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Produktinformationen "Sepp"
  • Suhrkamp
  • Gumbrecht, Hans Ulrich
  • 978-3-518-43279-2
  • 11.03.2026
  • Hardcover
  • 493 Seiten
  • 146 x 46 x 218 (B/T/H)
  • 686
  • deutsch
  • 1
  • 7 %
  • Entdecken
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • Eine intellektuelle Autobiographie, in der sich Welt- und Geistesgeschichte kreuzenBegegnungen mit Stars der Geisteswissenschaften und weltbekannten SportlernStreitbarer Autor mit großer medialer PräsenzMit viel Energie und großem Witz erzählt

Weder für das Lesen noch für das Schreiben habe er eine Leidenschaft, behauptet Hans Ulrich Gumbrecht, und doch gehört er zu den bedeutendsten und produktivsten Geisteswissenschaftlern der Gegenwart. In ironischer Halbdistanz blickt der emeritierte Stanford-Professor auf mehr als ein halbes Jahrhundert Lebensgeschichte zurück. Alles beginnt 1948 im zerbombten Würzburg, aber schon bald lockt ihn sein Ehrgeiz auf eine atemberaubende Reise rund um den Globus. Am berühmten Lycée Henri IV eifert er im Paris der 1960er Jahre dem Habitus französischer Intellektueller nach, in Salamanca beginnt er zu schreiben, an der Copacabana spürt er die Präsenz der Vergangenheit und im Silicon Valley erlebt er die Geburt einer neuen Form des Denkens.

Mit charmanter Unbescheidenheit und in strahlender Intensität beschwört Gumbrecht Szenen für die Ewigkeit herauf: einen Sündenfall vor der Erstkommunion, Lunch mit Michel Foucault, drei Sätze mit Neymar, eine Gefängnisnacht in San José und einen Puma im Schnee der Anden. So entsteht das Bild eines Intellektuellenlebens, dessen Kraft sich am Ende nicht in abstrakten Urteilen verdichtet, sondern in einem Namen, der diesseits und jenseits des Atlantiks leicht über die Lippen geht: Sepp.

Rezensionen „Sepp"

»... gelebte Geistesgeschichte auf 500 Seiten.«
Neue Zürcher Zeitung (Marc Tribelhorn)

»Für alle, die [an] einer subjektive Geschichte der Geisteswissenschaften und ihrer Theoriebildung in den vergangenen 60 Jahren interessiert [sind] und die dabei noch einmal Figuren wie Hans Robert Jauß, Reinhart Koselleck, Niklas Luhmann, Frank Schirrmacher, Michel Foucault, Condoleeza Rice oder Richard Rorty begegnen möchten.«
Süddeutsche Zeitung (Johan Schloemann)

»Hans Ulrich Gumbrecht zählt heute zu den einflussreichsten transatlantischen Intellektuellen. ... Mit Sepp ist [ihm] auch noch ein großer Roman über sich selbst geglückt.«
DIE ZEIT – Literatur-Spezial (Alexander Cammann)

»Ein humorvoller Blick auf ein halbes Jahrhundert Geistesgeschichte.«
DIE ZEIT (Alexander Cammann)

»Große Unterhaltung ...«
Frankfurter Rundschau (Alexander Cammann)

»Mit der Autobiografie Sepp hat Hans Ulrich Gumbrecht ein äusserst unterhaltsames Buch veröffentlicht. Darin reflektiert der 77-Jährige über sein Leben und seine Karriere zwischen den Kontinenten. Und er gibt darin – quasi nebenher – einen Überblick über die wichtigen kulturtheoretischen Trends der vergangenen Jahrzehnte.«
Tages-Anzeiger (Alexandra Kedves, Andreas Tobler)

»Gumbrechts intellektuelle Biographie ist auch eine Suche nach Erlösung und Überwindung des Abstands, der ihn oder vielmehr das Denken von der Welt trennt. Es ist ebenso aufregend wie anregend und unterhaltsam, ihm dabei zuzusehen.«
Deutschlandfunk (Jörg Magenau)

»... [Die] äußerst lesenswerte Bilanz eines Gelehrtenlebens ... Sie ist ein Plädoyer für fröhliche Wissenschaft, aber manchmal auch eine sarkastische Abrechnung mit einem überhitzten akademischen Hochleistungsbetrieb.Eines ist das Buch auf jeden Fall nie: langweilig!«
Oberhessische Presse (Manfred Hitzeroth)

»Der emeritierte Stanford-Professor ist brillant.«
Frankfurter Rundschau (Manfred Hitzeroth)

»Keine klassische Autobiographie, eher eine posthegelianische Philosophie der Geschichte akademischer und persönlicher Präsenzen, eine aufschlussreiche und hochgradig anregende Ideengeschichte nach 1945 ...«
Wirkendes Wort (Michael Braun)

Biografie – Gumbrecht, Hans Ulrich

G
Gumbrecht, Hans Ulrich
Hans Ulrich Gumbrecht, geboren 1948, ist emeritierter Albert Guérard Professor in Literature an der Stanford University, Distinguished Professor of Romance Literatures an der Hebrew University, Jerusalem, und Distinguished Professor Emeritus an der Universität Bonn. Er ist Mitglied der American Academy of Arts and Sciences und erhielt für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Kulturpreis der Stadt Würzburg.
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