Sexkultur
Stangneth, Bettina (17.11.2020)Sexkultur · Stangneth, Bettina
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- Verlag: Rowohlt
- Autor: Stangneth, Bettina
- ISBN: 978-3-498-00145-2
- Veröffentlichung: 17.11.2020
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 288 Seiten
- Maße: 132 x 25 x 209 (B/T/H)
- Gewicht: 497
- Sprache: deutsch
- Auflage: 3. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Verstehen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Was ist Sex?
Bettina Stangneth widmet sich in ihrem neuen Essay dem Sex. Sie reflektiert die aktuellen Debatten um «metoo» dabei auf eine Weise, die sie zum Grundsätzlichen führt: zur Frage, was Sex eigentlich ist. Debatten über Geschlechteridentität, Herrschaftsprinzipien, Pornographie, Vergewaltigung und Missbrauch mögen wichtige Themen der Gesellschaft sein. Aber geht es dabei tatsächlich um Sex - oder um Gewalt? Im Unterschied zur Erkenntnis, dass die Sexualität in jeder Gemeinschaft kulturell geprägt ist, fragt Bettina Stangneth nicht nach der Kultivierung der Begierde, sondern nach Kultur durch die bewusste Erfahrung des sexuellen Verlangens. Denn allen Versuchen zum Trotz, Sexualität auf ein gesellschaftliches Konstrukt zu reduzieren, beginnt die sexuelle Erfahrung doch nicht in der Begegnung mit einem anderen, sondern beim Selbstgespräch. «Sexkultur» ist ein Buch für diejenigen, die Sex nicht nur als Ursache von Problemen diskutieren, sondern als Möglichkeit begreifen wollen, mehr über die Kraft des menschlichen Denkens zu erfahren. Sexualität ist nicht nur das, was eine Gesellschaft dazu gemacht hat, sondern auch das, was jeder bewusst daraus entwickeln will, ganz egal, welche Identität, welchen gesellschaftlichen Ort und welche Rolle uns andere zuschreiben.
Rezensionen „Sexkultur"
[Ein] außerordentlich sprachgewandtes und inspirierendes Buch.Sexuologie (Ulrike Baureithel)
überzeugend (...) Ein anregendes Buch, das unangenehme Fragen stellt und voller interessanter Denkanstöße steckt.
Bücher-Magazin (Ulrike Baureithel)
Die Philosophin Bettina Stangneth denkt in ihrem Buch sehr klug über die notwendige „Sexkultur“ nach.
Kronen Zeitung (Ulrike Baureithel)
Die Philosophin Bettina Stangneth plädiert für einen ehrlichen, einen positiven Blick auf die schönste Sache der Welt. Ein Hohelied auf die leidenschaftliche Liebe.
Sachbuch-Bestenliste der Zeit, DLF und ZDF (Ulrike Baureithel)
Bettina Stangneths Buch – ein Hohelied des Geschlechtlichen – ist ein inspirierender Beweis dafür, dass auch DENKEN eine lustvolle Beschäftigung sein kann.
WDR (Günter Kaindlstorfer)
Also tut Stangneth das, was Philosophen nun einmal tun: Sie denkt die ganze Sache gründlich durch (...) in einer äußerst verständlichen Sprache und nicht frei von Humor, so dass es einem leichtfällt und Freude macht mitzudenken.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Andrea Diener)
"Wer von (mehr) sexueller Befreiung träumt, kann an diesem klugen Buch seine Gedanken schärfen."
Die Zeit (Maja Beckers)
Biografie – Stangneth, Bettina
Bettina Stangneth, geboren 1966, ist unabhängige Philosophin. Sie studierte in Hamburg Philosophie und promovierte über Immanuel Kant und das Radikal Böse. Für ihr Buch «Eichmann vor Jerusalem» erhielt sie 2011 den NDR-Kultur-Sachbuch-Preis; die «New York Times» zählte es zu den besten Büchern des Jahres. Bei Rowohlt erschienen zuletzt ihre hochgelobten Essays «Böses Denken» (2015), «Lügen lesen» (2017) und «Hässliches Sehen» (2019) sowie die Bände «Sexkultur» (2021) und «Überforderung» (2022). Stangneth erhielt 2022 den Internationalen Friedrich-Nietzsche-Preis.
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