Spaltungslinien
Manow, Philip (18.05.2026)Spaltungslinien · Manow, Philip
Europas Parteiensysteme und die Dekonsolidierung des Nationalstaats
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Produktdetails
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Produktinformationen "Spaltungslinien"
- Verlag: C.H.Beck
- Autor: Manow, Philip
- ISBN: 978-3-406-84621-2
- Veröffentlichung: 18.05.2026
- Umfang: 173 Seiten
- Maße: 124 x 205 (B/H)
- Gewicht: 201
- Reihe: Beck Paperback (4615)
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1
- Copyright: © 2026
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Lesemotiv: Verstehen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Verstehen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- (Edition Mercator)
Entlang welcher Linien sortieren sich die politischen Konflikte unserer Zeit? Unsere hergebrachten Ordnungsbegriffe scheinen mittlerweile keine sichere Orientierung mehr zu bieten. Denn heute steht häufig ein linkes Bürgertum gegen eine rechte Arbeiterschaft - und "progressiver Neoliberalismus" und kulturell rechte, aber zunehmend verteilungspolitisch linke populistische Parteien markieren die Pole einer neuen Hauptachse des politischen Konflikts.
In Spaltungslinien interpretiert der Politikwissenschaftler Philip Manow diese neue Lage als Resultat der Transformation europäischer Parteiensysteme. Diese Transformation selbst, so die zentrale These des Essays, ist eine Reaktion auf die Infragestellung des Nationalstaats als jener Ebene, auf die hin sich bislang gesellschaftliche Interessen organisiert hatten. Wenn diese Diagnose zutrifft, ist die Krise der Gegenwart nicht mit dem Aufkommen einer neuen, kulturellen Spaltungslinie zu erklären - etwa als Gegnerschaft von Kosmopoliten und Kommunitaristen, von "Anywheres" und "Somewheres". Sie führt vielmehr zur Erosion bisheriger Formen politischer Interessenvermittlung, so dass unser gewohnter Fokus auf Parteien und ihre relative Stärke uns über die politische Entwicklung gar nicht mehr hinreichend aufzuklären vermag. Sie führt weiterhin zur Ausbildung einer neuen Hauptkonfliktachse zwischen gesellschafts- und verteilungspolitischem Liberalismus einerseits und gesellschafts- und verteilungspolitischem Illiberalismus andererseits.
Rezensionen „Spaltungslinien"
"Er ordnet die politischen Verhältnisse von heute wie kein Zweiter." Welt am Sonntag, Mladen Gladic "Manows Analyse ist scharf und stellt das gängige ... Analyseschema der kulturellen wie politischen Eliten infrage ... unbedingt lesenswerte Analyse." Der Freitag, Marlen Hobrack "Hat sich mit unorthodoxen Überlegungen in die erste Reihe der deutschen Sozialwissenschaftler geschrieben. ... wohltuend frei von jedweder moralisierenden Attitüde, überaus gelehrt." Die Welt, Eckhard Jesse Anspruchsvolles Buch ... Manow versucht, Aufklärung zu geben. ZEIT Podcast Die sogenannte Gegenwart, Ijoma Mangold "Eines der meistdiskutierten Bücher." ZEIT Podcast Die sogenannte Gegenwart, Lars Weisbrod "Der Politikwissenschaftler ... behauptet: Der Aufstieg der Populisten hat ökonomische Wurzeln, und die proeuropäische Mitte ist nicht ihr Opfer, sondern ihr Treiber." Handelsblatt, Sven Prange "Entwickelt eine alternative Deutung der gegenwärtigen politischen Umbrüche." Podcast L.I.S.A., Moritz BinkeleBiografie – Manow, Philip
M
Philip Manow, geboren 1963, ist Politikwissenschaftler und Professor für Internationale Politische Ökonomie an der Universität Siegen.
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