Mendelssohn auf dem Dach
Weil, Jiří (31.01.2019)Mendelssohn auf dem Dach · Weil, Jiří
Taschenbuch
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Produktdetails
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Produktnummer:
9783803133090
Verlag: Wagenbach, K
Autor: Weil, Jiří
Reihe: Oktavheft
ISBN: 978-3-8031-3309-0
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 31.01.2019
Verlag: Wagenbach, K
Autor: Weil, Jiří
Reihe: Oktavheft
ISBN: 978-3-8031-3309-0
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 31.01.2019
Produktinformationen "Mendelssohn auf dem Dach"
- Verlag: Wagenbach, K
- Autor: Weil, Jiří
- Übersetzer: Thiele, Eckhard
- ISBN: 978-3-8031-3309-0
- Veröffentlichung: 31.01.2019
- Umfang: 288 Seiten
- Maße: 120 x 210 (B/H)
- Reihe: Oktavheft
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Mendelssohn auf dem Dach
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
Biografie – Weil, Jiří
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Jiří Weil, geboren als Sohn eines jüdischen Rahmenmachers im böhmischen Praskolesy, studierte und promovierte an der Karls-Universität in Prag. Vom Kommunismus begeistert, ging er 1933 nach Moskau, um dort als Journalist und Übersetzer marxistischer Literatur zu arbeiten. Nach dem Ausschluss aus der Partei und der Deportation nach Mittelasien im Zuge der ersten stalinistischen Säuberungen kehrte Weil 1935 nach Prag zurück. Als 1939 die sogenannte Resttschechei von den Nationalsozialisten besetzt wurde, konnte er der Verfolgung nur durch einen vorgetäuschten Selbstmord entgehen. In der Nachkriegszeit war Weil Mitarbeiter am Jüdischen Museum in Prag. Er arbeitete zudem als Redakteur und Autor, war in seiner schriftstellerischen Tätigkeit durch ein siebenjähriges Publikationsverbot jedoch stark eingeschränkt. Jiří Weil wurde 1956 rehabilitiert, starb aber bereits drei Jahre später an Leukämie. Heute gilt er als Klassiker der neueren tschechischen Literatur. Die stalinistischen Säuberungen und den nationalsozialistischen Terror hat Weil in Romanen wie »Moskau – Die Grenze« (1937) oder »Leben mit dem Stern« (1949) eindrucksvoll verarbeitet.
Der Übersetzer Eckhard Thiele (1944 –2018) lernte nach einer Polioerkrankung während einer Kur im Riesengebirge Tschechisch. Er studierte im Fernstudium an der Universität Leipzig Slawistik und promovierte nach dem Mauerfall an der TU Berlin über »Literatur nach Stalins Tod«. Der Mitherausgeber einer 33-bändigen tschechischen Bibliothek war ein wichtiger Förderer tschechischer Literatur in Deutschland.
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