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Zitronen

Fritsch, Valerie (14.02.2024)
Produktinformationen "Zitronen"
  • Suhrkamp
  • Fritsch, Valerie
  • 978-3-518-43172-6
  • 14.02.2024
  • Hardcover
  • 186 Seiten
  • 134 x 20 x 214 (B/T/H)
  • 313
  • deutsch
  • 2
  • 7 %
  • Winters Garten und Herzklappen von Johnson & Johnson nominiert für den Deutschen BuchpreisEin Roman über das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom
August Drach wächst in einem Haus am Dorfrand auf, das Hölle und Paradies zugleich ist. Der Vater, von sich und dem Leben enttäuscht, misshandelt seinen Sohn, Zärtlichkeit hat er nur für die Hunde übrig. Trost findet August bei seiner Mutter, die ihn liebevoll umsorgt. Doch als der Vater die Familie verlässt, verwandelt sich die Zuwendung der Mutter: Sie mischt August heimlich Medikamente ins Essen, schwächt das Kind, macht es krank; von seiner Pflege verspricht sie sich Aufmerksamkeit und Bewunderung. Erst Jahre später gelingt es August, sich aus den Fängen der Mutter zu befreien, ein unabhängiges Leben zu führen, erste Liebe zu erfahren. Doch wie lernt ein erwachsener Mensch, das Rätsel einer Kindheit zu lösen, in der Grausamkeit und Liebe untrennbar zusammengehören? Wie durchbricht er den Kreislauf von Lügen und Betrügen? Und was passiert, wenn sich dieser Mensch, Jahre später, an den Ursprung des Schmerzes zurückwagt? Sprachgewaltig, in packenden Bildern und Episoden erzählt Valerie Fritsch in ihrem neuen Roman von der Ungeheuerlichkeit einer Liebe, die hilflos und schwach macht, die den anderen in mentaler und körperlicher Abhängigkeit hält. Ein Entkommen ist nicht vorgesehen, es sei denn um den Preis, selbst schuldig zu werden.

Biografie – Fritsch, Valerie

F
Fritsch, Valerie
Valerie Fritsch, geboren 1989, arbeitet als freie Autorin und bereist die Welt. Beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2015 wurde sie mit dem Kelag-Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet. 2020 erhielt sie den Brüder-Grimm-Preis für Literatur. Sie lebt in Graz und Wien.

Rezensionen „Zitronen"

»Der Fährte [Fritschs] verdichteten Sprache zu folgen, ist ein Genuss. Die Bilder, die sie evoziert, sind gestochen scharf.«
Neue Zürcher Zeitung (Nadine A. Brügger)

»[Ein] staunenswerter, intensiver Roman ...«
Frankfurter Rundschau (Judith von Sternburg)

»Zitronen ist ein Buch über Gewalt, jedoch noch mehr eines über die Ohnmacht, die Menschen durch Ereignisse wie Verlust und Veränderung erleben. ... Gewalt also, erzählt uns Valerie Fritsch bildgewaltig, klug, verstörend und subtil, ist eine Schwäche, die nur mit Macht und Stärke verwechselt wird.«
neues deutschland (Ingo Ebener)

»[Der Roman] ist sorgfältig komponiert ... Wie Fritsch die Beziehungen und Innenwelten ihrer Figuren entfaltet, ... ruft Assoziationen an die Bilder von Hieronymus Bosch auf.«
der Freitag (Beate Tröger)

»Fritsch entwickelt in ihrem neuen Roman Zitronen ... eine Geschichte, die in ihrer Radikalität bemerkenswert ist.«
Der Tagesspiegel (Carsten Otte)

»Es ist eine dichte, mikrodistanzierte Prosa in dunkelmelodiösem Duktus, die Valerie Fritsch in ihrem vierten Roman ... zu Papier gebracht hat. Die Sentenzen sind durchwoben von ausgefeilten Formulierungen.«
Buchkultur (Alexander Kluy)

»Valerie Fritsch gelingt mit Zitronen ein Roman, der anmutet wie ein geflüsterter Schrei: bildmächtig, beklemmend und doch getragen von einem zutiefst menschlichen Mitgefühl.«
Hermannstädter Zeitung (Tobias Jaritz)

»Valerie Fritsch beweist, dass Literatur erst dann groß wird, wenn eine Autorin sich auf ihre Sprache verlassen kann.«
SWR2 (Tobias Jaritz)

»Die Schriftstellerin knüpft auf den 180 Seiten ein dichtes, belastbares Gewebe. Sie findet dazu auch eine Sprache, die von starken Bildern lebt, ohne dabei je hier ins Selbstverliebte oder dort ins Kitschige abzurutschen, kurzum: eine Empfehlung.«
Augsburger Allgemeine (Richard Mayr)

»In Zitronen steht neben der Macht der Lüge und der Last der Mitwisserschaft die Transformation von Gewalterfahrung in Gewaltausübung im Mittelpunkt, nie tritt das Böse in reiner Form auf. Wieder beobachtet die Erzählinstanz die Geschehnisse genau und mit stupendem Einfühlungsvermögen, ohne zu werten, wieder beschreibt sie diese mit berückender sinnlicher und bildhafter Opulenz ...«
Die Presse (Daniela Strigl)

»... eine emotionale Dystopie und eine intensive Beschäftigung mit den unzähligen Spielarten von Gewalt.«
Kleine Zeitung (Bernd Melichar)

»Das Buch ist ein emotionales Wechselbad, eine Gratwanderung zwischen Brutalität, Zärtlichkeit und krankhaften psychischen Irrungen. Ein bedrückender Roman, der die Abgründe der menschlichen Seele beleuchtet ...«
Landshuter Zeitung/Straubinger Tagblatt (Peter Mohr)

»Ein stilistisch brillanter Roman ...«
chrismon (Rainer Moritz)

»Es ist ein Roman als großartiges Gesamtkunstwerk von Sprache, Mensch- und Weltsicht.«
literaturoutdoors.com (Walter Pobaschnig)

Hauptlesemotive: Entspannen
Produktart: Buch gebunden
Produktform: Hardcover

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