Böses Denken
Stangneth, Bettina (21.05.2016)Böses Denken · Stangneth, Bettina
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- Verlag: Rowohlt
- Autor: Stangneth, Bettina
- ISBN: 978-3-498-06158-6
- Veröffentlichung: 21.05.2016
- Umfang: 256 Seiten
- Maße: 130 x 22 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 332
- Sprache: deutsch
- Auflage: 4. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Verstehen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Böses Denken - Eine provokante philosophische Untersuchung über die Verbindung von Denken und Moral
Die renommierte Philosophin Bettina Stangneth, bekannt für ihr aufsehenerregendes Buch über Adolf Eichmann (Eichmann vor Jerusalem), stellt in Böses Denken eine unbequeme Frage: Haben wir wirklich das Recht zu jedem Gedanken oder braucht auch das Denken eine Ethik?
Seit dem 18. Jahrhundert fordern Philosophen dazu auf, alles zu hinterfragen, eigene Überzeugungen zu entwickeln und konsequent danach zu handeln. Die Hoffnung: Wer denkt, mordet nicht. Doch das 20. Jahrhundert brachte den organisierten Massenmord und die Tat der denkenden Mörder. Auch Selbstmordattentäter sind alles andere als gedankenlos und töten dennoch.
In diesem elegant geschriebenen Essay erweitert Stangneth klassische Konzepte des Bösen. Denn wer es bekämpfen will, muss es zunächst erkennen. Es kommt längst nicht mehr nur als dummer Barbar oder gedankenloser Bürokrat daher, sondern mit verführerisch schlüssigen Argumenten. Böses Denken ist eine fesselnde philosophische Untersuchung über die Verbindung von Denken und Moral - und darüber, dass für uns Menschen nichts jenseits von Gut und Böse liegt. Noch nicht einmal das Denken.
Rezensionen „Böses Denken"
Ein furioses Buch über die Entscheidung zum Bösen … Das Buch ist glänzend geschrieben und provoziert mit Witz wie bitterem Ernst.FAZ.NET (Petra Gehring)
Das radikal Böse in der Denktradition Immanuel Kants, daran hat die Philosophin Bettina Stangneth in ihrem grandiosen neuen Buch «Böses Denken» gerade wieder erinnert, ist nicht etwa deswegen radikal, weil es besonders abscheulich oder rücksichtslos wäre. «Radikal bezeichnet das, was den Menschen überhaupt auszeichnet.»
Süddeutsche Zeitung (Carolin Emcke)
Ihr Buch ist eine Einladung zum Denken – zum konsequenten Denken, was heißt: zum Denken mit moralischen Konsequenzen. Es ist deshalb vielleicht die wichtigste Neuerscheinung dieses Jahres.
Die Welt (Alan Posener)
Bei dieser Kant-Interpretin schreitet Philosophie nicht als Meditation daher, sondern wirbelt die eigenen Gewissheiten auf. Eine herausfordernde Reflexion über das Böse, die aktueller nicht sein könnte.
Der Tagesspiegel (Katrin Hillgruber)
Biografie – Stangneth, Bettina
Bettina Stangneth, geboren 1966, ist unabhängige Philosophin. Sie studierte in Hamburg Philosophie und promovierte über Immanuel Kant und das Radikal Böse. Für ihr Buch «Eichmann vor Jerusalem» erhielt sie 2011 den NDR-Kultur-Sachbuch-Preis; die «New York Times» zählte es zu den besten Büchern des Jahres. Bei Rowohlt erschienen zuletzt ihre hochgelobten Essays «Böses Denken» (2015), «Lügen lesen» (2017) und «Hässliches Sehen» (2019) sowie die Bände «Sexkultur» (2021) und «Überforderung» (2022). Stangneth erhielt 2022 den Internationalen Friedrich-Nietzsche-Preis.
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