Striker
Hegemann, Helene (13.03.2025)Striker · Hegemann, Helene
Roman
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- Verlag: Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Hegemann, Helene
- ISBN: 978-3-462-00595-0
- Veröffentlichung: 13.03.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 192 Seiten
- Maße: 125 x 205 (B/H)
- Gewicht: 276
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Gegenwart als Grenzgebiet
- Ein furioser Roman, der die Beklemmung und das Dröhnen der Gegenwart erschütternd präzise einfängt
»Striker« ist ein elektrisierender Roman über eine Gegenwart, in der die Grenzen zwischen Verschwörungsmythen, Klassenkampf und roher Gewalt zunehmend verschwimmen. Mit Wucht und Tempo erzählt Helene Hegemann von Kampfsport und Obdachlosigkeit, von Reichtum und Verdrängung. Von dem Moment, in dem die Angst vor Unterdrückung zu Gewalt führt, und der Schwäche, die man zulassen muss, um diese Gewalt zu verhindern.
N wohnt an einer Bahnlinie, die einen Problembezirk mit dem Villenviertel am anderen Ende der Stadt verbindet. Zwei Welten. N kennt beide. Und eine dritte in der Mitte: die Kampfsportschule, in der sie unterrichtet, sich auf Wettkämpfe vorbereitet und eine Affäre mit einer Politikerin aus dem Verteidigungsausschuss beginnt. Gegensätze prägen ihre Existenz: Arm und Reich, Ohnmacht und Muskelaufbau, größte Disziplin und maßlose Aggression gegen sich selbst.
Eines Morgens entdeckt N rätselhafte Zeichen an der Brandmauer gegenüber ihrer Wohnung. Keine Buchstaben, keine Hieroglyphen, keine Bilder. Doch, dass sie etwas bedeuten, spürt sie sofort. Es treibt sie um.
Und dann stehen plötzlich Koffer und Tüten vor ihrer Tür. Sie gehören einer jungen Frau, die im Treppenhaus übernachtet und behauptet, mit den Zeichen in Verbindung zu stehen. Wer ist sie? Was will sie von ihr? Und warum beschleicht N bei jeder ihrer Begegnungen das kaum zu bewältigende Gefühl, sich selbst gegenüberzustehen?
Rezensionen „Striker"
»Angesichts einer zunehmend aus den Fugen geratenen Welt, einer immer fragiler wirkenden Gegenwart kann man ›Striker‹ getrost als Roman der Stunde bezeichnen.«Der Tagesspiegel (Oliver Pfohlmann)
»Helene Hegemann beschreibt, wie fragil alles ist, wenn man sich nach einem anderen Leben sehnt und nicht weiß, wie es aussehen könnte. Und wie traurig, lustig, giftig sie das erzählt, ist einfach nur grandios.«
Cicero (Ulrike Moser)
»Wieder schlingern fragile Seelen durch Helene Hegemanns suggestiven und sprachberserkenden Text voll schneidend schöner, wuchtiger Sätze.«
Freie Presse (Ulrich Steinmetzger)
»Hegemann schreitet mit N die Untiefen unserer Identität ab, so sorgfältig wie verstörend.«
Express (Ulrich Steinmetzger)
»›Striker‹ ist ein elektrisierender Roman über eine Gegenwart, in der die Grenzen zwischen Verschwörungsmythen, Klassenkampf und roher Gewalt zunehmend verschwimmen.«
kulturlifestyle.com (Ulrich Steinmetzger)
»Eine Gegenwartsdiagnose der Angst und der permanenten Überforderung angesichts unvorstellbarer Gefahren.«
Theater der Zeit (Nathalie Eckstein)
»In ein paar Stunden ausgelesen, rumort dieses ungewöhnliche Buch noch lange nach.«
kulturexpresso (Anne Hahn)
»ein vielschichtig kluger Roman«
Welt am Sonntag - Die literarische Welt (Mara Delius)
»Diesen […] beschreibt Hegemann in einer Sprache ohne Geheimnisse, von der Straße abgelauscht und in Kunst übersetzt.«
Augsburger Allgemeine Bücherjournal (Veronika Lintner)
»Identität ist hier nur noch ein brüchiges Konstrukt, dessen Unsicherheit sich elegant bis auf die sprachliche Ebene des Buches durchschlägt.«
FAZ (Maria Wiesner)
»Ein Buch, unglaublich reich an sehr klugen und auch harten Beobachtungen von Berlin und seinen Bewohnern.(...) Einmal Armutshölle zu Wohlstandsverwahrlosungshölle und zurück.«
ZDF Das literarische Quartett (Eva Menasse)
»›Striker‹ ist ein schlafloser, aufreibender Roman, der nachdenklich macht.«
NDR Kultur (Juliane Bergmann)
»Helene Hegemann verbindet diese literarischen Motive des Kampfes und des Doppelgängers zu einem aufregenden, symbolhaften Ganzen.«
Süddeutsche Zeitung (Christiane Lutz)
Biografie – Hegemann, Helene
Helene Hegemann, 1992 geboren, lebt in Berlin. 2008 gewann sie mit ihrem ersten Film »Torpedo« den Max-Ophüls-Preis. 2010 debütierte sie als Autorin mit dem Roman »Axolotl Roadkill«, der in 20 Sprachen übersetzt wurde. Die Verfilmung, bei der sie selbst Regie führte, wurde beim Sundance Festival 2017 mit dem World Cinema Dramatic Special Jury Award for Cinematography ausgezeichnet. 2013 veröffentlichte sie ihren zweiten Roman »Jage zwei Tiger«, 2018 folgte »Bungalow«, für den sie für den Deutschen Buchpreis nominiert war. 2021 schrieb sie in der KiWi Musikbibliothek über Patti Smith und Christoph Schlingensief, 2022 erschien ihr Kurzgeschichtenband »Schlachtensee«. Sie inszeniert für Oper, Theater und Film.
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