Liebe ist gewaltig
Schumacher, Claudia (11.01.2024)Liebe ist gewaltig · Schumacher, Claudia
Roman | »Ein sprachgewaltiger, erschütternder, psychologisch kluger Wurf.« Benedict Wells
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- Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
- Autor: Schumacher, Claudia
- ISBN: 978-3-423-14874-0
- Veröffentlichung: 11.01.2024
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 376 Seiten
- Maße: 115 x 28 x 190 (B/T/H)
- Gewicht: 294
- Sprache: deutsch
- Auflage: 5. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Eintauchen
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Eintauchen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Emotional überwältigend erzählt dieser Roman von häuslicher Gewalt und ihren FolgenEin Blick hinter die Fassade einer bürgerlichen, scheinbar perfekten FamilieIm Rahmen der Hamburger Literaturpreise als »Buch des Jahres« 2022 ausgezeichnet und u. a. für den aspekte-Preis nominiert
Von Gewalt, von Zärtlichkeit und von der Macht der Befreiung
Juli wächst in einer Vorzeigefamilie auf: Die Eltern sind Rechtsanwälte, sie ist Klassenbeste. Doch in der Kleinstadtvilla herrscht das Grauen. Der Vater drillt die Kinder auf Leistung, prügelt sie und seine Frau. Juli wird älter, fordert ein Ende der Gewalt, deren Realität von der Mutter vehement abgestritten wird. Einzig ihre Geschwister und eine Maus geben Halt. Wie kann man sich befreien, wenn man weder den Eltern noch den eigenen Erinnerungen traut? Die Befreiung gerät zum Feldzug – gegen die Eltern und das eigene Ich. Drei Jahrzehnte folgen wir Juli, die mit aller Macht versucht, die Deutungshoheit über ihr Leben zu erlangen. Ein eindringlicher Roman über Verletzungen und eine mögliche Heilung, voller Originalität und Wärme.
Rezensionen „Liebe ist gewaltig"
Ein bravouröses Debüt. Man liest diesen Roman mit angehaltenem Atem bis zur letzten Seite.Bayerischer Rundfunk (Knut Cordsen)
Ein Roman, ein Debüt von enormer Formulierkunst.
hr2 kultur (Volker Hage)
Manchen literarischen Debüts sieht man an keiner Stelle an, dass sie literarische Debüts sind. (...) Claudia Schumacher (...) legt ein solches Kunststück vor: souverän, provokativ, sprachmächtig und originell von der ersten Seite an.
Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik (Rainer Moritz)
Das Tempo erzeugt einen Sog, dem man sich schwer entziehen kann.
Die Welt (Rainer Moritz)
Dass sie sich gesellschaftlich gut auskennt, merkt man ihrem Roman an: Messerscharf skizziert sie die Abgründe der Familie Ehre.
taz am Wochenende (Sophie Zessnik)
Das Besondere an Claudia Schumachers Debüt ist die rotzige Erzählstimme.
SRF-Bestenliste (Sophie Zessnik)
Schumacher lässt es in diesem Roman nicht an Explosionskraft fehlen, deshalb möchte man das Buch zu keinem Augenblick weglegen.
NDR Kultur, Neue Bücher (Claudia Ingenhoven)
Das Buch ist so spannend geschrieben, dass man es nicht weglegen kann, so brutal in seiner Erzählung, dass es zwischenzeitlich kaum auszuhalten ist, und trotzdem auch immer wieder voller komischer Momente, die einen zum Lachen bringen.
Stern (Claudia Ingenhoven)
Schumacher lässt die junge Frau vom Erwachsenwerden in dieser fürchterlichen Familie erzählen, von ihren Versuchen der Rebellion und Befreiung – auch von ihrem Wunsch nach Zugehörigkeit. Das sorgt für große Unmittelbarkeit bei der Lektüre, so als stünde man – um im Bild vom Beginn zu bleiben – beim Sabbath-Konzert direkt an der Box.
merkur.de (Michael Schleicher)
Biografie – Schumacher, Claudia
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