Lyneham
Westerboer, Nils (15.03.2025)Lyneham · Westerboer, Nils
Gewinner SERAPH 2026 Bestes Buch
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- Verlag: Klett-Cotta
- Autor: Westerboer, Nils
- ISBN: 978-3-608-98723-2
- Veröffentlichung: 15.03.2025
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 496 Seiten
- Maße: 137 x 215 (B/H)
- Gewicht: 598
- Sprache: deutsch
- Auflage: 5. Druckaufl., 2026
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Eintauchen
- Nebenlesemotive: Nervenkitzeln
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- »Spannend, stringent und strotzend vor fantastischen, bizarren Details. « Richard Färber, Südwest-Presse »Grusel, Zauber, Ironie und Erzählfreude des Buchs wachsen aus den großen philosophischen Fragen. Stefan Mesch, Deutschlandfunk Kultur»Atmosphärischer Thriller, philosophisches Kammerspiel, packende Zukunftsvision. ATHOS 2643 ist ein großartiger Vertreter moderner Science-Fiction.« André Schmechta, Phantastik-Couch
»Ein Meilenstein hiesiger Science-Fiction« Dietmar Dath, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Gewinner SERAPH 2026 Bestes Buch
Kurt Laßwitz Preis 2026
Phantastikpreis der Stadt Wetzlar 2025
Henry Meadows wird zwölf, als die Erde stirbt. Mit seinem Vater und seinen Geschwistern reist er nach Perm, einem urzeitlichen Mond in einem fernen Sonnensystem. Henrys Mutter ist mit einem anderen Raumschiff geflogen. Sie wird von der Familie sehnsüchtig erwartet. Doch plötzlich mehren sich die Zeichen: Sie ist schon hier gewesen, vor langer Zeit. Und sie hat eine Warnung hinterlassen.
Mit Hightech trotzt die erste und einzige Kolonie der Menschheit der Natur des Mondes Perm, die faszinierend und bedrohlich zugleich ist. Hier gibt es Berge, die in den Weltraum ragen, zwei Arten von Nächten und eine gefährliche, unsichtbare Tierwelt. Als Henry ankommt, ist die neue Heimat noch nicht "fertig": Die Atmosphäre ist giftig und enthält zu wenig Sauerstoff, ohne Schutz ist ein Aufenthalt im Freien tödlich. Irgendetwas hat das Terraforming Perms verhindert. Henrys Mutter Mildred kennt den Grund. Die Wissenschaftlerin hat sich entschieden, nicht mit ihren Kindern zu fliegen, sondern einen neuen Antrieb abzuwarten, mit dem sie ihre Familie um Jahrtausende überholt. Sie will für die bestmögliche aller Welten sorgen. Dazu legt sie sich mit dem mächtigen Leiter des Unternehmens an, der ein anderes Ziel verfolgt. Ein Kampf entbrennt, der über das Leben von Henry und seiner Familie entscheiden wird – viele tausend Jahre später.
Rezensionen „Lyneham"
»›Lyneham‹ ist ein herausragendes, forderndes Meisterwerk, das mit wissenschaftlicher Präzision, emotionaler Tiefe und philosophischer Wucht die dunklen Seiten menschlicher Natur schonungslos beleuchtet.« Ben Männel, Buchkomet, 17. Juni 2025(Ben Männel)
»Gigantisch. Spektakulär. Fantastisch.« Peter Pollak, Kultbote, Mai 2025
Kultbote (Peter Pollak)
»Ein Meilenstein hiesiger Science-Fiction« Dietmar Dath, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. März 2025
FAZ (Dietmar Dath)
»Dieser Science-Fiction ist ein gelungener Ritt durch Raum und Zeit. Die Ideen sind nicht nur kurze Anregungen für eine Weltraumhandlung, sondern der ganze Roman ist gehaltvoll und sehr spannend und toll erzählt. Dieser Flug geht schnell vorbei, schüttelt uns durch und hinterlässt einen Hohlraum in unserer Realität.« Hauke Harder, Leseschatz, 07. März 2025
Leseschatz (Hauke Harder)
»›Lyneham‹ [spannt] einen ganz weiten erzählerischen Bogen quer durchs Weltall und durch die Jahrtausende und behandelt große Fragen des Menschseins auf einer sehr persönlichen Ebene.« Jury Phantastikpreis Wetzlar, Börsenblatt, Juni 2025
Phantastikpreis Wetzlar (Hauke Harder)
»Science Fiction ist nie groß darin gewesen, zukünftige Entwicklungen vorauszusagen und die Folgen neuer Technik abzuschätzen. Gute Science Fiction ist durchaus ein Seismograph für die Erschütterungen der Gegenwart. ›Lyneham‹ eine große Metapher dafür, wie es sich lebt als Mensch auf der Flucht, in der Fremde.« Hartmut Kasper, Deutschlandfunk, 11. Juni 2025
Deutschlandfunk (Hartmut Kasper)
»Ein Roman, der die zentralen Fragen unserer Zeit adressiert. Das ist ein hochpolitischer Roman, der aber nicht die Wirklichkeit ausblendet, der die von Technik durchdrungenen gesellschaftlichen Bedingungen, die politischen Bedingungen mitdenkt und der in dieser Welt tatsächlich die entscheidenden Fragen stellt.« Denis Scheck, WDR3 Mosaik, 26.05.2025
WDR 3 Mosaik (Hartmut Kasper)
»Endlich mal wieder ein rundum gelungener Science-Fiction-Roman mit grandiosem Worldsetting. […] Der geneigte Rezensent fühlt sich durchaus an SF-Klassiker erinnert. Westerboers Buch könnte gut einer werden.« Stefan Rammer, Passauer Neue Presse, 26. Mai 2025
Passauer Neue Presse (Stefan Rammer)
»Westerboer lässt den Status als Geheimtipp damit hinter sich. Er muss fortan zur ersten Reihe nicht nur der deutschen Science-Fiction-Autoren gerechnet werden.« Richard Kämmerlings, Die Welt, 15. April 2025
Die Welt (Richard Kämmerlings)
»Endlich Science-Fiction aus Deutschland, die das ganze Weltall lesen sollte« Richard Kämmerlings, Die Welt, 15. April 2025
Die Welt (Richard Kämmerlings)
»›Lyneham‹ ist weit mehr als nur ein Science-Fiction-Roman über die Kolonisierung eines fremden Himmelskörpers. Es ist eine tiefgehende Reflexion über die Natur der Zeit, die Bedeutung von Familie und den moralischen Preis wissenschaftlicher Fortschritte. Mit einer fesselnden Handlung, einer atmosphärisch dichten Welt und komplexen Charakteren schafft Nils Westerboer eine Geschichte, die lange nachhallt. Fans von anspruchsvoller Science-Fiction, die sowohl spannende Abenteuer als auch philosophische Fragestellungen schätzen, werden in diesem Buch eine außergewöhnliche Lektüre finden.« Tina Würz, Magie der Bücher, 22. März 2025
Magie der Bücher (Tina Würz)
»Abermals also leistet Nils Westerboer mit ›Lyneham‹ einen unverwechselbaren Beitrag zur gegenwärtigen, von Leuten wie Aiki Mira, Theresa Hannig und ihm getragenen Hochblüte deutschsprachiger Science-Fiction.« Dietmar Dath, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. März 2025
FAZ (Dietmar Dath)
»Westerboer entwickelt einen in sich stimmigen, psychologisch schlüssigen Ideen-Kosmos, mit bisweilen auch sehr witzigen Erscheinungsformen und raffiniert gebauten Zwischenböden für scheinbar nebensächliche Nuancen, die sich dann wie von selbst weitererzählen.« Richard Färber, Südwest Presse, 21. März 2025
Südwest Presse (Richard Färber)
»Alles ist wirklich viel komplexer, wärmer, wendungsreicher als nötig. […] ein hohes erzählerisches und sprachliches Niveau.« Stefan Mesch, Deutschlandfunk Kultur, 19. März 2025
Deutschlandfunk Kultur (Stefan Mesch)
»[Es] wird sehr schnell klar, dass das besondere Öko-System des Mondes andere Forderungen stellt - und diese zu verstehen, das ist das Anliegen der faszinierenden Geschichte, die den wahren Geist der Science Fiction atmet, weil es eben kein typisches Abenteuer ist.« Christel Scheja, Phantastik News, 15. März 2025
Phantastik-News (Christel Scheja)
»Endlich mal wieder eine kluge Weltflucht. Ein Science-Fiction Roman, der eine vielschichtige und spannende Handlung aufbaut. Der Autor versteht es, neben dem Erzählstrom viele Gedankenmuster loszubrechen, die durch die verwobene Handlung mehrere Dimensionen öffnen. Auch die Metaphorik wird durch den Lesefluss zu einem literarischen Bilderrausch.« Hauke Harder, Leseschatz, 07. März 2025
Leseschatz (Hauke Harder)
Biografie – Westerboer, Nils
Nils Westerboer, geboren 1978, war nach der Schule in Israel tätig, unter anderem als Betreuer für Menschen mit Behinderung, Hausmeister und Trainer für Sprengstoffsuchhunde. Anschließend studierte er Germanistik, Theologie und Medienwissenschaften in München und Jena. Als Naturfilm-Kameraassistent ging er für ZDF, NDR und arte auf Tuchfühlung mit Hornissen, Wölfen und Vampiren. Seit 2012 unterrichtet er an einer Gemeinschaftsschule. Nach seinem Debüt »Kernschatten« erschien in der Hobbit-Presse sein Buch »Athos 2643«, das mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis 2023 ausgezeichnet wurde. Sein dritter Science-Fiction-Roman »Lyneham« wurde von der Presse begeistert aufgenommen. Für dieses Buch erhält er den Phantastikpreis der Stadt Wetzlar.
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