
  • 7 %
  • Nervenkitzeln
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
  • Drei Frauen, drei Verbrechen und eine Ermittlerin

Die siebzehnjährige Finja Madsen ist nach einer Party nicht nach Hause gekommen. Es gibt keine Zeugen, keine äußeren Anhaltspunkte dafür, was mit ihr passiert ist. Die Ermittlungen stecken fest. Oberkommissarin Fariza Nasri vernimmt Personen aus dem Umfeld der Vermissten, darunter auch den Freund der Mutter, Stephan Barig. In dessen Haus hat die Party stattgefunden, während er das Wochenende mit zwei Bekannten auf dem Land verbrachte. Barig gibt gewissenhaft Auskunft. Nasri hört zu, stellt Fragen – und ist sich mit einem Mal sicher, dass der Mann lügt. Doch hat er wirklich etwas mit dem Verschwinden der jungen Finja zu tun, oder verbirgt er etwas ganz Anderes?

Die Suche nach einem verschwundenen Mädchen wird mehr und mehr zu einem Horrortrip durch die Abgründe männlicher Machtfantasien und die Verwüstungen, die sie hinterlassen. Fariza Nasri gerät in einen Strudel der Gewalt, der sie immer weiter mitreißt, bis sie darin zu ertrinken droht. Ein packender, schmerzhafter und düsterer Roman.

Rezensionen „Letzte Ehre"

»Es gab mal eine Initiative, Gewalt gegen Frauen in Krimis zu verbieten. Dann hätte es Friedrich Anis neuen Roman nie gegeben. Was literarisch bedauerlich und gesellschaftlich bedenklich gewesen wäre.«
WELT AM SONNTAG (Elmar Krekeler)

»In Friedrich Anis meisterhaftem Kriminalroman Letzte Ehre geht es um das, was Männer Frauen mit größter Selbstverständlichkeit antun.«
NZZ am Sonntag (Sylvia Staude)

»In Letzte Ehre ... trifft ein Hard boiled-Plot auf empathische Figurenzeichnungen, auf psychologisch feinsinnig konstruierte Dialoge und auf eine literarisch gehobene Sprache, die Friedrich Ani an keiner Stelle entgleitet, obschon er als männlicher Autor das Wagnis einer weiblichen Erzählstimme eingegangen ist.«
Deutschlandfunk (Jan Drees)

»Zwei Wörter braucht Friedrich Ani, so dass man meint, nicht nur ein bestimmtes Wetter, sondern die Atmosphäre des Buches auf der Haut zu fühlen.«
Frankfurter Rundschau (Sylvia Staude)

»Nur selten gibt es Hoffnungsschimmer. Aber dennoch gelingt es Ani, das Buch mit einem positiven Moment zu beenden. Ein intensiver Text findet so seine Abrundung.«
Allgemeine Zeitung (Sylvia Staude)

»Friedrich Ani hat mehr als einen spannenden Krimi geschrieben. Es ist ein Roman, der die Geschichten mehrerer Frauen ineinander verwebt.«
Bayerischer Rundfunk (Sylvia Staude)

»Düster und traurig und unglaublich packend.«
Die Presse (Sylvia Staude)

»Wieder meisterhaft, wie Ani die dunklen Seiten unserer Gesellschaft aufs Papier bringt. Ein fesselnder Lesestoff.«
Köllefornia (Sylvia Staude)

»Auch mit Letzte Ehre gelingt es Friedrich Ani, einem vermeintlich einfachen Fall mit jeder Buchseite weitere Facetten zu geben.«
kulturnews.de (Stephen Mack Jones)

»Ani inszeniert [Dialoge] brillant, weil er nicht auf dramatische Effekte setzt, sondern auf ein ruhiges, unaufhaltsames Sich-selbst-Entlarven.«
Münchner Merkur (Simone Dattenberger)

»In langen Monologen entlarvt [Friedrich Ani] aufs prächtigste die Selbstherrlichkeit seiner Geschlechtsgenossen ...«
Kölner Stadt-Anzeiger, Magazin (Petra Pluwatsch)

»Einmal mehr beweist [Friedrich Ani] seine große, unnachahmliche Gabe, Kriminalgeschichten zu schreiben, die in ihrer literarischen Qualität und ihrer sprachlichen Präzision begeistern und nachdrücklich erschüttern ... ein aufrüttelndes Buch [und] eine absolut lesenswerte Neuerscheinung auf dem deutschen Buchmarkt.«
biblio.at (Barbara Tumfart)

»Friedrich Ani stattet die geschundenen und schweigenden Frauen mit einer Sprache aus, die dem Grauen ihrer Geschichten angemessen ist und ... die Würde der Opfer wiederherstellt, mit schmerzlicher Poesie.«
neue-buchtipps.de (Barbara Tumfart)

Biografie

Autorenbild
Friedrich Ani, geboren 1959, lebt in München. Er schreibt Romane, Gedichte, Hörspiele, Theaterstücke und Drehbücher. Sein Werk wurde in zehn Sprachen übersetzt und vielfach prämiert, u. a. sieben Mal mit dem Deutschen Krimipreis, dem Crime Cologne Award, dem Burgdorfer Krimipreis, dem Adolf-Grimme-Preis, dem Bayerischen Fernsehpreis und der Goldenen Romy. Friedrich Ani ist Mitglied des PEN-Berlin.
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