Meine Mutter
Flitner, Bettina (04.09.2025)Meine Mutter · Flitner, Bettina
Roman
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- Verlag: Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Flitner, Bettina
- ISBN: 978-3-462-00849-4
- Veröffentlichung: 04.09.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 320 Seiten
- Maße: 121 x 29 x 194 (B/T/H)
- Gewicht: 360
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Eine Reise in die Geheimkammern der eigenen Familie
- »Ein ebenso erschütterndes wie kluges Buch über die Verzweigungen des Unglücks in einer Familie. Bettina Flitner dringt mit ihrem scharfen Blick in die Tiefenschichten von persönlichen und historischen Prägungen. Bewundernswert auch, wie sie sich bei all dem ihren schwarzen Humor bewahrt hat. Oder hat der Humor sie bewahrt?« Jenny Erpenbeck
Als Bettina Flitner für eine Lesung aus ihrem Buch »Meine Schwester« nach Celle zurückkehrt – dorthin, wo vor 40 Jahren ihre Mutter beerdigt wurde –, springen sie mit unerwarteter Heftigkeit Fragen an, die sie lange von sich fern gehalten hatte: Fragen nach dem großen Unglück im Leben ihrer Mutter und nach einer Familienkatastrophe in einer fernen Zeit und in einem fernen Land.
Und so begibt sich Bettina Flitner auf eine Reise voller Überraschungen und Entdeckungen in den Luftkurort Wölfelsgrund im ehemaligen Niederschlesien, dem heutigen Międzygórze, wo ihre Vorfahren bis zur dramatischen Flucht 1946 ein Sanatorium besessen und geleitet haben. Aus den Erlebnissen ihrer Reise ins heutige Polen, den Tagebüchern und Dokumenten ihrer Familienmitglieder und ihren eigenen Erinnerungen an das Leben ihrer Mutter erschafft Bettina Flitner nicht weniger als ein literarisches Meisterwerk, einen hochspannenden Familienroman, der zugleich eine nachgetragene Versöhnung mit der eigenen Mutter ist und die erlösende Kraft des Erinnerns und des genauen Erzählens demonstriert.
Rezensionen „Meine Mutter"
»Was von einem Leben bleibt, was sich verstehen lässt und was unergründbar bleibt, davon erzählt ›Meine Mutter‹ mit großer Offenheit.«NZZ (Rainer Moritz)
»Ein beeindruckendes Buch über ein in vielerlei Hinsicht typisches westdeutsches Frauenleben und über die Macht von Traumata, die von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden.«
WDR Westart lesen (Oliver Pfohlmann)
»(...) was Flitner (...) berichtet, ist anrührend gerade deshalb, weil sie mit einiger Distanz erzählt. Weil Emotionales nicht mit Pomp und Drama in Szene gesetzt wird, sondern sich mit knappen und brutalen Pointen nach und nach entfaltet.«
Die Zeit Literatur (Adam Soboczynski)
»ein berührendes Erinnerungsbuch, eine Familiengeschichte, die lange nachhallt«
Domradio (Adam Soboczynski)
»[Flitner] kann mit Worten genauso starke Bilder malen wie mit ihrer Kamera, und sie fesselt uns Leser mit diesem sowohl sachlichen als auch erschütternden Buch auf jeder Seite.«
Bunte (Elke Heidenreich)
»Das Buch hat (...) einen eigenen Sound, viel Humor und ein Thema, dass niemanden kaltlässt: Familie.«
Donna (Elke Heidenreich)
»Ohne sentimental zu werden steigt die Fotografin tief in [ihre] Familiengeschichte ein.«
Hannoversche Allgemeine Zeitung (Maike Jacobs)
»Einen großen Bogen hat Bettina Flitner von der Gegenwart in die Vergangenheit gespannt und zurück, tiefe Gedankengänge verfolgt, treffende Dialoge gefunden. (...) Diese Geschichte zieht einen in ihren Bann.«
WAZ Online (Dagmar Schwalm)
»Familiengeschichte als erzählerische Ressource ‒ was französische Autoren können, kann Bettina Flitner schon lange.«
Welt am Sonntag - Die literarische Welt (Marlen Hobrack)
»Bettina Flitner (...) verdichtet die Erinnerungen an ihre Mutter zu einem spannenden Familienroman.«
WDR Westart (Hilka Sinnig)
»Bei aller Intimität ihrer persönlichen Familiengeschichte wirft [Flitner] einen durchdringenden Blick auf die Gesellschaft und öffnet uns die Augen dafür, wie politisch selbst das Privateste bisweilen ist.«
Kölner Stadt-Anzeiger (Kerstin Meier)
»Flitner ist versöhnlich (...), nimmt im Buch gleichzeitig Abschied und entwickelt einen neuen Blick, der aufrüttelnd und tröstlich zugleich ist.«
Kölnische Rundschau (Jan Sting)
Biografie – Flitner, Bettina
Bettina Flitner ist 1961 in Köln geboren, wo sie auch heute wieder lebt. Sie startete als Filmemacherin, arbeitet aber nach ihrem Studium an der Film- und Fernsehakademie in Berlin als Fotografin. Oft kombiniert sie in ihren Arbeiten, die in vielen Galerie- und Museumsausstellungen gezeigt wurden, Fotografie und Text. Sie arbeitet u. a. für Zeitschriften und veröffentlichte zahlreiche Bücher. Zuletzt erschien bei Kiepenheuer & Witsch »Meine Schwester«.
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