M. Das Ende und der Anfang
Scurati, Antonio (16.05.2026)M. Das Ende und der Anfang · Scurati, Antonio
Roman
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- Verlag: Klett-Cotta
- Autor: Scurati, Antonio
- Übersetzer: Koskull, Verena von
- ISBN: 978-3-608-96719-7
- Veröffentlichung: 16.05.2026
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 368 Seiten
- Maße: 138 x 220 (B/H)
- Gewicht: 514
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: M. La fine e il principio
- Originalsprache: ita
- Auflage: 1. Auflage 2026
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Große Serie auf Sky
»An Scuratis Romanbiographie des Duce kommt man nicht mehr vorbei« Frankfurter Rundschau
Der phänomenale Abschluss der weltweit gefeierten Bestsellerreihe aus Italien: »Das Ende und der Anfang« erzählt vom Ende des Mannes, dessen blutige Spuren sich von Italien nach Europa und in die ganze Welt ziehen – und vom Anfang des Mythos Mussolini. Ein unvergleichliches Epos.
Am 28. Juli 1943 wird Benito Mussolini nach Ponza deportiert. Er hat alles verloren, hegt keine Hoffnung mehr – bis er durch einen Handstreich deutscher Fallschirmjäger befreit und von Hitler an die Spitze eines Marionettenstaates gesetzt wird, so unbeweglich und bleiern wie die Wasser des Gardasees, von dem aus er ihn regieren soll: die Italienische Sozialrepublik. In den sechshundert Tagen ihres Bestehens – von September 1943 bis April 1945 –, erlebt Italien seine dunkelste Stunde: die Stunde der niederträchtigsten und feigsten Gewalt, der Judenverfolgung, der Flächenbombardements. Es ist der letzte Akt der Tragödie des Faschismus und des Krieges. Mit der ganzen Kraft und Sorgfalt der Literatur erzählt Antonio Scurati das tragische Ende: der Höflinge, der Mitwisser, derjenigen, die fliehen, und derjenigen, die bis zum Schluss beim Duce bleiben. Es ist das Ende Mussolinis – und es ist der Beginn der Freiheit für Italien und Europa.
Rezensionen „M. Das Ende und der Anfang"
»Womit er zweifellos recht hat: Faschismus ist eine Radikalisierung der Idee vom "nationalen Interesse" und als solche der Demokratie näher, als es deren Verteidiger wahrhaben wollen. Für diesen Gedanken – und für dessen italienische Geschichte – eine Anschauung gefunden zu haben, bis tief in die Schicksale einzelner Menschen hinein: Darin liegt das erhebliche Verdienst dieses Romans.« Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung, 07. Juni 2026Süddeutsche Zeitung (Thomas Steinfeld)
»Seine knappen kunstvollen und eindringlichen Sätze gleichen eher einer Gesprächstherapiesitzung: Alles wird herausgeholt und liegt dann schonungslos vor einem. Nur es kann dauern, bis daraus etwas, auch im eigenen Kopf, folgt. Denn vor allem wird kein schnelles "Gut" und "Böse" verteilt.« Christoph Villinger, taz, 02. Juni 2026
taz (Christoph Villinger)
»Selten hat eine solche romanhafte Biografie so großes positives Echo erzeugt wie Scuratis Roman. Er verbindet in vorbildlicher Weise Historie und erläuternde Geschichte und lässt den großen Duce in allen seinen Facetten lebendig werden. Exzellent.« Ernst Koelnsperger, Studiosus Bücherschau, Juni 2026
Studiosus Bücherschau (Ernst Koelnsperger)
»Das ›M‹ steht für Mussolini, dessen Leben Scurati detailreich und elegant nacherzählt. […] Das Oszillieren zwischen der Nüchternheit sorgfältig recherchierter Originaldokumente und erzählerischer Verdichtung verleiht seinen Büchern ihre Wucht. Sprachlich hebt sich Scurati vom herkömmlichen historischen Romanen ab: Sein Stil ist eindringlich, rhythmisiert durch kurze, prägnante Sätze, die die Dramatik der Geschehnisse verstärken. Die Konzentration auf das Erleben der Protagonisten und die Dynamik der Ereignisse verleiht Scuratis Erzählung eine besondere Unmittelbarkeit, die neben der Ideologie eben auch die Psychologie der Faschisten – und allen voran Mussolinis – in den Mittelpunkt stellt.« Moritz, Pitscheider, Jungle World, 24. April 2025
Jungle World (Moritz Pitscheider)
Biografie – Scurati, Antonio
Antonio Scurati, 1969 in Neapel geboren, ist Professor für vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Mailand und schreibt für die Zeitungen Corriere della Sera and El País. Seine Romane sind in viele Sprachen übersetzt und wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Premio Mondello und dem Premio Campiello. Sein großes Romanprojekt zum Aufstieg des Faschismus in Europa machte ihn international berühmt. Alle drei erschienenen Bücher standen auf Platz eins der italienischen Bestsellerliste. Für »M. Der Sohn des Jahrhunderts« erhielt den wichtigsten Literaturpreis Italiens, den Premio Strega; »M. Der Mann der Vorsehung« wurde mit dem Prix du Livre Européen ausgezeichnet.
Verena von Koskull, geboren 1970, studierte Italienisch und Englisch für Übersetzer sowie Kunstgeschichte in Berlin und Bologna. Seit 2002 ist sie als Literaturübersetzerin tätig, außerdem übersetzt sie für die Wochenzeitung DIE ZEIT.
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