Shuggie Bain
Stuart, Douglas (23.08.2021)Shuggie Bain · Stuart, Douglas
Booker Preis 2020
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- Verlag: Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
- Autor: Stuart, Douglas
- Übersetzer: Zeitz, Sophie
- ISBN: 978-3-446-27108-1
- Bestellnummer: 516/27108
- Veröffentlichung: 23.08.2021
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 496 Seiten
- Maße: 154 x 39 x 218 (B/T/H)
- Gewicht: 696
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Shuggie Bain
- Originalsprache: englisch
- Auflage: 4
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Douglas Stuarts preisgekrönter Roman erzählt die ergreifende Geschichte des jungen Shuggie in einem verarmten Glasgow der 1980er Jahre, wo Deindustrialisierung und Sucht die Arbeiterklasse prägen. Mit feinfühliger Prosa erforscht Stuart die zerbrechliche Beziehung zwischen Mutter und Sohn und zeichnet dabei ein kraftvolles Porträt von Resilienz und Liebe inmitten von Hoffnungslosigkeit. Das mehrfach ausgezeichnete Debüt besticht durch seine ungewöhnliche Perspektive auf Männlichkeit, Familie und die verborgenen Kämpfe derjenigen, die an den Rand gedrängt wurden.
- Gewinner des Booker Preises 2020 und Finalist des National Book Awards 2020
- Eine erschütternde und intime Geschichte über die Beziehung zwischen Mutter und Sohn und das Erwachsenwerden im Glasgow der Thatcher Jahre, mit queerer Sensibilität und ungeheurer Stärke erzählt
- „Ein fantastisches Buch! Shuggie Bain ist das beste Debüt, das ich in den letzten Jahren gelesen habe.“ Karl Ove Knausgard
- „Ein Debüt, das sich wie ein Meisterwerk liest.“ (Bethanne Patrick, The Washington Post)
Rezensionen „Shuggie Bain"
"Hat das Zeug zum künftigen Literaturklassiker" Renzo Wellinger/Janina Widhammer-Zintl, Esquire, 20.11.24 "Ein berührendes Sozialdrama ... Die krasse Kontrastierung von Schönheit und Hässlichkeit, von kindlicher Unschuld und abgrundtiefer Bösartigkeit gehört zum Bauprinzip des Romans." Holger Heimann, SWR2 'Lesenswert Kritik', 21.12.21 „Douglas Stuart hat einen Ton gefunden, der kein einziges Mal um Mitgefühl bettelt. Das passiert „einfach“ (und danach drehen sich die Gedanken).“ Peter Pisa, Kurier, 06.11.21 "Ein grandioser, fadengrader Debütroman… Douglas Stuart … ist selbst aus Glasgow, seine Mutter trank … Doch für einmal ist dieser Erstling keine autobiografische Selbstbemitleidung, dafür weiß Stuart zu genau, wovon er erzählt. Das Buch stößt Tür um Tür in die Armut auf. Der Niedergang reißt alles mit. Nur die Liebe bleibt, sie hält alles aus, bis sie loslassen muss." Manuel Müller, Neue Zürcher Zeitung, 25.10.21 "Ich fand das Buch tröstlich … Ich finde das Buch deshalb so hinreißend, weil diese Liebe vom Kind zu seiner Mutter … nie infrage gestellt wird … Die Erzählperspektive ist eine liebende ... Das Kind hat diese große Fähigkeit zu lieben und das hat die Erzählung auch. Und das finde ich fantastisch." Barbara Vinken, 3sat ‚Buchzeit‘, 24.10.21 "Das Buch zeigt sehr gelungen, was Armut, Arbeitslosigkeit, Hoffnungslosigkeit mit Menschen macht." Sandra Kegel, 3sat ‚Buchzeit‘, 24.10.21 "Nicht zuletzt wegen seiner ebenso liebevoll wie präzise ausgestatteten Szenen und Settings ist 'Shuggie Bain' ein, wenn nicht der Roman des Jahres." Klaus Nüchtern, Falter, 22.10.21 "Atmosphärisch dicht, ausstaffiert mit allerhand Sozio- und Dialekten sowie einem Gespür für habituelle Besonderheiten, schildert der Roman Shuggies Welt und emotionales Elend." Die Tageszeitung, 06.10.21 „Ein ganz großer Wurf … Nichts an diesem Buch ähnelt einem Debütroman, sondern das ist gleich ein Roman, der in sich geschlossen perfekt wirkt … Das ist ein hartes Buch. Ein Buch, das einen wirklich mitreißt, das einen wachrüttelt, manchmal muss man sich zwingen, weiterzulesen. Aber großartig erzählt und von Sophie Zeitz großartig übersetzt … Ein aufwühlendes Sozialdrama, aber trotz der tristen Themen ein Buch, das man nicht mehr loslassen kann.“ Rainer Moritz, NDR Kultur ‚Gemischtes Doppel‘, 05.10.21 "Ohne Beschönigung und in aller Detailtreue erzählt der Autor von den Abgründen einer Existenz am Rande der Gesellschaft ... Douglas Stuart beschreibt die Szenen und Schauplätze in einer opulenten Sprache, die es dem Leser ermöglicht, tief in das Geschehen und das deprimierende Seelenleben der Charaktere einzutauchen ... Ein Roman, der wie ein Mahnmal fungiert." Till Köppel, Ö1 'Ex libris', 03.10.21 "Ein zärtliches Porträt einer Frau, die nicht anders kann, als am Leben zu scheitern." ORF Bestenliste im Oktober 2021 "Ein ergreifender Roman. Aus der Perspektive eines doppelten Außenseiters beschreibt Douglas Stuart ein prekäres Milieu - mit der Genauigkeit eines Soziologen ... Die vielen anschaulichen und auch liebevollen Personen-Porträts sind eine Stärke des Romans." Claudio Campagna, NDR Kultur, 30.09.21 „Unglaublich anrührend zu lesen …Erschütternd, aber auch unglaublich emotional … Es hat mich sehr begeistert.“ Jan Ehlert, NDR Kultur ‚eat.READ.repeat‘,. 24.09.21 "Dieses Buch der Tristesse, aber auch der Liebe, zeigt in voller Härte und zugleich poetisch das Schicksal einer Trinkerin aus der Perspektive ihres jüngsten Kindes." Norbert Mayer, Die Presse, 18.09.21 "Stuart bewahrt sich einen angesichts der brutalen Verhältnisse unerwartet lockeren Tonfall, hat eine Hand für feinen Humor und einen Hang zu frivolen, schillernden Details." Michael Wurmitzer, Der Standard, 16.09.21 „Douglas Stuart verfällt weder in Selbstmitleid, noch ist das Buch eine Kampfansage gegen die politischen Verhältnisse … Er findet seine ganz eigene Form, das Leid und die Not zu schildern … Die Brutalität, die sich aus sozialer Not ergibt, ist auf jeder Seite des Buches spürbar. Eine Milieustudie, die unter die Haut geht.“ ZDF aspekte, 03.09.21 "Eine tragische Liebesgeschichte einer ambivalenten Mutter-Sohn-Beziehung, die zart und bedrückend, ergreifend und schmerzlich zugleich ist. Ein durch und durch starker berührender Debütroman, der das Schöne im Hässlichen aufzeigt." Süddeutsche Zeitung „Bücher des Monats“, 31.08.21 "Douglas Stuart hat keinen politischen Roman geschrieben, die Bösartigkeit seiner Figuren hat etwas Intrinsisches, Absolutes, Märchenhaftes ... Die Besonderheit des Romans besteht darin, dass er diese depravierte Lebensweise, die sich permanent am Rande des Tierischen, Kreatürlichen bewegt, sprachlich kontrastiert mit opernhaften, opulenten Bildern und einem eisernen Willen zur Schönheit." Felix Stephan, Süddeutsche Zeitung, 21.08.21 „Präzise und funkelnd bis in jedes noch so kleine Detail, erzählt der schottische Schriftsteller Douglas Stuart in diesem autobiografisch grundierten Roman von seiner Kindheit und Jugend. … Dem 45-jährigen Stuart ist mit diesem 500-Seiten-Roman ein in jeder Hinsicht stilistischer Hochseilakt gelungen.“ Angela Delonge, Aachener Zeitung, 07.02.2022 "Dieser Roman erzählt so intim von seinem Helden, dass man die Welt durch Shuggies Augen sieht ... Atemberaubend!" Brigitte, 18.08.21 "Es ist wirklich ein ganz besonderer Roman, der über diese unglaublich zarte und schwierige Liebesbeziehung zwischen Mutter und Sohn berichtet." Zoë Beck, Deutschlandfunk Kultur, 20.11.20 "Ein ganz wunderbarer Roman, der verblüffend leichtfüßig über die Liebe eines Jungen zu seiner alkoholkranken Mutter im verarmten Glasgow erzählt ... Sprachlich ganz herrlich dicht geschrieben und trotzdem eine rasche Lektüre." Anna Auguscik, Deutschlandfunk Büchermarkt, 20.11.20Biografie – Stuart, Douglas
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