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Rot (Hunger)

Varatharajah, Senthuran (23.02.2022)
Produktinformationen "Rot (Hunger)"
  • S. FISCHER
  • Varatharajah, Senthuran
  • 978-3-10-397075-3
  • 23.02.2022
  • Hardcover
  • 120 Seiten
  • 140 x 215 (B/H)
  • 283
  • deutsch
  • ger
  • 3. Auflage
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Buch gebunden
  • Hardcover

Über die Einsamkeit des Körpers und unsere Sprache der Liebe

  • »›Rot (Hunger)‹ ist eine Sensation, ein grandioses Wagnis, und eine Zumutung, im besten Sinne. Ein ungeheuerliches, ein ungeheuer berührendes Buch.«  Carolin EmckeMehrfach ausgezeichnet für seinen Debütroman »Vor der Zunahme der Zeichen«

Über die Einsamkeit des Körpers und unsere Sprache der Liebe

Unsere Sprache der Liebe ist eine kannibalische Sprache. Wir sagen: Ich habe Dich zum Fressen gern. Ich will Dich auffressen. In seinem zweiten Roman erzählt Senthuran Varatharajah zwei Geschichten, die zu einer werden. Die Geschichte eines Jahres, nach einer Trennung, und die Geschichte eines Tages: vom 9. März 2001, an dem A in seinem Haus in Rotenburg B, wie zuvor vereinbart, tötet, zerteilt und Teile von ihm isst. Mit lyrischer Intensität und philosophischer Strenge erzählt »Rot (Hunger)« davon, dass der Mensch, den wir lieben, immer zu weit entfernt ist. Und davon: dass er immer fehlt, auch wenn er vor uns steht. Das ist eine Liebesgeschichte. Mit diesem Satz beginnt der Roman. 

Rezensionen „Rot (Hunger)"

Ein Meisterwerk.
Lesenswert Quartett (Denis Scheck)

Senthuran Varatharajahs provozierend brillanter Roman erzählt von Liebe und Kannibalismus. Auch wenn der Autor tatsächlich bis ins brutale Detail geht: die literarische Extremerfahrung lohnt sich.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Christian Metz)

In seinem neuen Roman Rot (Hunger) macht Senthuran Varatharajah aus diesem Fall grandiose Literatur.
ARD/Druckfrisch (Denis Scheck)

Senthuran Varatharajah gehört für mich zu den formal anspruchsvollsten [...] jungen Gegenwartsschriftstellern der Zeit.
WDR3 Gutenbergs Welt (Myriam Schellbach)

Senthuran Varatharajah setzt sich in seinem Roman ›Rot (Hunger)‹ auf außergewöhnliche Weise mit den so vertraut geglaubten zwischenmenschlichen Polen Nähe und Distanz auseinander.
Frankfurter Rundschau (Judith von Sternburg)

[...] eine der schönsten [Liebesgeschichten], die ich je gelesen habe.
rbb Radio Eins (Maria Christina Piwowarski)

Varatharajahs Experiment ist zu 100 Prozent gelungen. Einen Prosatext mit annähernd ähnlicher Intensität wird man in der Gegenwartsliteratur schwerlich finden.
Bayern 2 (Diwan) (Andreas Trojan)

Dieses Buch besitzt eine Explizitheit [...], die uns innerlich anfasst. Eine Schönheit, die uns berauscht. Und eine Sehnsucht, die absolut lebensnotwendig ist.
MCP Newsletter (Maria Christina Piwowarski)

Varatharajahs Sprache [...] lebt von atmosphärisch dichten und intensiven Bildern, doch das Zepter hat eine philosophische Strenge. Das macht Rot (Hunger) zu [...] einem literarischen Ereignis.
Deutschlandfunk Kultur (Claudia Kramatschek)

Heiligkeit, Schönheit und Grausamkeit des Zerbrechen sind dem Roman eingeschrieben [...]
Deutschlandfunk – Büchermarkt (Shirin Sojitrawalla)

Rot (Hunger) erweist sich als extrem eigen. Und als ebenso verstörender wie faszinierender Solitär innerhalb der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.
Deutschlandfunk – Büchermarkt (Shirin Sojitrawalla)

Ein Hohelied mit Haut und Haaren.
Kölner Stadt-Anzeiger (Christian Bos)

Der Autor verzichtet auf Spektakel, Sensation und jeglichen Voyeurismus. Stattdessen seziert er unsere Sprache und experimentiert mit der Form.
rbb Kultur (Christian Bos)

›Rot (Hunger)‹ möchte eine Zumutung sein und das ist dieser Roman auch, im allerbesten Sinne.
rbb Kultur (Nadine Kreuzahler)

Biografie – Varatharajah, Senthuran

V
Varatharajah, Senthuran

Senthuran Varatharajah, geboren 1984 in Jaffna, Sri Lanka, studierte Philosophie, evangelische Theologie und vergleichende Religions- und Kulturwissenschaft in Marburg, Berlin und London. 2016 erschien sein erster Roman »Vor der Zunahme der Zeichen« im S. Fischer Verlag. Sein zweiter Roman »Rot (Hunger)« wurde 2022 veröffentlicht. Seine Romane wurden vielfach ausgezeichnet. Varatharajah lebt in Berlin.


Literaturpreise:

- 3Sat-Preis bei den 38. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt
- Kranichsteiner Literaturförderpreis 2016
- Bremer Literaturförderpreis 2017
- Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis 2017
- Rauriser Literaturpreis 2017

Weitere Ausgaben:

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